Gewässerbiologische Erkundung

Einladung zur BUND-Veranstaltung: „Gewässerbiologische Erkundung“ , eingebunden in den „Tag der biologischen Vielfalt“ am Sonntag, dem 16. Juli auf der Trupbacher Heide
Änderung: Wegen des Tages der Artenvielfalt am 16. Juli und den damit verbundenen Aktionen an der Universität Siegen am Vormittag findet die Exkursion erst nachmittags ab 13.30 Uhr statt. Sie ist eingebunden in eine Vielzahl von weiteren Aktionen auf der Trupbacher Heide (nachzulesen in den angehängten Informationen zu diesem Tag).
Ulrich Banken wird uns zunächst an einem Infostand (siehe Plan Nr. 6) anhand mikroskopischer Untersuchungen die Kleintierwelt präsentieren und danach zu den Gewässern führen, wo Beobachtungen und weitere Untersuchungen stattfinden werden.
Immer wieder bilden sich auf der Heidefläche in Senken temporäre Pfützen, Tümpel bzw. Teiche, die zahlreiche Kleintiere zur Eiablage nutzen und sich dort weiterentwickeln.
Treffpunkt: 13.30 Uhr Parkplatz am neuen Fußballplatz in Trupbach (Scheidweg 28, 57072 Siegen). Von dort aus Wanderung den Weg hinauf zum alten Fußballplatz und weiter zur Heide bis zur Station 6. Wanderstrecke insgesamt: ca 4km. Leitung: Ulrich Banken
Bauer Küthe sorgt an diesem Tag für Getränke und kulinarische Kleinigkeiten.
https://biovielfalter.wixsite.com/biovielfalt-siwi

Auf den Wegen geblieben …

… sind die Teilnehmer der BUND-Exkursion „Arnikawiesen auf der Lipper Höhe“ am Samstag den 24.6. . Mit 500 – 600 m Höhe und 6°C Jahresdurchschnittstemperatur befinden sich große Teile der Bergwiesen bei Lippe in der montanen Zone. Aus vegetationskundlicher Sicht sind die Bergmähwiesen mit Trollblumen, Orchideen, alten arnikareichen Hutewiesen mit den Lesesteinhaufen, Borstgrasrasen sowie den Wiesenvögeln z.B. dem Braunkelchen herausragend. Allein 60 ha dieser wertvollen Wiesen und Weiden konnten durch die NRW-Stiftung erworben sowie weitere Flächen durch Ausweisung großer NSGs, FFH-Gebieten und einem Vogelschutzgebiet gesichert werden. Peter Fasel hat uns – als Fortführung der Veranstaltung 2016 – an andere Erkundungsflächen herangeführt z.B. Arnikawiesen, die zu dem Zeitpunkt noch in Blüte standen. Die Exkursionsleitung hatte: Peter Fasel (Leiter der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein). Nach der Mittagspause im Restaurant “Fuchskaute“ nutzten etliche Teilnehmer die Möglichkeit, den Arnikaweg zu gehen. Da die gesamte Fläche sehr hoch liegt, war die gesamte Vegetation noch nicht soweit wie bei den Bergmähwiesen zuvor, d.h. die Orchideen und die Arnika z.B. standen noch in voller Blüte.

Grubenwanderweg in Brachbach mit Grubenführung

Einladung zum Grubenwanderweg in Brachbach mit Grubenführung

am Sonntag, dem 21. Mai
Der Wanderweg ist als Grubenwanderweg ausgewiesen, kulturhistorisch bedeutsam, denn auf dem Weg werden wir immer wieder sogenannte „Mundlöcher“, also Stolleneingänge finden, allein auf diesem Weg 27. Wir kommen an Schieferhalden vorbei, die die besondere, an die Beschaffenheit angepasste Vegetation und Tierwelt aufweist. Solch eine Schieferhalde gehört zur Grube „Josefsglück“, die noch bis Juni 1948 von einigen Brachbachern betrieben wurde.Das eigens dazu aufgebaute Besucherbergwerk werden wir mit Führung besichtigen. Weiter geht es zum Wernsbergtal, wo bis zum Jahr 1961 Erz und Schiefer abgebaut wurde.
Der Rundweg schließt dann wieder am Zechenwaldplatz.
Rucksackverpflegung
Treffpunkt: 9.30 Uhr Siegerlandhallenparkplatz für Fahrgemeinschaften oder                 10.00 Uhr Zechenwaldparkplatz Brachbach
Wanderstrecke: ca 10km – Wanderführung: Christoph Bätzin (Heimatverein Brachbach)

Einladung zur BUND-Hüttenwanderung am 1. Mai

Die Wanderung geht von Zeppenfeld aus über Wiederstein, Mischenbachtal zur Rothenbach hoch. Dort gelangt man zur Hütte im Fichtenwald, die zwar beheizbar, aber nicht bewirtschaftet ist. Deshalb ist Selbstverpflegung angesagt. Grillgut kann allerdings mitgebracht werden.
Auf dem Weg dorthin sind immer wieder weite Blicke über die Täler und Höhen bis zur Kalteiche bzw. Ginsburg möglich.
In der Hütte werden wir essen und trinken und es uns gutgehen lassen, sie ist gemütlich eingerichtet. Über einen kürzeren Weg geht es dann wieder zurück.
Treffpunkt: 9.30 Uhr Siegerlandhallenparkplatz (rückwärtige Seite!) für Fahrgemeinschaften oder 10.00 Uhr Werner Koch, Zeppenfeld, Weidenstraße 44, 57290 Neunkirchen
Wanderstrecke: ca 9km
Wanderführung: Werner Koch

23. April „Herchen – Natursteig Sieg – Dattenfeld“

Liebe interessierte BUND-Wanderer,
wir laden ein zur BUND-Wanderung am Sonntag, dem 23. April „Herchen – Natursteig Sieg – Dattenfeld“
Der Weg führt überwiegend an der Sieg entlang. Es geht auch schon mal rauf und runter ( deshalb unbedingt festes Schuhwerk notwendig). Wir werden sowohl die im Frühjahr beginnende Ufervegetation als auch Fels- und Waldflora erkunden können.
Treffpunkt: 8.45 Uhr am Bahnhof Siegen (Gruppenfahrschein möglich)
9.10 Uhr nach Herchen
Wanderstrecke: 11 km
Bahnfahrt von Dattenfeld nach Schladern, Einkehr dort in der „Kaffeezeit“, Bahnfahrt danach wieder nach Siegen zurück
Wanderführung: Bernd Meinhardt
Mit herzlichen BUND-Grüßen,
Bärbel Gelling

Glas – unsichtbare Gefahr für Vögel

Jedes Jahr kollidieren in Deutschland über 18 Millionen Vögel mit Glasscheiben. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND-NRW) hat angesichts dieser Erhebungen das Projekt „Vermeidung von Vogelschlag an Glas“ ins Leben gerufen, das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW gefördert wird. Da von Seiten vieler Architekten immer mehr Glasfassaden entworfen werden, möchte der BUND nun eine vogelfreundliche Bauweise an Privat- und Geschäftsbauten anregen.

Die Kreisgruppe Siegen-Wittgenstein des Umweltverbandes hatte daher die Leiterin des Projekts, Frau Dr. Judith Förster vom BUND-Landesverband in die Siegerlandhalle eingeladen. In ihrem bildunterstützten Vortrag beleuchtete sie die Ursachen und Lösungsmöglichkeiten anhand von praktischen Beispielen. Die gängigen Vogelsilhouetten mit dem Symbol von Greifvögeln hätten sich als nicht ausreichend erwiesen, so die Biologin.

Effektiver sei Milch-oder Ornamentglas, das auch in attraktiven Mustern angeboten würde. Wirksam seien auch Fassadenverkleidungen durch Lamellen. Aufgebrachte Streifen, möglichst vertikal, sollten einen Abstand von etwa 10 cm haben. Eine Falle für unsere gefiederten Freunde seien besonders Eckverglasungen oder durchsichtige Balkonbrüstungen. Bei Lärmschutzwänden in vielen Wohnvierteln habe man aber aus der Not eine Tugend gemacht, und Kinder eine freundliche Bemalung aufbringen lassen. An großen Geschäftsfenstern könne man auf den Glasflächen durch Logos, Schriftzüge oder Zitate sogar eigene Botschaften aussenden.

Da der Mensch sich im Grünen am wohlsten fühlt, hat er natürlich das Bedürfnis, im eigenen Umfeld durch große Fensterfronten möglichst viel davon zu genießen, stellt der BUND fest. Leben zu Hause in und mit der Natur sei ein nachvollziehbarer Wunsch. Mit den interessierten Besuchern waren sich die Umweltschützer einig, dass man dabei auch an unsere Mitgeschöpfe denken solle. Es sei zu überlegen wo und wie ein Nachrüsten des eigenen Heims Sinn mache.

Die heimische BUND-Kreisgruppe will darüber hinaus bei den Entscheidungsträgern im Bereich Umwelt sowie Bauen und Wohnen eine neue Sensibilität für das Thema wecken und wünscht sich: „Auch der Bauherr kann bereits rechtzeitig das Thema in seine Planungen einbeziehen. Mit Internettips und Broschüren, wollen wir dabei Hilfestellung leisten“.

Einladung zur ersten BUND-Wanderung in diesem Jahr am Sonntag, dem 19. März

Sie führt als Rundwanderweg über den Weidenauer Giersberg über die Zinsenbachquelle und Breitenbach. Auf dieser Frühlingswanderung genießen wir die Landschaft mit Mischwäldern, Wiesen und Weiden und werden – wenn wir Glück haben – die ersten Frühblüher entdecken.
Treffpunkt: 10.00 Uhr Parkplatz „Griechisches Restaurant Dautenbach“, Tiefenbachstraße 2
Wanderstrecke: ca 10 km
Einkehr: „Griechisches Restaurant Dautenbach“
Leitung der Wanderung: Robert Bender

Interesse an „Gruseltierchen“ wächst

Bund für Umwelt und Naturschutz räumt mit Mythen um Fledermäuse auf

Siegen WP. Noch heute werden Fledermäuse mit Vampiren in Verbindung gebracht. Die Siegener Kreisgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) räumte jetzt mit Mythen rund um die spitzzahnigen Tiere auf – und lud Michael Frede von der Biologischen Station mit Sitz in Ferndorf als Referent in die Siegerlandhalle ein. Frede untersucht das Verhalten und die Lebensräume der Nachtjäger seit Jahren. „Der Kreis ist wegen seines Reichtums an Buchen- und Eichenwäldern sehr wertvoll. Auch lieben die Tiere ein weit verzweigtes Gewässernetz“, so Frede. „Durch Vertrags-Naturschutz zwischen Landwirten, dem Kreis und dem Land NRW unter Begleitung der Fachleute von der Biologischen Station können viele artenreiche Grünlandflächen als Habitat gesichert werden,“ sagte Frede.
Bestandsaufnahme – Der „NABU-Arbeitskreis Fledermausschutz Siegen-Wittgenstein“, den Frede leitet, führt Bestandsaufnahmen Weiterlesen

“ Kleinabendsegler und Mausohr – Fledermäuse in Siegen-Wittgenstein“

Fledermäuse führen ein verborgenes Leben in der Nacht. Meist bekommt man sie erst in der Dämmerung als dunkle Silhouette am Abendhimmel zu Gesicht.
Michael Frede wird folgende Themen ansprechen:
– heimische Fledermauslebensräume
– zur Geschichte der hiesigen Fledermausforschung
– Vorstellung des Arbeitskreises Fledermausschutz Siegen-Wittgenstein
– Untersuchungsmethoden
– Infos zu allen bisher nachgewiesenen Fledermausarten im Kreis Siegen-Wittgenstein u.a. mit Angaben zur Gefährdung
– Fledermausquartier Hörre
– Öffentlichkeitsarbeit
Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Siegen-Wittgenstein lädt alle Interessierten ein zu einem Bildvortrag des Fledermausexperten Michael Frede von der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein. Er wird einiges Interessantes über die Verbreitung, Lebensweise, aber auch zur Gefährdung dieser faszinierenden Säugetiergruppe berichten.
Die Veranstaltung ist kostenlos, Spenden sind allerdings willkommen.
bei Rückfragen: E-Mail: bgelling@arcor.de oder Tel: 0271/332177

BUND-Wanderung „Mäanderweg bei Schladern“

Einladung zu einer BUND-Wanderung „Mäanderweg bei Schladern“ am Sonntag, dem 20. November
Die Wanderung beginnt beim Siegwasserfall in Schladern und führt immer wieder an der Sieg entlang über die Ruine Windeck. Die Besonderheiten auf dem Weg sind immer wieder Sieginseln und Siegausläufer, wo sich – wenn wir Glück haben – auch viele Vögel am und auf dem Wasser befinden. Deshalb ist es sinnvoll, Ferngläser mitzubringen ebenso Rucksackverpflegung.
Treffpunkt: 9.45 Uhr am Bahnhof Siegen zum Kauf von Tagestickets (kostenlos parken kann man am Kreishaus gegenüber der Aral-Tankstelle)
10.00 Uhr Abfahrt mit dem Zug nach Schladern (35 min.)
Rückfahrt stündlich von Schladern zurück nach Siegen
Wanderstrecke: ca 9km (Rundwanderweg)
Einkehr : „Burg Mauel“ in Schladern
Wanderführung: Bernd Meinhardt