Wanderung

BUND-Wanderung „Auf den alten Haubergs- und Bergmannspfaden“ auf der Eisernhardt
Leitung der Wanderung: ein Vertreter des Vereins für Siegerländer Bergbau e.V.
Treffpunkt: 10.15 Uhr Siegerlandhallenparkplatz für Fahrgemeinschaften oder
10.30 Uhr an der Infotafel „Faule Birke“ beim Gartenzentrum
Zeit: 3 – 4h
Im Sommer 2016 ist dieser Pfad mit neuen Informationstafeln der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Wir wollen ihn erwandern und die kulturhistorische Bedeutung dieses Gebietes kennenlernen. Rucksackverpflegung und wie immer festes Schuhwerk.

Malus ein Bonus

(Bericht Siegener Zeitung 14-10-2017)
BÜRBACH BUND macht sich für den Apfel stark Die Kreisgruppe Siegen-Wittgenstein pflegt und hegt eine Streuobstwiese – und wirbt schon bei den Kleinsten für die naturbelassenen Sorten.
(ch) Er ist hochherrschaftlichen Ursprungs, diente dennoch einst der Volksgesundheit – und als sehr saftige Sorte aus dem 19 Jahrhundert schmeckt er süßsauer: der Prinz-Albrecht-von-Preußen-Apfel.
Ein robuster, schön gelb-rot gefärbter Apfel, der zu Dutzenden in diesen Tagen auf die Streuobstwiese unterhalb des Bürbacher Neubaugebiets gepurzelt ist. Dort haben ihn die Kinder der Kita Himmelszelt beim Apfeltag der BUND-Kreisgruppe Siegen-Wittgenstein aufgelesen und in Körben zusammengetragen. Um dann die Früchte mit all ihren Sinnen zu ertasten, zu erriechen – und zu erschmecken. Weiterlesen

Projekt ‚Apfeltag‘

Nach den langen Regentagen lachte dem Projekt ‚Apfeltag‘ des Bund für Umwelt und Naturschutz die Sonne: Zusammen mit den Kindern der Kita „Himmelszelt“ genoss man den Vormittag auf der Streuobstwiese in Siegen-Bürbach, die der Umweltverband von der Stadt Siegen in Pacht übernommen hat und seither hegt und pflegt. „Umweltschutz muss schon den Kleinsten nahegebracht werden“, so der Pomologe Theo Morgenschweis. Er ließ daher die aufmerksamen Kleinen die selbst gesammelten Äpfel betasten, riechen und schmecken, um die unterschiedlichsten Sorten sichtbar zu machen. Nach der tatkräftigen praktischen Mithilfe und dem lehrreichen Unterricht im Freien hatten sich die Kleinen eine Stärkung beim Bio-Apfelsaft von Siegen-Wittgensteiner Streuobstwiesen redlich verdient.

BUND-Wanderung 15. Oktober

Einladung zu einer BUND-Wanderung am Sonntag, dem 15. Oktober von Wilnsdorf nach Siegen
Die Wanderung führt hauptsächlich durch Laubwälder, die zu diesem Zeitpunkt schon bunt werden und damit den Herbst einläuten.Immer wieder folgen wir dem Zuweg Siegen-Rothaarsteig, er ist meistens eben und fällt leicht ab nach Siegen. Von Rödgen aus sind immer wieder schöne Ausblicke auf Siegen und Umgebung möglich.
Treffpunkt: Siegen ZOB: Buslinie R12 (in Höhe der öffentl. Toilette)  Abfahrt: 9.50 Uhr – Ankunft in Wilnsdorf Zentrum (Einkaufszentrum): 10.18 Uhr, dort kann man sich auch treffen, wenn man nicht von Siegen aus fahren will und muss.
Wanderstrecke: ca 10 km, Wanderführung: Petra Blieck, Rucksackverpflegung, evtl. Einkehr in Siegen

Flächennutzungsplan Stadtteil Krombach

Einheitliche Stellungnahme zur 47. Änderung des wirksamen Flächennutzungsplanes im Stadtteil Krombach sowie zum Bebauungsplan Nr. 102 „ Hagener Straße/Lange Wiese, Stadtteil Krombach.
Ihr Zeichen: 61.26.01/07-Km Zeichen Landesbüro: SI-349/17

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Frau Kramer,
die oben angegebenen vorliegenden Planänderungen im Kreuztaler Stadtteil Krombach entsprechen nicht dem im Landschaftsplan Kreuztal dort vorgesehenen Entwicklungsziel „Erhaltung der Landschaft“. Das zur Beanspruchung gewünschte Gebiet ist Teil des Landschaftsschutzgebietes mit geschützten Landschaftsbestandteilen. Von dem rd. 8695  qm großen Gebiet sollen 5660 qm als Gemeinbedarfs- und Gewerbenutzungsflächen vorgesehen werden, es werden somit ca. 2/3 der noch unbebauten Fläche beansprucht. Daher ist aus Naturschutzsicht die Änderung sehr kritisch zu betrachten. Die geplante Flächennutzungsänderung führt zu einigen bedeutsamen Verschlechterungen im Umweltund Bodenschutz des Gebietes:

1. Hochwasserschutz
Durch die geplante Bebauung kommt es zu großflächigen Versiegelungsmaßnahmen der bisher noch offenen Wiesenfläche. Dies wirkt sich sehr nachteilig auf den Hochwasserschutz im Gebiet aus. Bei zu erwartenden Starkregenereignissen bietet die Fläche im Moment noch ausreichend Versickerungsmöglichkeiten. Der von der Verwaltung gewünschte Lückenschluss zwischen den vorhanden Bauflächen entlang der Straße wäre im Sinne des Hochwasserschutzes kontraproduktiv.

2. Verlust von Lebensraum.
2/3 der Planfläche sollen größtenteils als Lebensraum heimischer Arten verloren gehen. Da für das Plangebiet keine artenschutzrechtlichen Untersuchungsergebnisse vorliegen, lassen sich qualifizierte Schlussfolgerungen zu einzelnen Arten wie Wiesenknopf-Ameisenbläuling etc. momentan nicht treffen. In der Begründung der Stadt zum Bebauungsplan ist unter Punkt 5.3 von einer geplanten Umweltprüfung die Rede. Hier muss die artenschutzrechtliche Problematik mit abgearbeitet werden. Erst dann lassen sich Beurteilungen treffen. Laut Plan sollen die im Gebiet gesetzlich geschützten Landschaftsbestandteile nahezu vollständig erhalten bleiben. Die Nutzungsänderung im unmittelbaren Bereich dieser Flächen hat aber einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf diese Flächen, diese können nicht isoliert betrachtet werden. Z.B. könnte die nordwestlich gelegene feuchte Brachfläche als Brutrevier bestimmter Vogelarten, bzw. Reptilien sowie Amphibien durch die umliegende Nutzung empfindlich beeinträchtigt werden. Der momentane Artenschwund vor allem im Bereich der Insekten spricht gegen einen nach wie vor ungebremsten Zubau von Lebensraum. Gerade der Verlust von extensiv genutzten Wiesenflächen mit reichhaltigen Bewuchs von Blütenpflanzen schränken das Nahrungsangebot der Insekten immer mehr ein.

3. Beeinträchtigung des Landschaftsbildes
Die geplante Baumaßnahme beeinträchtigt im hohen Maße das Landschaftsbild. Da das Landschaftsschutzgebiet bisher noch bis an die durch den Ortskern führende Bundesstraße B517 reicht, ermöglicht es einen offenen Blick auf die Naturlandschaft. Zur Begründung von Ausweisung von Landschaftsschutzgebieten heißt es im Landschaftsplan Kreuztal:. „Die strukturelle Vielfalt und landschaftliche Schönheit des Landschaftsplangebiets wird insbesondere durch die zahlreichen extensiv landwirtschaftlich genutzten Fluss- und Bachtäler bestimmt. Gerade die offenen Bachtäler tragen ganz wesentlich zum hohen ästhetischen Wert der Landschaft bei.“ Diese Zielsetzung wird durch die straßenseitig geplante durchgehende Bebauung klar verfehlt.

4.. Verschlechterung der Stadtklimatischen Funktion
„Innerstädtische Grünzüge mit Wiesen-Gehölz oder Wasserflächen weisen gegenüber dicht bebauten Flächen erheblich geringere Temperaturen auf und sorgen für Kaltluftentstehung, Luftaustausch und Luftverunreinigungen. Die über Wiesen und Wäldern entstehende Kaltluft strömt über Freiraumkorridore in die Städte und sorgt so für Frischluftzufuhr in den Siedlungsbereichen. Voraussetzung hierfür ist die Freihaltung dieser klimatisch wirksamen Flächen von Bebauung.“ ( Hb. Verbandsbeteiligung NRW s. 37) Statt Lückenschluß sollte die Planbehörde aus dem vorgenannten Grund Frischluftschneisen höhere Bedeutung beimessen.

5. Verlust von landwirtschaftlich nutzbaren Boden
Die vorgesehene Fläche wird momentan größtenteils als Grünland genutzt. Mit der Bebauung geht wieder eine landwirtschaftlich nutzbare Fläche unwiederbringlich verloren und schränkt die Nahrungsnutzungsmöglichkeiten künftiger Generationen weiter ein.

Fazit:
Aus den oben genannten Gründen können die geplanten Baumaßnahmen aus Naturschutzsicht so nicht akzeptiert werden. Falls absolut und begründet kein anderer Standort für ein neues Feuerwehrgerätehaus gefunden werden kann, was aufgrund einiger gewerblicher Leerstandflächen im Krombacher Stadtgebiet angezweifelt werden kann, sollte zumindest auf die zusätzlich geplante Gewerbefläche von 3580 qm verzichtet werden und die Gemeinbedarfsfläche von 2080 qm im Bereich der östlich gelegenen ehemals aufgeschütteten Grünfläche im ausreichenden Abstand zum geschützten Landschaftsbestandteil ausgewiesen werden. Die trotzdem zu erwartenden Beeinträchtigungen müssten durch die vorgesehenen Aufwertungsmaßnahmen für den im Gebiet verlaufenden Bach sowie eine vorzuschreibende Dachbegrünung des Feuerwehrgerätehauses und Versickerungsmaßnahmen im angrenzenden Parkplatzbereichen minimiert werden bzw. ausgeglichen werden.

Hilchenbach, den 1.10.2017 Wolfgang Weber-Barteit

BUND-Fahrradtour 17-09-2017

BUND-Fahrradtour um den Stegskopf am Sonntag, dem 17.09.
Wir werden das ganze Gebiet Stegskopf umfahren (ca 25km) und über das Nationale Naturerbe und der nahezu hundertjährigen Geschichte dieses Gebietes informieren. Außerdem ist die Erkundung des Naturschutzgebietes in Emmerzhausen, ursprünglich gegründet von Loki Schmidt im Programm.

Rucksackverpflegung
Treffpunkt: 11.00 Uhr an der Skihütte oberhalb von Emmerzhausen
Führung: Jürgen Lichte, BUND Altenkirchen

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten zur Skihütte zu kommen:
Anfahrt mit der Bahn: 9.10 Uhr ab Siegen, Umstieg und Abfahrt in Betzdorf um 9.40 Uhr, Ankunft 9.58 in Daaaden, Fahrradfahrt von Daaden nach Emmerzhausen (ca 7km), oberhalb rechts abbiegen, geteerter Weg steil begauf bis zur Skihütte
oder
Fahrradtransport mit dem PKW über die Lipper Höhe Richtung Daaden, vor Emmerzhausen links abfahren auf geteertem Weg zur Skihütte
Für Informationen und Anmeldung erforderlich: bgelling@arcor.de oder 0271/332177

Ökologische Verbesserung Ferndorfbach

Stellungnahme zum Planverfahren: Ökologische Verbesserung Ferndorfbach, Bereich Siegener Straße, Rückbau Blefa Wehr ( KNEF) Antr. Stadt Kreuztal
Zeichen: SI 59-05.17 WA
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Bauvorhaben „ Rückbau des Blefa Wehres“ ist aus Sicht des BUND zu begrüßen, da diese Maßnahme gemäß den vorliegenden Bauplänen eine langfristige Verbesserung der ökologischen Gewässersituation des Ferndorfbaches erwarten lässt. Durch die Beseitigung der technischen Bauwerke wie Wehr, Mauern, Betonteile wird an dieser Stelle die bisher eingeschränkte Durchlässigkeit des Ferndorfbaches wieder hergestellt und soweit es die Umgebungsbebauung zulässt, wieder eine natürliche Gewässerumgebung geschaffen.
Eine ökologische Beeinträchtigung ist lediglich bei der geplanten Bauausführung zu erwarten. Diese sollten durch geeignete Maßnahmen so gering wie möglich gehalten werden. Die Baumaßnahme sollte aufgrund von Brutzeiten nicht in den Monaten März bis Juni stattfinden. Mindestens zwei Schlammsperren sollten unterhalb des Bauraumes für die Zeit der Maßnahme errichtet werden um Kontaminationen so gering wie möglich zu halten.Einen Einbau einer Eisvogelbruthöhle oberhalb des Wehres sollte ebenso mit eingeplant werden wie die Anbringung eines Wasseramselkastens unterhalb der Brücke.
Hilchenbach, den 25.6.2017
Wolfgang Weber-Barteit

Gewässerbiologische Erkundung

Einladung zur BUND-Veranstaltung: „Gewässerbiologische Erkundung“ , eingebunden in den „Tag der biologischen Vielfalt“ am Sonntag, dem 16. Juli auf der Trupbacher Heide
Änderung: Wegen des Tages der Artenvielfalt am 16. Juli und den damit verbundenen Aktionen an der Universität Siegen am Vormittag findet die Exkursion erst nachmittags ab 13.30 Uhr statt. Sie ist eingebunden in eine Vielzahl von weiteren Aktionen auf der Trupbacher Heide (nachzulesen in den angehängten Informationen zu diesem Tag).
Ulrich Banken wird uns zunächst an einem Infostand (siehe Plan Nr. 6) anhand mikroskopischer Untersuchungen die Kleintierwelt präsentieren und danach zu den Gewässern führen, wo Beobachtungen und weitere Untersuchungen stattfinden werden.
Immer wieder bilden sich auf der Heidefläche in Senken temporäre Pfützen, Tümpel bzw. Teiche, die zahlreiche Kleintiere zur Eiablage nutzen und sich dort weiterentwickeln.
Treffpunkt: 13.30 Uhr Parkplatz am neuen Fußballplatz in Trupbach (Scheidweg 28, 57072 Siegen). Von dort aus Wanderung den Weg hinauf zum alten Fußballplatz und weiter zur Heide bis zur Station 6. Wanderstrecke insgesamt: ca 4km. Leitung: Ulrich Banken
Bauer Küthe sorgt an diesem Tag für Getränke und kulinarische Kleinigkeiten.
https://biovielfalter.wixsite.com/biovielfalt-siwi

Auf den Wegen geblieben …

… sind die Teilnehmer der BUND-Exkursion „Arnikawiesen auf der Lipper Höhe“ am Samstag den 24.6. . Mit 500 – 600 m Höhe und 6°C Jahresdurchschnittstemperatur befinden sich große Teile der Bergwiesen bei Lippe in der montanen Zone. Aus vegetationskundlicher Sicht sind die Bergmähwiesen mit Trollblumen, Orchideen, alten arnikareichen Hutewiesen mit den Lesesteinhaufen, Borstgrasrasen sowie den Wiesenvögeln z.B. dem Braunkelchen herausragend. Allein 60 ha dieser wertvollen Wiesen und Weiden konnten durch die NRW-Stiftung erworben sowie weitere Flächen durch Ausweisung großer NSGs, FFH-Gebieten und einem Vogelschutzgebiet gesichert werden. Peter Fasel hat uns – als Fortführung der Veranstaltung 2016 – an andere Erkundungsflächen herangeführt z.B. Arnikawiesen, die zu dem Zeitpunkt noch in Blüte standen. Die Exkursionsleitung hatte: Peter Fasel (Leiter der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein). Nach der Mittagspause im Restaurant “Fuchskaute“ nutzten etliche Teilnehmer die Möglichkeit, den Arnikaweg zu gehen. Da die gesamte Fläche sehr hoch liegt, war die gesamte Vegetation noch nicht soweit wie bei den Bergmähwiesen zuvor, d.h. die Orchideen und die Arnika z.B. standen noch in voller Blüte.

Grubenwanderweg in Brachbach mit Grubenführung

Einladung zum Grubenwanderweg in Brachbach mit Grubenführung

am Sonntag, dem 21. Mai
Der Wanderweg ist als Grubenwanderweg ausgewiesen, kulturhistorisch bedeutsam, denn auf dem Weg werden wir immer wieder sogenannte „Mundlöcher“, also Stolleneingänge finden, allein auf diesem Weg 27. Wir kommen an Schieferhalden vorbei, die die besondere, an die Beschaffenheit angepasste Vegetation und Tierwelt aufweist. Solch eine Schieferhalde gehört zur Grube „Josefsglück“, die noch bis Juni 1948 von einigen Brachbachern betrieben wurde.Das eigens dazu aufgebaute Besucherbergwerk werden wir mit Führung besichtigen. Weiter geht es zum Wernsbergtal, wo bis zum Jahr 1961 Erz und Schiefer abgebaut wurde.
Der Rundweg schließt dann wieder am Zechenwaldplatz.
Rucksackverpflegung
Treffpunkt: 9.30 Uhr Siegerlandhallenparkplatz für Fahrgemeinschaften oder                 10.00 Uhr Zechenwaldparkplatz Brachbach
Wanderstrecke: ca 10km – Wanderführung: Christoph Bätzin (Heimatverein Brachbach)