Eine rundum gelungene Veranstaltung

p1010001Über zwanzig hoch motivierte und interessierte TeilnehmerInnen ließen sich vom Biologen Ulrich Banken über die Heide führen, entdeckten mit ihm noch einige Blühpflanzen z.B. Augentrost, Kreuzblümchen, Läusekraut und Fieberklee und untersuchten die Tier- und Pflanzenwelt der aufgrund der Trockenheit noch übriggebliebenen Kleingewässer. Und das waren z.B. Köcherfliegenlarven, Quellschnecke, Bachflohkrebs und Wasserfrosch, Anzeiger der besten Wassergüteklasse (I).p1010002
Der BUND sieht es als seine Aufgabe, nachfolgenden Generationen den nachhaltigen Wert unserer Natur zu vermitteln. Allen wurde sehr schnell klar, dass dieser ehemalige Truppenübungsplatz, für dessen Erhalt als Naturschutzgebiet die Umweltverbände und viele Bürger gekämpft hatten, ein  Kleinod  ist mit einer herausragenden, ganz spezifischen Artenvielfalt, die erhalten werden muss.p1010003
BUND-Gründungsmitglied Ulrich Banken:“ Heute können wir die Früchte unseres Einsatzes genießen und erhalten“.

„Weinlese in Aspisheim beim Bioweinbauer Hothum“ am Montag, dem 3. Oktober

Die BUND-Veranstaltung richtet sich wieder an Alle, die gerne in einem Weinberg arbeiten wollen.
9.30 Uhr Abfahrt mit Privat-PKWS ab Siegerlandhallenparkplatz (rückwärtige Seite), Fahrgemeinschaften erwünscht! Fahrtzeit: ca 2h
Leichte Mittagsmahlzeit auf dem Biohof Hothum (auch vegetarisch)
Fahrt zum Weinberg – kurze Einweisung in die Arbeitsweise – Scheren und Eimer sind vorhanden – alte Sachen zum Anziehen und feste Schuhe erwünscht. ca 3h Arbeit im Weinberg.
danach zünftiges Abendesse mit Zwiebelkuchen, „Spuntekäs“ usw, ergänzt durch eine Weinprobe mit den neuesten „Weinkreationen“ des Bioweinguts Hothum, dabei Informationen über Anbau und Herstellung eines Bioweins
Rückfahrt gegen 20.00 Uhr
Bitte melden Sie sich bei Interesse zeitig an unter der Telefonnr.0271/332177 oder: bgelling@arcor.de Anmeldeschluss: 20 September

BUND-Exkursion im Westerwald

 

Oh, Du schöner Westerwald! – über Deinen Höhen pfeift nicht nur der Wind so kalt…

In der lauen Sonntagsmorgenluft wurde eine Exkursionsgruppe des Siegener Bund für Umwelt und Naturschutz ( BUND) an ihrem Startpunkt am Siegerlandflughafen von trillerndem Lerchengesamg begrüßt.
Der erfahrene Biologe Peter Fasel von der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein führte die Gruppe zu den auf ca. 600 m Höhe gelegenen, artenreichen Wiesen um seltene Pflanzen zu bestimmen, und gefährdete Vogelarten in ihren Refugien zu beobachten.

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Exkursionsgruppe des BUND

Eigens aus Dortmund war eine Schar engagierter BUND-Mitglieder angereist, um die botanischen Besonderheiten im Westerwälder Dreiländereck zu erleben. Ausgerüstet mit Bestimmungsbuch, Fernglas, Fotoapparat, Lupe und sogar einem Computerstick um Vogelstimmen zu verifizieren, war die Gruppe bestens ausgerüstet, um biologische Kleinode wie z.B. den Moorklee, oder die Waldhyazynthe im Gelände zu entdecken.
Die Grasmücken, entgegen ihrem Namen unscheinbare, aber stimmgewaltige Singvögel, füllten mit ihrem Gesang die Luft. Die flinken Wiesenpieper auf ihrem Ansitz auf Staudenfluren sitzend, von wo sie auf Nahrungsjagd gehen, boten lohnende Schäppschüsse. Fasel berichtete, dass auf diesen von der NRW-Stiftung angekauften Flächen auch etliche Brutpaare der gefährdeten Braunkehlchen zu Hause sind. Wichtig für das Naturgefüge seien die extensiven Pflegemaßnahmen der Landwirte, die durch behutsame Bewirtschaftung der Flächen zum Erhalt dieses Paradieses beitrügen.
Exkursion des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Siegen mit Peter Fiedler und Peter Fasel und von der Biologischen Station am 26.06.2016