BUND Kreisgruppe Siegen-Wittgenstein

Stegskopf-Wanderung 2022

07. August 2022 | Exkursionen & Wanderungen

Auf verschlungenen Pfaden rund um den Höllenkopf (Stegskopf) – ein wunderschöner und lehrreicher "Wandertag"!

© Hans-Jürgen Lichte

Mit 21 Teilnehmern startete eine bunt gemischte Gruppe als Kooperationsveranstaltung der Kreisgruppe Siegen-Wittgenstein und der Kreisgruppe Altenkirchen des BUND gegen 9.30 Uhr bei bestem Wanderwetter vom Parkplatz an der L911 an der Zufahrt zur Skihütte Emmerzhausen, um nach kurzer Begrüßung durch die beiden Vorsitzenden Bärbel Gelling (Siegen) und Jürgen Lichte (Altenkirchen) zuächst den besonderen Winterschachtelhalm direkt neben dem Parkplatz und den mäandernden Lauf des hier noch schmalen und wunderschönen Daadebaches zu bestaunen. Jürgen Lichte und der Biologe Ralf Kubosch (Siegen – 3. und 4. von links) gaben schon hier die ersten sachkundigen und sehr interessanten Erläuterungen zu Flora und Fauna.

Auf schmalen Pfaden ging es dann weiter in Richtung Höllenkopf mit seiner überwältigenden Aussicht, wobei immer wieder die Besonderheit der Landschaft und ihres Bewuchses, vor allem aber die Geschichte der Beweidung und der notwendige sogenannte Vertragsnaturschutz (Schafe und Ziegen) im Sinne des Offenlandmanagements sachkundig erläutert wurden.

Seit einiger Zeit ist der ehemalige Truppenübungsplatz Stegskopf (DBU-Naturerbefläche und seit 2016 Eigentum der DBU Naturerbe GmbH), der als besonderes und reichhaltiges Refugium für seltene / gefährdete Tiere und Pflanzen und damit als besonders schützenswert gilt, als möglicher Standort für Windkraftanlagen und die Ansiedlung von Gewerbe wieder verstärkt in der Diskussion.
Weitere und wichtige Informationen zu diesem einzigartigen Refugium finden sich im Internet. 

Nach einer kurzen Rast auf der Höhe des Höllenkopfes mit unglaublicher Fernsicht, weiteren Informationen und einem kleinen "Freilandbüchertisch" machte man einen kurzen Abstecher zum wunderschönen Silbersee, einem bekannten sehr sensiblen und damit schützenswerten Biotop, um dann auf verschlungenen Pfaden nach einer etwa dreieinhalbstündigen Exkursion mit vielen Eindrücken wieder den Heimweg anzutreten. 

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