BUND-Wanderung „Mäanderweg bei Schladern“

Einladung zu einer BUND-Wanderung „Mäanderweg bei Schladern“ am Sonntag, dem 20. November
Die Wanderung beginnt beim Siegwasserfall in Schladern und führt immer wieder an der Sieg entlang über die Ruine Windeck. Die Besonderheiten auf dem Weg sind immer wieder Sieginseln und Siegausläufer, wo sich – wenn wir Glück haben – auch viele Vögel am und auf dem Wasser befinden. Deshalb ist es sinnvoll, Ferngläser mitzubringen ebenso Rucksackverpflegung.
Treffpunkt: 9.45 Uhr am Bahnhof Siegen zum Kauf von Tagestickets (kostenlos parken kann man am Kreishaus gegenüber der Aral-Tankstelle)
10.00 Uhr Abfahrt mit dem Zug nach Schladern (35 min.)
Rückfahrt stündlich von Schladern zurück nach Siegen
Wanderstrecke: ca 9km (Rundwanderweg)
Einkehr : „Burg Mauel“ in Schladern
Wanderführung: Bernd Meinhardt

Verleihung der BUND-Umwelturkunde 2016

p1010043-1Seit vielen Jahren bemüht sich die hiesige Kreisgruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND)  ökologische Werthaltigkeit in unserer Region zu fördern. Um das Engagement für die Natur in Firmen, Behörden, Schulen und bei Privatpersonen anzuerkennen und der Öffentlichkeit bekannt zu machen, verleiht der BUND alljährlich seine Umwelturkunde.  Die Gelegenheit, einen hervorragenden Kenner des Obstbaus auszuzeichnen, bot sich jetzt beim sogenannten „Apfeltag“, den der Umweltverband zusammen mit der Kita „Himmelszelt“ veranstaltete.  Auf dem vom BUND angepachteten Gelände einer Streuobstwiese in Siegen-Bürbach konnte jetzt der Pomologe Theo Morgenschweis die Würdigung für seinen Einsatz entgegennehmen.  Die Pomologie ist die Lehre von den Obstarten und umfasst deren Bestimmung, Beschreibung und Erhaltung.  In seiner Laudatio hob BUND-Vorsitzender Martin Zapletal das Engagement des Struthüttners für den Umweltschutz hervor: „Bei Theo Morgenschweis kommt zu seinem großen Wissen auch das Tun hinzu. Menschen, schon die Jüngsten, mitzunehmen, so dass das überlieferte Wissen um die alten Regionalsorten nicht verlorengeht, wo immer möglich solche Obstbäume zu pflanzen, um die Artenvielfalt zu erhalten  und Insekten, Vögeln , Fledermäusen und vielen anderen Tierarten einen Lebensraum zu bieten.“  Bei über 3000 Apfelsorten in Mitteleuropa, muss ein so ein Fachmann auch Liebe zur Natur und praktische Erfahrung mitbringen, so der BUND. Morgenschweis ist zudem im Pomologenverein e.V. organisiert, der in Vorträgen, Schriftreihen und im Internet Öffentlichkeitsarbeit herstellt. Hier tauscht er sich mit Gleichgesinnten aus  Nicht zuletzt sind Obstbäume eine Bereicherung der Ortskerne und veranschaulichen schon den Kindern vom Kern über die Blüte bis zur Winterruhe den Lebenskreislauf, so Morgenschweis, der vor der Entgegennahme der BUND-Umwelturkunde auf der Obstwiese einen praktischen Anschauungsunterricht gab und die Gäste mit Apfelsaft aus seiner mobilen Presse beköstigte.

BUND-Apfeltag auf der Bürbacher Streuobstwiese

p1010022Vom Apfel zum Saft – mit allen Sinnen Schritt für Schritt erleben können, und das ging so: Äpfel wurden unter den Apfelbäumen zunächst gesammelt, klein geschnibbelt und noch kleiner zur Maische gemahlen und schließlich in der Presse zu Apfelsaft gepresst. Das war das BUND-Projekt zusammen mit dem letzten Jahrgang des Kindergartens „Himmelszelt“, der sich im neuen Wohngebiet Giersberg Ost befindet, in unmittelbarer Nähe der Streuobstwiese, die der BUND von der Stadt Siegen als Patin sozusagen 2015 übernommen hatte. 14 Kinder samt Eltern und 2 Erzieherinnen arbeiteten mit Volldampf, um den ersehnten Saft kosten zu können, angeleitet vom Pomologen Theo Morgenschweis, der dazu immer wieder Erklärungen und Hilfestellungen gab. Er zeigte wie Mühle und Presse funktionierten. Und mit großem Krafteinsatz der Kinder konnte der Apfelsaft in die Kanne sprudeln – ein trüber und süß-saurer Saft ohne Zusatz von Chemie und Zucker. Kinder und Erwachsene konnten gar nicht schnell genug ihre Pappbecher von Kreissprecherin Bärbel Gelling gefüllt bekommen. Darüberhinaus haben die Kinder ganz so nebenbei gelernt, dass gut schmeckende Äpfel keineswegs makellos schön sein und von einer Apfelsorte auch nicht immer gleich aussehen müssen – im Gegenteil!

Freitag, d. 21.10.2016:

ApfelallergieApfeltag auf der BUND-Obstwiese in Siegen-Bürbach mit anschl. Verleihung der Umwelturkunde an den Pomologen Theo Morgenschweis. Beginn: 9.30 Uhr mit den Kindern der Kita “ Himmelszelt“. – Pflücken, riechen, schmecken, bestimmen und Saft herstellen.

Salamanderfunde in Eisern

Ich habe heute bei einem Spaziergang in Eisern hinter der Fa. Hundhausen auf einem Weg auf einer Strecke von ca. 500 m 8 tote Feuersalamander und 1 tote Erdkröte 20160918_121132gesehen, offensichtlich von einem Auto überfahren. Das kann ja leider passieren. Bitter ist das für die Feuersalamander, die ja mittlerweile auch recht selten geworden sind. Die Häufung kann ich mir nur erklären, dass nach dem ergiebigen Regen am Samstagabend die Tiere nach der langen Trockenzeit in großer Zahl  wieder aus ihren Verstecken hervorgekrochen sind und auf den Teerweg gelangten. Vielleicht kannst du den Text und die Bilder mal an den Verteiler schicken. Mich würde interessieren, ob ähnliche Beobachtungen auch woanders gemacht wurden oder eventuell andere Erklärungen möglich sind. Solche Beobachtungen macht man ja sonst nur im Frühjahr, wenn die Amphibien zu ihren Laichgewässern kriechen. (Martin Zapletal)

Eine rundum gelungene Veranstaltung

p1010001Über zwanzig hoch motivierte und interessierte TeilnehmerInnen ließen sich vom Biologen Ulrich Banken über die Heide führen, entdeckten mit ihm noch einige Blühpflanzen z.B. Augentrost, Kreuzblümchen, Läusekraut und Fieberklee und untersuchten die Tier- und Pflanzenwelt der aufgrund der Trockenheit noch übriggebliebenen Kleingewässer. Und das waren z.B. Köcherfliegenlarven, Quellschnecke, Bachflohkrebs und Wasserfrosch, Anzeiger der besten Wassergüteklasse (I).p1010002
Der BUND sieht es als seine Aufgabe, nachfolgenden Generationen den nachhaltigen Wert unserer Natur zu vermitteln. Allen wurde sehr schnell klar, dass dieser ehemalige Truppenübungsplatz, für dessen Erhalt als Naturschutzgebiet die Umweltverbände und viele Bürger gekämpft hatten, ein  Kleinod  ist mit einer herausragenden, ganz spezifischen Artenvielfalt, die erhalten werden muss.p1010003
BUND-Gründungsmitglied Ulrich Banken:“ Heute können wir die Früchte unseres Einsatzes genießen und erhalten“.

„Weinlese in Aspisheim beim Bioweinbauer Hothum“ am Montag, dem 3. Oktober

Die BUND-Veranstaltung richtet sich wieder an Alle, die gerne in einem Weinberg arbeiten wollen.
9.30 Uhr Abfahrt mit Privat-PKWS ab Siegerlandhallenparkplatz (rückwärtige Seite), Fahrgemeinschaften erwünscht! Fahrtzeit: ca 2h
Leichte Mittagsmahlzeit auf dem Biohof Hothum (auch vegetarisch)
Fahrt zum Weinberg – kurze Einweisung in die Arbeitsweise – Scheren und Eimer sind vorhanden – alte Sachen zum Anziehen und feste Schuhe erwünscht. ca 3h Arbeit im Weinberg.
danach zünftiges Abendesse mit Zwiebelkuchen, „Spuntekäs“ usw, ergänzt durch eine Weinprobe mit den neuesten „Weinkreationen“ des Bioweinguts Hothum, dabei Informationen über Anbau und Herstellung eines Bioweins
Rückfahrt gegen 20.00 Uhr
Bitte melden Sie sich bei Interesse zeitig an unter der Telefonnr.0271/332177 oder: bgelling@arcor.de Anmeldeschluss: 20 September