BUND-Exkursion im Westerwald

 

Oh, Du schöner Westerwald! – über Deinen Höhen pfeift nicht nur der Wind so kalt…

In der lauen Sonntagsmorgenluft wurde eine Exkursionsgruppe des Siegener Bund für Umwelt und Naturschutz ( BUND) an ihrem Startpunkt am Siegerlandflughafen von trillerndem Lerchengesamg begrüßt.
Der erfahrene Biologe Peter Fasel von der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein führte die Gruppe zu den auf ca. 600 m Höhe gelegenen, artenreichen Wiesen um seltene Pflanzen zu bestimmen, und gefährdete Vogelarten in ihren Refugien zu beobachten.

exkursion

Exkursionsgruppe des BUND

Eigens aus Dortmund war eine Schar engagierter BUND-Mitglieder angereist, um die botanischen Besonderheiten im Westerwälder Dreiländereck zu erleben. Ausgerüstet mit Bestimmungsbuch, Fernglas, Fotoapparat, Lupe und sogar einem Computerstick um Vogelstimmen zu verifizieren, war die Gruppe bestens ausgerüstet, um biologische Kleinode wie z.B. den Moorklee, oder die Waldhyazynthe im Gelände zu entdecken.
Die Grasmücken, entgegen ihrem Namen unscheinbare, aber stimmgewaltige Singvögel, füllten mit ihrem Gesang die Luft. Die flinken Wiesenpieper auf ihrem Ansitz auf Staudenfluren sitzend, von wo sie auf Nahrungsjagd gehen, boten lohnende Schäppschüsse. Fasel berichtete, dass auf diesen von der NRW-Stiftung angekauften Flächen auch etliche Brutpaare der gefährdeten Braunkehlchen zu Hause sind. Wichtig für das Naturgefüge seien die extensiven Pflegemaßnahmen der Landwirte, die durch behutsame Bewirtschaftung der Flächen zum Erhalt dieses Paradieses beitrügen.
Exkursion des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Siegen mit Peter Fiedler und Peter Fasel und von der Biologischen Station am 26.06.2016

 

Exkursion auf den Höhen des Westerwaldes

Artenvielfalt entdecken, bestimmen und kartieren.

Exkursion ab Siegerlandflughafen mit Peter Fasel und Peter Fiedler.

9.30 Uhr für Fahrgemeinschaft ab Siegerlandhalle
10.00 Uhr Parkplatz Siegerlandflughafen Burbach-Lippe.
13.00 Uhr Einkehr im Toscana-Stübchen vor Ort zum gemütlichen Ausklang.

Vortrag Quellen

Obernau
Obernautalsperre

Einladung zu dem BUND-Themenabend am Dienstag, dem 7. Juni um 19.30 Uhr im Siegerlandzimmer der Siegerlandhalle
„Quellen, Bäche und Flüsse im Siegerland“ – von Eingriffen und Renaturierungen. Ulrich Banken wird anhand zahlreicher Bilder den Zustand unserer Gewässer zeigen, was sich seit dem Inkrafttreten der europäischen Wasserrahmenrichtlinie im Jahre 2000 – aufgenommen 2005 im Landeswassergesetz NRW – getan hat und was noch zu tun ist.
Neben den Gewässerschutz geht es auch um die Trinkwasserversorgung und der nachhaltigen Nutzung der Gewässer und ihres Umfeldes.
Der BUND hat sich zusammen mit dem NABU intensiv beteiligt an der Sichtung von Schäden, der Erstellung von Fragebögen, der Verfassung von Stellungnahmen und durch die Teilnahme an „Runden Tischen“ zwecks Renaturierung unserer Gewässer.
Bis 2015 sollte sie so umgesetzt sein, dass ein „guter Zustand“ der Gewässer erreicht wäre. Technische und wirtschaftliche Probleme stehen dem aber regional bis heute entgegen.
Ein interessanter Abend vor dem Hintergrund der neueren Entwicklung der Siegener Gewässer!

schöne Wanderung auf dem Natursteig Sieg

Sonntag, d. 22. Mai 2016

vom Bahnhof Au bis Bahnhof Rosbach auf den Höhen über dem Siegtal mit herrlicher Aussicht bis in den Westerwald. Rucksackverpflegung für unterwegs bitte mitbringen! Kaffeetrinken in Rosbach möglich.

Treffpunkt 9.30 Uhr Bahnhof Niederschelden (Gruppenfahrt) Abfahrt 9.40 Uhr Wanderstrecke 10 km. Führung: Petra Blieck

BUND Wanderung mit Mühlenbesichtigung

BUNDIMG_2954Ein wirkliches Highlight war die BUND-Wanderung mit Wilfried Lerchstein. Uns wurde nicht zu viel vesprochen, was uns auf dem Weg alles erwartete: zunächst ging es vom „Alten Bahnhof Deuz“ mit Blick ins Werthetal Richtung Salchendorf bergauf zu einer Höhe, von wo man einen ersten Blick auf Grissenbach im Siegtal genießen konnte. Wilfried Lerchstein hatte die Stelle auch noch aus einem anderen Grund ausgesucht: hier hatte man ein keltisches Gräberfeld entdeckt aus der Weiterlesen

Hummeln die Wuchtbrummer unter den Bienen

Sollte man in Garten, Feld und Flur ein deutlich vernehmbares Brummen hören, handelt es sich wahrscheinlich um eine Hummel. Der althochdeutsche Name leitet sich von „summen“ ab, nicht nur dadurch zählen sie zu den Wildbienen.
Der Biologe Markus Fuhrmann war jetzt bei der Siegener BUND-Kreisgruppe zu Gast, um mehr von dem beliebten Insekt zu erzählen. Betrübt schilderte er, dass der Bestand in den letzten Jahren stark eingebrochen sei. Nicht nur Insekten, auch viele Vögel seien lange nicht mehr gesichtet worden. “ Insgesamt sind 80% der wertgebenden Arten am Verschwinden“, so der engagierte Naturschützer.
Zu Recht ist der Ruf der Hummel positiv, obwohl auch sie stechen kann. Und auch bei den Hummeln gibt es eine Art, die Kuckushummel, die ihren Verwandten Weiterlesen