Jahreshauptversammlung des BUND in Siegen

Jahreshauptversammlung des BUND in Siegen

Rückblick: Sprecher Martin Zapletal gab eine Rückschau auf zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen des letzten Jahres. Der BUND ist eingebunden in Verfahrensbeteiligungen und kommunalen Ausschüssen und war Ratgeber in verschiedenen Bürgerinitiativen und Vereinen. Als herausragendstes Ereignis berichtete er vom erfolgreichen Einsatz zur behutsamen Umgestaltung der Fißmeranlage. Mit Engagement und Hilfe aus der Bürgerschaft konnte erreicht werden, dass das Stadtbild an dieser Stelle gewahrt bleibt. Auch Gewässerbiologische Exkursionen und die beliebten BUND-Wanderungen hätten im letzten Jahr großen Anklang gefunden, genauso wie die Mäh-und Ernteaktionen auf der Bürbacher Obstwiese.

Wahlen: Die BUND Kreisgruppe erfreut sich nach wie vor einer stabilen Mitgliederzahl. Kassenwart Robert Bender gab Auskunft über die Finanzlage des Vereins. Schwerpunktmäßig wurden die Mittel für Materialen zur Öffentlichkeitsarbeit verwandt. An dieser Stelle sei auch den Spendern gedankt, die den Verband finanziell unterstützten. Die beiden Kassenprüfer wurden erneut in ihren Ämtern bestätigt. Die Wahl der Vorsitzenden findet turnusmäßig erst im nächsten Jahr statt. Als neuer Vertreter für den Jagdbeirat wurde der Freudenberger Holger Schnütgen gewählt. Er umriß seine bisherigen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Naturschutz und wolle auch in diesem Sinne in dem beratenden Gremium tätig werden.

In den Jagdbeirat entsandt: Landschaftswächter Holger Schnütgen. Photo: BUND I.Schu.-Wi.

Ausblick: Der BUND startet mit einen umfangreichen Programm ins neue Geschäftsjahr. Auch in Kooperation mit der Biologischen Station oder anderen Verbänden werden Veranstaltungen durchgeführt. Die Flyer und Broschüren für die kurzweiligen Exkursionen und Vorträge sind in vielen öffentlichen Bereichen ausgelegt. Bereits am 15. März wird der BUND in Begleitung eines Vertreters des Reg.-Bez. Arnsberg eine Begehung zur Durchlässigkeit der Sieg vornehmen. Der Rückbau der Wehre ist bereits vielerorts erfolgreich durchgeführt worden und ermöglicht z.B. Lachs und Bachforelle ungestörte Wanderungswege. Die erfolgreiche Aktion „Tütentausch“ des BUND wollen die Umweltschützer auch in diesem Jahr wiederholen. Es ist geplant, beim Jubliläuum der Gemeinde Wilnsdorf im Juni einen entsprechenden Infostand zu betreuen. Die Möglichkeit, etwas für die Umwelt sowie den Insekten-und Klimaschutz in unserer engeren Heimat zu tun, beflügeln die Aktiven durch die Unterstützung und Anerkennung aus der Bevölkerung. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an den spannenden und vielseitigen Aktionen teilzunehmen.

Stadtteil Krombach

An Stadt Kreuztal
Stadtplanung Rathaus
Siegener Straße 6
Postfach 101660
57207 Kreuztal

Einheitliche Stellungnahme zur 47. Änderung des wirksamen Flächennutzungsplanes im Stadtteil Krombach sowie zum Bebauungsplan Nr. 102 „ Hagener Straße/Lange Wiese, Stadtteil Krombach

Ihr Zeichen: 61.26.01/07-Km/61.26.01/07-km                                 Z: Landesbüro: SI-349/17

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Frau Kramer,

mit der 47.Änderung des Flächennutzungsplanes beabsichtigt die Stadt Kreuztal den oben genannten Planungsbereich für eine Bebauung freizugeben. Diese Nutzungsänderung bewirkt allerdings erhebliche Eingriffe in Ökologie des Gebietes und ist daher kritisch zu beurteilen. Zu befürchten sind einige bedeutsame Verschlechterungen im Natur -, Umwelt- und Bodenschutz des Gebietes, die wir in unserer Stellungnahme zur Vorabwägung vom 2.10.2017 schon aufgeführt hatten.
Die obenangegebenen vorliegenden Planänderungen im Kreuztaler Stadtteil Krombach  entsprechen nicht dem im Landschaftsplan Kreuztal dort vorgesehenen Entwicklungsziel „Erhaltung der Landschaft“.
Das zur Beanspruchung gewünschte Gebiet ist Teil des Landschaftsschutzgebietes mit geschützten Landschaftsbestandteilen. Von dem rd. 8695 qm großen Gebiet sollen 5769 qm als Gemeinbedarfs- und Gewerbenutzungsflächen vorgesehen werden, es werden somit ca. 2/3 der noch unbebauten Fläche beansprucht. Etwa 5700 qm Wiesenfläche incl. einer Teilfläche eines schützten Biotops gehen direkt verloren. Hier will der Vorhabenträger eine Befreiung von den Verboten des § 30 Abs. 2 BNatSchG) beantragen. Ein Schutzziel erfüllt aber nur dann die vorgesehene Funktion wenn es auch eingehalten wird.

1. Hochwasserschutz

Durch die geplante Bebauung kommt es zu großflächigen Versiegelungsmaßnahmen der bisher noch offenen Wiesenfläche. Es werden dabei Bauflächen in der Größenordnung von 5769 qm angegeben, die zu 60 %, ca. 3461 qm, vollständig versiegelt werden, zusätzlich entfallen 1154 qm auf zu befestigende Stellflächen etc. Leider werden mögliche Minimierungsmaßnahmen wie großflächige Dachbegrünung nur als Kann-Bestimmung in die Planänderung aufgenommen. Die Erfahrung zeigt, dass diese Kann-Bestimmungen von den Investoren fast nie eingehalten werden ( jüngstes Beispiel Kredenbacher EKZ ). Nur wenn zwingend eine Dachbegrünung vorgeschrieben wird, kommt sie auch zur Ausführung und entfaltet positive Umweltwirkung. Aus Hochwasserschutzgründen ist die geplante ökologische Aufwertung und Bepflanzung des  namenlosen Gewässergrabens zu begrüßen, im Hinblick auf Artenschutzmaßnahmen ( siehe unten ) aber kritisch zu hinterfragen.

2. Verlust von Lebensraum/ Einschränkung des Artenschutz

2/3 der Planfläche werden größtenteils als  Lebensraum heimischer Arten verloren gehen, die in den Planunterlagen erwähnten zwischenzeitlich durch Maßnahmen  angeblich erzielten Erhöhungen der Artenvielfalt können das nicht ausgleichen. „Die  Artenvielfalt wurde stellenweise gezielt erhöht…“.Leider wird diese Aussage im Vorabwägungsergebnis mit  Zahlen nicht belegt und ist daher anzuzweifeln.
Für die in unserer STN vom 2.10.2017 geforderten artenschutzrechtlichen Untersuchungen liegen mittlerweile Ergebnisse vor, die unsere Annahme zum Vorkommen des Dunklen Wiesenknopf Ameisenbläulings bestätigen. Sie ist eine streng geschützte FFH Anhang IV Art.
Diese einstmals in NRW häufig vorkommende Schmetterlingsart ist mittlerweile stark bedroht und der Erhaltungszustand ihrer Population wird mit „schlecht“ bewertet. Jeder jetzt noch existierende Populationsstandort, zumal der Krombacher auch noch recht kleinräumig ist,  ist für die Erhaltung der Art  daher sehr bedeutsam und besonders streng zu schützen.
Dies ist gesetzlich entsprechend geregelt .Die vorgesehene Baumaßnahme verstößt daher gegen das Zugriffsverbot § 44 BNatSchG und ist aus diesem Grund klar abzulehnen. Eine Ausnahme nach § 45 Abs. 7 BNatSchG ist nicht gegeben, der Ameisenbläuling findet sich lt. Lanuv in NRW in einem ungünstigen Erhaltungszustand. Als Kompensation gegen den Verstoß § 44 BNatSchG schlägt der Vorhabenträger CEF Maßnahmen zum Ausgleich vor.
Die bereits  im Jahr 2018 begonnene CEF Maßnahme ist sehr kritisch zu betrachten und garantiert keineswegs den Erhalt der Population in diesem Gebiet. Wäre eine Umsiedlung so einfach wie angedacht, ließe sich der Erhaltungszustand dieser Art in NRW relativ schnell verbessern. Die bisher in NRW durchgeführten Maßnahmen sind  leider keineswegs so erfolgreich verlaufen wie gewünscht. Die bisher in NRW durchgeführten CEF Maßnahmen zur Um-/Ansiedlung von Wiesenknopf- Ameisenbläulingen wurden vom Umweltministerium nur als wenig erfolgreich (mittel ) eingestuft. Mittel bedeutet lt. Leitfaden LANUV zwar eine positive Experteneinschätzung, mit der Einschränkung von Kenntnisdefiziten zu den artspezifischen Ansprüchen. Wirksamkeitsbelege sind zudem nicht vorhanden oder widersprüchlich“. ( Leitfaden LANUV „ Wirksamkeit von Artenschutzmaßnahmen S. 19 )
Nach Experteneinschätzung sind die Populationen des Dunklen Wiesenknopf Ameisenbläuling in NRW insgesamt so klein, dass hohe Erfolgsrisiken bei CEF Maßnahmen bestehen. Eine  CEF Einstufung als „geeignet“ erhalten nur solche Maßnahmen, deren Prognosesicherheit mindestens als „ hoch“ gilt.Leitfaden S. 20
Eine vorgezogene Ausgleichsmaßnahme ist  daher nur dann wirksam wenn die betreffende Art die Lebensstätte nachweislich angenommen hat. Lt. LANUV wird  für eine solche Bewertung eine Maßnahmedauer von mindestens 5 Jahren angegeben.
„Für die Etablierung ausreichend dichter Wiesenknopfbestände sind auf entsprechenden Standorten mehr als 5 Jahre anzusetzen. Einschließlich der Besiedlungszeit durch die Falter ist eine Entwicklungszeit von mind. 5 – 10 Jahren erforderlich
Bevor man den Ausnahmetatbestand nach § 45 Absatz 7 BNatSchG akzeptieren kann, muss der Erfolg der Maßnahme hinreichend belegt werden. Ein Wirksamkeitsnachweis muss  vorliegen bevor mit dem zugehörigen Vorhaben begonnen werden kann. Die Wirksamkeit einer solchen Maßnahme ist aber aufgrund der räumlichen Nähe der noch vorhandenen Population nur erkennbar, wenn sich an den auf den neuen Standorten befindlichen Wiesenknöpfen eine Eiablage nachweisen lässt und sich die Anzahl der Ameisenbläulinge in den Folgejahren vor dem Eingriff spürbar vergrößert.
Ob diese CEF Maßnahme tatsächlich erfolgreich sein wird hängt von vielen Wirkfaktoren vor Ort zusammen.
Der Grund dürfte in dem komplizierten Entwicklungszyklus des Bläulings begründet sein. Der Dunkle Wiesenknopf Ameisenbläuling benötigt für seine Existenz Bestände des Großen Wiesenknopfes ( Sanguisorba officinalis) als Futterpflanze  und zur Eiablage wie auch eine ausreichende Anzahl Nester der Roten Knotenameise ( Myrmica rubra) in deren Brutkammer nach heutigem Kenntnisstand die Larve des Bläulings sich entwickelt, überwintert und verpuppt.
Eine ausreichende Nestdichte der roten Knotenameise ist, neben den Vorkommen des Wiesenknopfes also Bedingung für die Erhaltung der Population. Sie leben überwiegend in Hochstaudenfluren, Brachen und Röhrichten. An den Standorten  des Wiesenknopfes welche zum Gedeihen regelmäßige extensive  Mahd benötigen,  verdrängen konkurrenzstarke, an die Mahd angepasste andere Ameisenarten die Knotenameise. Erfolgreiche Kontaktzonen für den Ameisenbläuling sind daher hauptsächlich die Grenzbereiche zwischen Mähflächen und Brachen wie z.B. an Gräben mit Röhrichtgewächsen. Ein solcher Graben verläuft momentan noch durch die Feuchtwiese und ist bewachsen mit Mädesüß ( Filipendula ulmaria) und schmalblättrigem Rohrkolben ( Thypha angustifolia). Es ist davon auszugehen das dieser Grabenbereich ein ideales Biotop für die Roten Knotenameise darstellt. Der vorhandene Graben verläuft momentan durch das geplante zu bebauende Gewerbegebiet und soll aber an den nördlichen Grundstücksrand verlegt werden. Der Graben durchzieht momentan noch einen ca. 30 m breiten Feuchtwiesenbereich und bietet viele Kontaktzonen. Die Verlegung an den nördlichen Rand verengt den gesamten  Bereich auf weniger als 10 m. Die geplante Maßnahme der ökologischen Aufwertung des Baches mittels Gehölzen wird das Vorkommen der Roten Knotenameise negativ beeinflußen. „ In stark durch Gehölze verschatteten Biotopen wird die Rote Knotenameise durch andere Ameisenarten verdrängt.“
( M.Sorg Natur in NRW 4/08, S. 38)
Zusätzlich wird eine weitere mögliche Kontaktzone zwischen der Hochstaudenflur (5.1) und der gut ausgeprägten Feuchtwiese (3.6) verkleinert, außerdem soll der gesetzlich geschützte Biotoptyp Hochstaudenflur um ca. 1/4 verkleinert werden. Nach Süden angrenzend an die Hochstaudenflur beginnt das Gewerbegebiet, das zudem durch Aufschüttung etc. eine Veränderung des Wasserhaushaltes bewirken wird. Dies kann sich auf die herrschende Vegetation der Hochstaudenflur auswirken und sie verändern.
Es ist daher stark anzuzweifeln ob die begonnene CEF Maßnahme wirklich langfristig erfolgreich sein wird. Das einmalige Auflaufen von ausgebrachtem Saatgut des Wiesenknopfs garantiert keineswegs das periodische Wiedererscheinen des Wiesenknopfes.
Die vom Lanuv geforderten Qualtitätsanforderungen zur Ausbringung von Futterpflanzen, geben vor das als Ausgangsmaterial für die Vermehrung von vor Ort  vorhandenen Pflanzen ( autochton) genommen werden soll. Der Vorhabenträger verwendete bei der begonnenen CEF Maßnahme stattdessen Regio-Saatgut, ohne den genauen Entnahmeort zu benennen. Erst nach einigen Jahren wird man erkennen können ob die Standortbedingungen für eine Wiesenknopfpopulation  dauerhaft ausreichend sind.
Fazit.: Die Erfolgsaussichten für die CEF Maßnahme sind nach heutigem Kenntnisstand als gering einzusehen, vom Totalverlust der Population des Dunklen Wiesenknopf Ameisenbläulings in diesem Gebiet ist bei Realisierung der Baumaßnahmen auszugehen..

3. Beeinträchtigung des Landschaftsbildes

Die geplante Baumaßnahme beeinträchtigt im hohen Maße das Landschaftsbild. Da das Landschaftsschutzgebiet bisher noch bis an die durch den Ortskern führende Bundesstraße B517 reicht, ermöglicht es einen offenen Blick auf die Naturlandschaft. Zur Begründung von Ausweisung von Landschaftsschutzgebieten heißt es im Landschaftsplan Kreuztal:. „Die strukturelle Vielfalt und landschaftliche Schönheit des Landschaftsplangebiets wird insbesondere durch die zahlreichen extensiv landwirtschaftlich genutzten Fluss- und Bachtäler bestimmt. Gerade die offenen Bachtäler tragen ganz wesentlich zum hohen ästhetischen Wert der Landschaft bei.“
Diese Zielsetzung wird durch die straßenseitig geplante durchgehende Gewerbe Bebauung klar verfehlt, auch wenn die Geschosshöhen eingeschränkt wurden.

4.. Verschlechterung der Stadtklimatischen Funktion

„Innerstädtische Grünzüge mit Wiesen-Gehölz oder Wasserflächen weisen gegenüber dicht bebauten Flächen erheblich geringere Temperaturen auf und sorgen für Kaltluftentstehung, Luftaustausch und Luftverunreinigungen. Die über Wiesen und Wäldern entstehende Kaltluft strömt über Freiraumkorridore in die Städte und sorgt so für Frischluftzufuhr in den Siedlungsbereichen. Voraussetzung hierfür ist die Freihaltung dieser klimatisch wirksamen Flächen von Bebauung.“ ( Hb. Verbandsbeteiligung NRW s. 37)  Statt Lückenschluss sollte die Planbehörde aus dem vorgenannten Grund Frischluftschneisen höhere Bedeutung beimessen. Gerade weil bisher schon durch ein Wohnhaus etc. die Schneise eingeschränkt ist, sollte diese nicht noch mehr verkleinert werden.

5. Verlust von landwirtschaftlich nutzbaren Boden

Die vorgesehene Fläche wird momentan größtenteils als Grünland genutzt. Mit der Bebauung geht wieder eine landwirtschaftlich nutzbare Fläche unwiederbringlich verloren und schränkt die Nahrungsnutzungsmöglichkeiten künftiger Generationen weiter ein.
Gerade der sehr trockene Sommer hat gezeigt wie schnell Futtermittelknappheit aufgrund Wassermangel auftreten kann. In solchen Fällen können zukünftig gerade die feuchten Wiesen der heimischen Region eine wichtige Pufferfunktion erfüllen

Fazit:
Aus den oben genannten Gründen kann die geplante Flächennutzungsänderung aus Naturschutzsicht nicht  akzeptiert werden.

Hilchenbach, den 23.1.2019

Wolfgang Weber-Barteit

Ulrich Banken

In unserer Weihnachtsfeier im Dezember 2018 ist Ulrich Banken auch von unserer Kreisgruppe noch einmal besonders für sein unermüdliches Engagemant in und für die Natur vor Ort gewürdigt worden.Kreissprecherin Bärbel Gelling hat die verschiedenen Sparten seiner Tätigkeit in einer Laudatio zusammengefasst.
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Jugendarbeit:
Seine pädagogischen Fähigkeiten als Lehrer am Gymnasium „Auf der Morgenröthe“ hat er über die Grenzen seines Berufslebens Anfang der 80iger Jahre hinaus mit der Gründung einer BUND-Jugendgruppe einsetzen können:Es ging um praktischen Umweltschutz vor Ort.
Unter seiner fachkundigen Leitung motivierte er junge Leute dafür, Feuchtbiotope anzulegen, sie zu erforschen, sie zu analysieren und schließlich die Ergebnisse zu dokumentieren. In diesem Zusammenhang beteiligte sich die Gruppe an einem Tümpelwettbewerb der Stadt Siegen.
Diese Gewässeranalysen waren der Beginn für die Erarbeitung eines Quellenkatasters der Stadt. Über 170 Quellen wurden kartiert immer auch in Zusammenarbeit mit dem Umweltamt der Stadt Siegen.

Trupbacher Heide:
Nach Abzug der Belgischen Garnison 1995 gab es massiven Druck von Industrie und Wirtschaft ein Gewerbegebiet auf der Trupbacher Heide anzusiedeln. Eine  Bürgerinitiative „Rettet den Truppenübungsplatz“hatte aber durch ihr unermüdliches Engagement und eines fast 10 Jahre andauernden Einsatzes schließlich erreicht, dass das Gebiet 2003 nicht nur als NSG, sondern ca 80ha auch als Europäisches FFH-Gebiet ausgewiesen wurde.
Ulrich Banken war ebenfalls aktiv dabei. Er hatte zum Wickersbach, Trupbach und Dreisbach ein Quellgutachten erarbeitet, das die – bis auf eine Ausnahme – die hervorragende Wasserqualität dieser Bäche bescheinigte.
Diese Untersuchungen hatten zwar nicht primär zur Ausweisung des FFH-Gebietes geführt. Die LÖBF damals hatte diesem Gutachten aber besondere Beachtung geschenkt und es mit 500 DM honoriert.


Kreisgruppenarbeit:
Seit meiner Mitgliedschaft im Jahr 2000 und seitdem ich Kreisgruppensprecherin bin, waren und sind vor allem sein unermüdlicher Einsatz, sein Wissen um die natürlichen Zusammenhänge in der Praxis anzuwenden und umzusetzen,  besonders hervorzuheben. Bis 2005 war er auch im Vorstand.
-Seine begeisternde, humorvolle Art, wie er mal mooskundliche, mal wasserbiologische oder auch allgemein naturkundliche BUND-Wanderungen leitet erzeugt Aufmerksamkeit, Entdeckerfreude und Staunen, schärft das Bewusstsein für die Natur nicht nur für seine Fan-Gemeinde. Sie sorgen regelmäßig für die größte Beteiligung aller Wanderungen im Jahresprogramm.
Die Teilnehmer*innen äußern regelmäßig die Bemerkung:“Das habe ich ja gar nicht gewusst“. Dies ist durchaus ein Indiz dafür, die Nachhaltigkeit dieser Veranstaltungen zu unterstreichen. Sie haben Vorbildfunktion.
Die wasserbiologischen Exkursionen mit ihm auf der Trupbacher Heide sind deshalb bis auf Weiteres fest im Jahresprogramm aufgeführt.
-Seine umfassende Artenkenntnis in Flora und Fauna, die daraus entwickelte Kompetenz, immer auch die ökologischen Zusammenhänge im Blick zu haben, ist auch schon früh im Fachbereich Biologie der Universität Siegen wahrgenommen worden: der „Tag der biologischen Vielfalt“ am 16. Juli 2017 wird auf der Trupbacher Heide von Frau Prof. Claudia Witte und Herrn Prof. Urs Gießelmann federführend vorbereitet. Neben den Umweltabteilungen (Kreis/Stadt), biologische Station, NABU, NRW-Stiftung ist vom BUND auch namentlich Ulrich Banken eingeladen worden, den Tag mit zu gestalten. Er wird morgens an der Uni die Bilddokumentation seines Quellkatasters und sein Wasserlabor mit praktischen Übungen vorstellen und nachmittags vor Ort Felduntersuchungen an verschiedenen Gewässern leiten.
-Besonders bemerkenswert sind auch seine Bilddokumentationen z.B. zu Energieeinsparungsbeispielen im Haushalt und Möglichkeiten, energieeffizienter zu leben, um damit auch dem Klimaschutz ein Stück weit Rechnung zu tragen.
Zu erwähnen ist auch seine Dokumentation zu möglichen Vorrangzonen für WEAs im Stadtgebiet Siegen

Untersuchung B 508 Bereich Allenbach

Wolfgang Weber-Barteit, Krackertsberg 9, 57271 Hilchenbach
Regionalniederlassung Südwestfalen
Straße NRW
Untere Industriestraße 20
Netphen-Dreis Tiefenbach

                                                                                                                                        Hilchenbach, den 17.11.2018
Planraumanalyse Ortsumgehung B 508 Ferndorf

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 14.12. 2017 wurde in Ihrem Haus unter Beteiligung der anerkannten Naturschutzverbände mit Ihnen und dem Planungsbüro Siedlung und Landschaft Art und Umfang der Planraumanalyse für die Ortsumgehung Kreuztal Ferndorf, Abschnitt Ferndorf bis Allenbacher Höhe besprochen und festgelegt. Die Naturschutzverbände haben dazu Listen der potentiell vorkommenden gefährdeten Tier- und Pflanzenarten geliefert. Die Grenzen des Untersuchungsraumes sowie die Dauer der Untersuchung wurden dort ebenfalls festgelegt.
Leider hat es in diesem Untersuchungsraum im fraglichen Untersuchungszeitraum von Frühjahr bis Herbst 2018 schwerwiegende Eingriffe in die Landschaft gegeben, so dass wir davon ausgehen müssen, dass die Untersuchung in diesem  Gebiet im Jahr 2018 kein objektives Bestandsbild abbilden konnte. Dies bezieht sich in erster Linie auf den Untersuchungsbereich Allenbach – Oberbach- Hof Buchen- Stift Keppel. Im Frühjahr 2018 wurde die seit ca. 25 Jahren für den Verkehr nicht mehr freigegebene alte Siegener Straße  vom Hammerwerk- Allenbach bis zur Allenbacher Höhe/ Oberbach von Ihnen als Umgehungsstraße wegen der Vollsperrung für die  in dieser Zeit in Sanierung befindliche neue L 728 Strecke wieder geöffnet. Bis heute fließt ein Großteil des Verkehrs vom Ferndorftal Richtung Netphen- Herzhausen bzw. Siegen über diese frühere Landstraße. In unmittelbarer Nähe dieser bis dato stillgelegten Strecke befand sich z.B. ein Schwarzstorchhorst und es ist anzunehmen, dass dieser aufgrund des Verkehrslärms nicht mehr beflogen wurde. Auch andere dort brütende Vogelarten könnten durch den Lärm vertrieben worden sein.
Als einen weiteren schweren Eingriff betrachten wir die Baumaßnahme einer neuen Eisenbahnbrücke der Rothaarbahn hinter Stift Keppel im Tal der Oberbach. Seit Sommer 2018 wurde dort zeitweise im Tag- und Nachtbetrieb die alte Brücke abgerissen und eine neue errichtet. Die tage- und nächtelangen Ramm-, Bohr- und Abbrucharbeiten haben zu einer enormen Verlärmung des ganzen Gebietes geführt.  Zitat  Siegener Zeitung vom 26.7.2018 „Dadurch entsteht leider großer Lärm bei dieser Baumaßnahme“,“
Gerade im Zeitraum Ende Juli- August, wo in der Regel Fledermausarten ihren Wechsel von den Sommer- in die Winterquartiere vornehmen, kam es zu erheblichen Lärmemissionen. Daher ist von starken Beeinträchtigungen der dort vorkommenden Fledermauspopulationen auszugehen.
Für diese Bahn-Baustelle wurde zudem von der bauausführenden Firma KAF Falkenhahn, Kreuztal eine längere Baustraße über Hof Buchen durch den alten Buchenbestand am Nordhang ins Oberbachtal eingerichtet und stark frequentiert. Aufgrund der extremen Steigung am Hang kam es zu überdurchschnittlich lauten LKW- Motorengeräuschen.
Alle hier beschriebenen Maßnahmen führten zu einer starken und dauerhaften Lärmbelastung des Untersuchungsraumes mit erheblichen Folgen für die dort vorkommenden faunistischen Populationen. Unter diesen Voraussetzungen wird es nicht möglich gewesen sein, dass die faunistische Untersuchung ein realistisches Bild der dort in der Regel vorhandenen Vorkommen abbilden kann
Daher fordern die hiesigen Naturschutzverbände den Landesbetrieb Straßen NRW auf, den Untersuchungszeitraum nach Abschluss aller Baumaßnahmen um eine Vegetationsperiode zu verlängern.

Für den                                                                                                              Für den
BUND Landesverband                                                       Nabu Kreis Siegen-Wittgenstein
Bevollmächtigter                                                                                           1. Vorsitzende
Wolfgang Weber-Barteit                                                                            gez. Helga Düben
Krackertsberg 9                                                                                          Am Buchholz 1
57271 Hilchenbach                                                                            57319 Bad Berleburg

Wir bitten um Bestätigung des Posteingangs gerne auch per email an bar.web@web.de

Landesverdienstorden NRW Ulrich Banken

Minister Lutz Lienenkaemper verleiht am 02.07.2018 im Duesseldorfer Kunstpalast den Landesverdienstorden an Ulrich Banken. (c) STK NRW/ Uta Wagner

Am 2. Juli ist unserem BUND Mitglied Ulrich Banken in Düsseldorf der Landesverdienstorden NRW verliehen worden. Wir gratulieren ihm hiermit noch einmal ganz herzlich und freuen uns, dass seine langjährige unermüdliche Arbeit in der und für die Natur besondere Beachtung gefunden hat.

Umgestaltung Fißmeranlage

Zur geplanten Umgestaltung der Fißmeranlage meldet sich nun die Kreisgruppe Siegen-Wittgenstein des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) zu Wort: „Eigentlich brauchte man nur aus dem Rathausfenster zu schauen, um festzustellen, dass die Fißmeranlage unter Siegens Kröchen ein Kleinod in der Oberstadt ist. Alt und jung begegnen sich hier im Frühjahr, umgeben von reich blühenden Bäumen und Beeten. Gerade jetzt, in einer für den Spätfrühling ungewöhnlich starken und langen Hitzeperiode, spendet das schützende Blätterdach der etwa 100-jährigen, Ortsbild-prägenden Linden an der Nikolai-Kirche wohltuenden Schatten und für das Innenstadtklima wertvolle Kühle. Die Menschen genießen ein Schachspiel oder einfach eine Mußestunde bei Kaffee, Kuchen oder Eis und lassen das geschäftige Treiben an sich vorüberziehen. Sie finden hier einen Rückzugsort mit Nischen und Verweilzonen, relativ abgeschirmt vom angrenzenden, vorbei fließenden Verkehr.“
Warum also gewachsene, gut angenommene Strukturen zerstören und unnötig Grün vernichten, um stattdessen ein „modernes und zeitgemäßes“ Stadtbild zu schaffen, fragen die Naturschützer. Vielmehr sei  hier dem Charakter der Oberstadt eine angemessene und sensibel durchgeführte Restaurierung angesagt.
Spielt die so häufig diskutierte und für das innerstädtische Leben so wichtige Luftqualität, die man in der Unterstadt mit Messungen überwacht und seit Langem zu verbessern versucht, für die Oberstadt keine Rolle? Über den Wert von Stadtgrün als Klimafaktor ist doch hinreichend geschrieben und geforscht worden: Staubfilter, Lärmschutz, Schattenspender und klimawirksame Sauerstoffquelle!!!  Aber nicht zuletzt auch Lebensraum für die Tierwelt.
Zum Thema Stadtökologie appelliert der BUND: „In Zeiten zunehmenden Rückgangs biologischer Vielfalt müssen wir vor allem die altgewachsenen Biotopstrukturen und Lebensraumkomplexe mit ihren intakten Lebensgemeinschaften erhalten und pflegen, ehe wir daneben neue funktionsfähige entwickeln.“
Durch transparente Freiräume,  großzügig angelegte Wegeführungen mit angeblich mehr Sichtachsen, durch Umgestaltung bzw. Wegfall der Beete und Fällung der Gehölze zur Straße hin werde der Charakter dieses „Klubbs“, wie er seit jeher von den Einheimischen genannt wird, zerstört, so der BUND.  Es könne nicht sein, dass ortsbildprägende Baumbestände einer wie auch immer gearteten Planung unterzuordnen und anzupassen sind, und deswegen womöglich auch noch gefällt werden müssen. Im Gegenteil muss eine Planung gefordert werden, die sich an den bestehenden Verhältnissen orientiert und gewachsene Elemente planerisch erhält.
Am Beispiel des sterilen steinernen Marktplatzes mit seinem im Volksmund so genannten ‚Spaghettibrunnen‘ könne man diskutieren, ob Neugestaltungen wirklich Verbesserungen seien.  Sowohl stadtökologisch als auch -klimatisch.
An die derzeit favorisierten Berliner Architekten, die bereits hinreichend in Siegen tätig geworden sind, sei der Wunsch gerichtet, den Charakter der Oberstadt mit seinen prägenden historischen Bauten und Lebensraumstrukturen zu erhalten. Mit vorwiegend Beton, wie z.B. an den neuen Ufern der Sieg  werde das wohl nicht gelingen. Die den Planungen im Innenstadtbereich zugrunde liegenden Forderungen des §1 (5) im Baugesetzbuch (BauGB) beinhalten für die nachhaltige städtebauliche Entwicklung, „die die sozialen, wirtschaftlichen und umweltschützenden Anforderungen auch in Verantwortung gegenüber künftigen Generationen“ miteinander in Einklang zu bringen. Aufgabe zur Sicherung einer menschenwürdigen Umwelt ist  hier insbesondere auch die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen und zu entwickeln sowie den Klimaschutz und die Klimaanpassung, insbesondere auch in der Stadtentwicklung, zu fördern.
Der BUND versteht als Grundlage seiner Anmerkungen die Ziele des Bundesnaturschutzgesetzes und sieht seine Aufgabe in der Sensibilisierung für den Wert von Flora und Fauna, auch und besonders in dicht besiedelten Gebieten und möchte anregen, Natur, Klimaschutz, Land und Leute, aber auch Funktionalität als Einheit zu sehen.

BUND Plastiktütentausch

„Viele vernünftige Leute unterwegs“, war das Fazit der Aktion „Tüten tauschen, – Umwelt schützen“ der Siegener Kreisgruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz ( BUND).
Daß die ausufernde Verwendung von Verpackungskunststoff eingedämmt werden muss, sei den Verbrauchern durchaus bewußt, stellten die Umweltschützer an ihrem Informationsstand auf der Siegbrücke erfreut fest. „Immerhin werden bisher in Deutschland jährlich sechs Milliarden Plastiktüten verbraucht und landeten danach meist sofort im Müll,“ so die engagierten BUNDler.
Etliche würden aber auch achtlos weggeworfen. Über die Flüsse gelangten Tonnen von Plastik in Nord-u. Ostsee, wo viele Meerestiere sich darin verfangen oder durch aufgenommen Mikroplastik sogar verenden könnten.
In der Bahnhofstraße direkt angesprochen, standen viele Passanten der BUND-Aktion postiv und einsichtig gegenüber.
Bereitwillig leerten viele Kunden ihre beim Einkauf erworbenen Plastiktüten, um sie gegen eine stabile Tragetasche aus recycelten PET-Flaschen zu tauschen, die möglichst zum täglichen Begleiter wird und immer wieder verwendet werden soll.
Darüber hinaus könne man durch bewußtes, abfallarmes Einkaufen etwas für die Umwelt tun, hofft der BUND. Ein Bewußtsein für herumliegenden und überflüssigen Kunststoffmüll könnte die vielen fleißigen Helfer der Umwelt-u.Heimatvereine beim jährlichen Frühjahrputz in der Landschaft entlasten und zu einer positiven Umweltbilanz beitragen.

Vorstand der BUND-Kreisgruppe

BUND-Vorstand von links: Martin Zapletal, Bärbel Gelling, Robert Bender

Bewährte Kontinuität prägte die Wahlen zum Vorstand der BUND-Kreisgruppe Siegen Wittgenstein. So wurden die bisherigen BUND-Sprecher Martin Zapletal und Bärbel Gelling einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Das Team wird nun ergänzt vom neu gewählten Kassenwart Robert Bender, sodaß für weitere Jahre die Repräsentation des BUND vor Ort gesichert ist. Eine leicht gestiegene Mitgliederzahl und stabile Kassenlage gibt den nötigen Rückenwind für die Aufgaben der nächsten Wahlperiode: Neben regelmäßigen Exkursionen in die Natur unserer Heimat, die jeden dritten Sonntag im Monat stattfinden, und zu denen jedermann herzlich willkommen ist, wirkt der BUND in zahlreichen öffentlichen und kommunalen Gremien mit. Regelmäßige Vorträge zu aktuellen naturschützerischen Themen, Öffentlichkeitsarbeit für die ökologischen Weichenstellungen im biologischen Landbau, der Abfall- und Energiewirtschaft, der städtebaulichen Grünräume und gewässerkundlichen Themen sollen den Bürgern Wissenswertes rund um unser Ökosystem vermitteln. Das Jahresprogramm kann im Internet, in der Geschäftsstelle: Tel. 0271/46720 oder unter bund-siegen@gmx.de angefordert werden.

Weinbergwanderung in Aspisheim

Einladung zur Weinbergwanderung in Aspisheim (Rheinhessen) mit unserem Bioweinbauer Hothum
Abfahrt: 10.00 Uhr an der Siegerlandhalle mit dem KVA-Reisebus (Wern-Group)
Ankunft voraussichtlich: 12.30 Uhr in Aspisheim, Weingut Hothum
Nach einem leichten Mittagessen Wanderung zu und durch die Weinberge zunächst zum Jakobsberg mit Erläuterungen zum ökologischen Weinbau. An der Laurenziburg wird es eine Pause mit einem kleinen Umtrunk geben. Von hier aus haben wir weite Blicke über diese Kulturlandschaft bis zum Rheingraben.
Zurück zum Weingut werden wir den Tag bei leckerem Essen und guten Getränken abschließen und genießen.
Rückfahrt: 18.00 Uhr
Kosten: für BUND-Mitglieder ist die Busfahrt kostenfrei, für Essen und Trinken werden jeweils 15 € bezahlt, für Nicht-Mitglieder kommen dann noch 15 € für die Busfahrt dazu
Wir hoffen, dass wir uns bei dieser Tagesveranstaltung in aller Frische wiedersehen und es uns richtig gutgehen lassen können.
Anmeldung wie immer:
– über diesen Weg: bgelling@arcor.de oder
– Festnetz: 0271/332177 (AB ist aktiviert) oder
– Handy: 0176 34378476

Verleihung der BUND- Umwelturkunde 2017

Liebe Mitglieder des Vorstandes des Vereins „Pro UNS Faule Birke e.V.“!
Herzliche Begrüßung an den 1. Vorsitzenden Christian Schreiber, die 2. Vorsitzende Silke Schütz“ – Tochter des 2013 verstorbenen Mitbegründer Robert Schütz , ferner Martina Wiegand als Kassen-wartin, Richard Georg als Schriftführer, ferner Willi Brandl und Volker Stein als Beisitzer.

In meinen Unterlagen aus zahllosen Zeitungsberichten erscheint schon am 19.12.2002 der Aufruf der damaligen Bürgerinitiative „Pro UNS Eisern, sich an einer Unterschriftenaktion“ – gegen geplante Gewerbegebiete u.a. in den Bereichen Faule Birke/ Eisernhardt zu beteiligen. (unterzeichnet von Artur Bell (verst.), Michael Schütz, Manfred Sziburies, Heinz Wilhelm Upphoff). Unterstützt wird dieser Aufruf schon damals durch die Waldgenossenschaft Eisern (Vors. W. Brandl), die Waldgenos-senschaft Siegen- Leimbach, die Ameisenschutzwarte NRW, die Arbeitsgemeinschaft Eiserner Verei-ne und den Heimatverein Eisern. Schon hier zeichnet sich ein großer Zusammenhalt ab. Der Wider-stand wird manifestiert durch ein Treffen von 11 Bürgerinitiativen im Siegerland am 22.02.2004 mit  der BUND- KG Si/Wi im Berghotel Johannishöhe, u. an mit der BI „Uns Eisern“ mit Robert Schütz. – Dann beschließt die Stadt Siegen am 06.04.2005 die Aufstellung der Planung zusammen mit der Al-terative Oberschelden/ Seelbach.  Damit hat  man das Einzugsgebiet auf Obersdorf/ Rödgen ausge-dehnt. Seit 2005 wurde die BI umbenannt und heißt jetzt BI „Pro UNS Faule Birke“. Natürlich hat die Waldgenossenschaft Eisern als größter Grundbesitzer der Flächen, die Gewerbegebiet werden sollen, bei den Gegenmaßnahmen in „Pro UNS Faule Birke“ immer eine sehr große Rolle gespielt. – Es war ein langer Kampf von Februar 2004 bis zum gleichen Monat in 2013, bis es dann endlich klar wurde, dass die „Faule Birke“ aus dem „Rennen“ war.
Ich zeige Ihnen ein Bild vom 14.05.08 „Eine geniale Fernsicht über Siegen und seine Dörfer“ –  Blick auf das zusammenhängende Waldgebiet der “Eisernhardt“  (Foto Ips). Daran können wir zu allererst erkennen, worin wohl der größte Verdienst besteht: Zusammen mit den Flächen der „Fau-len Birke“ kann das wohl als Rettung des größten zusammenhängenden Waldgebietes der Stadt Siegen bezeichnet werden. Die Naturgüter  Boden, Wasser, Luft, Pflanzen und Tiere mit ihren segens-reichen Wirkungen für uns alle haben eine fundamentale ökologische Bedeutung.
Abgewendet wurde ein extrem hoher Durchgangsverkehr für Eisern durch Ausweichnutzung für BAB durch LKW, die weitere Erhöhung der Feinstaub-, CO2-, NOX- Konzentration in der engen Tal-lage, die Zunahme des Lärms, extreme Bodenversiegelungen, Hochwassergefahr und die Vernichtung eines großen Naherholungsgebietes. Es würde den Rahmen dieser kurzen Laudatio sprengen, wenn man hier jeden Punkt dieser praktisch lückenlosen Argumentationskette gegen die stereotypen Grün-de der Planer ausführen würde. Man verstand es jederzeit durch eine kluge und sachliche Informati-on in der Presse den Gewerbegebietsplanern immer neue Steine in den Weg zu legen: Verlust des priivaten Besitzes wertvoller Forstflächen (Ausgleich und Ersatz nicht möglich), Vorliegen einer um-fangreichen PEFC- Zertifizierung und von 200.000 Ökopunkten, Nutzung des Gebietes von Schulen und der Uni, Vielzahl von oberirdischen Mulden, Pingen, unterirdischen Stollen und Schächten (229 Gruben verzeichnet). Ein Blick auf die Bergmannskarte spricht Bände. Weiter bestehen hohe Pla-nungs- und Erschließungskosten, ein großes Risiko  wegen der Gefahr von Erdeinbrüchen, Zweifel an vielen neuen Arbeitsplätzen, Gefahr der Nutzung lediglich als Lagerflächen für große Fernfirmen, Fehlnutzungen von vorhandenen Brachflächen in Siegen durch Discounter und die Verwaltung, Sicht-barkeit des Gewerbegebietes aus der Ferne und noch Vieles andere mehr. Tolle Argumentationen!
Wie hat man es geschafft, gegen die Übermacht von Stadt, Kreis, IHK und DGB durchzuset-zen? – Da ist bei mir besonders im Gedächtnis geblieben, dass auf einmal große Banner an der Auto-bahnzufuhr von Eisern zur BAB hingen:  “Pro UNS Eisern – Wir bleiben eisern“. „UNS“ bedeutet unser Besitz, „eisern“ symbolisiert „wir bleiben Eisern“. Die ungeheuere 100%ige Solidarität aller Eiserner und Obersdorfer Bürger demonstriert den bis heute ungebrochenen Willen der Ablehnung.  Das Ban-ner hängt immer noch da. – R. Schütz und w. Brandl haben schon von den ersten Gesprächen an klar-gemacht, dass „Eisern bleibt eisern“ und“ fest zusammensteht.“ – Um diese Haltung auch zu unter-stützen frühzeitig Kontakt mit einem Anwalt aufgenommen, um Rechtsicherheit zu erhalten.
Besonders deutlich wird der unbeugsame Wille zum Widerstand und zur Solidarität in den Ereignissen aus dem Frühjahr 2005, um gegen den Beschluss der Stadt am 6.04.05 zu demonstrieren:  – Am 17.03.05 wird die große Einigkeit auch öffentlich sichtbar, als es im Bericht „Aus Obersdorf weht rauher Wind gegen „Faule Birke““  zu einer Bürgerversammlung  (120 Bürger) kommt  und die Mit-glieder des Heimatvereins Obersdorf/ Rödgen ( Gerd Mülhoff) und BI „Pro UNS Eisern“ eine Demon-stration planen.
– Am 18.03.05 schließen sich 2 Demonstrationszüge aus Obersdorf und Eisern mit ca. 500 Personen zu einem Marsch zum Autobahnzubringer zusammen.                                                                                                       – Am 29.03.05 wird durch die Entdeckung eines Stolleneinbruchs auf der „Faulen Birke“ durch den Jagdaufseher R. Schütz auf die Gefahren durch ehemaligen Bergbau hingewiesen. Das Bild vom 29.03.05 zeigt R. Schütz, als er sich von W. Brandl 2,50m tief in den Spalt hineingleiten lässt.                       – Am 03.04.05 – aus Anlass dieser Entdeckung-  wird vom Heimatverein Obersdorf die BI „Rettung Faule Birke“ (Sprecher Gerd Groß) gegründet. Unterschriften- und Spendensammlungen folgen.          – Dieses Zusammenstehen drückt sich auch aus, als mehrere BI’s auf Initiative des BUND aus dem Siegerland der Argumentation  von Politik Wirtschaft und Verwaltungen widersprechen, dass erst einmal Gewerbeflächen vorhanden sein müssen, ehe sich ansiedlungswillige Betriebe melden.              – Am 30.08.05 wird Kritik an Siegen‘s „Umwidmungspolitik“ geübt  (E. Blume). Ursache an den Fehl-entwicklungen, immer größere Bereiche in die intakte Natur der Gemeinden zu planen, sei die Tat-sache, dass man in Siegen auf entstandenen Industriebrachen an den Verkehrsadern Bereiche für großflächigen Handel, Verwaltungs- und Dienstleistungsunternehmen umgewidmet hätte.

Dann sind es aber immer wieder spektakuläre Berichte, mit denen man nie aus den Schlag-zeilen herauskommt. „Steter Tropfen höhlt den Stein“:                                                                                                     –   Das ist der Bericht über die Verfüllung von historischen Pingen auf der „Eisernhardt“ (28.07.05) (Geologe Andre Hellmann und W. Brandl).                                                                                                                             – Das sind Berichte von der Ergänzungspflanzung  auf der Streuobstwiese auf den  „Neuen Feldern“ an einem Tag der offenen Tür (22.05.06).                                                                                                                      – Zahlreiche spekulative Berichte von Planungen einer sog. „Siegen- Arena“, einem 80 Millionen Are-na eines nicht öffentlichen Investors lassen das Dollarzeichen in den Augen Siegener, Wilnsdorfer und Freudenberger Politiker  aufleuchten. Demnach braucht die „Faule Birke“ wohl doch nicht für’s Gewerbe, da dann so ein Luxusprojekt dort angedacht worden ist (Berichte aus 2006).

Es erfolgt eine erhebliche Aufwertung des Gebietes durch  zahlreiche Aktionen und Gestal- tungen in der Landschaft. „Pro UNS Faule Birke“ versteht es immer wieder, das Gebiet durch zahlrei-che Aktivitäten wertvoller zu machen:                                                                                                                                    – So haben die Mitglieder des Vereins für Siegerländer Bergbau in vielen Arbeitsstunden die „Grube Nachrod mit Stolleneingängen“ rekonstruiert und einen Bergbaupfad geschaffen (Ber. v. 22.02.07).    – Deshalb räumt die Stadt bei ihren Planungen schon mal den Vorrang vom „Leimbachtal“ und der „Martinshardt“ vor der „Faulen Birke“ ein. Der Bergbau sei ein Problem und man müsse erst mal eine „Bergbau- Unbedenklichkeitsbescheinigung bekommen (9.01.07).
Immer mehr verstehen es die Eiserner und Obersdorfer Bürger, auch den Arten- und Biotop-schutz als Argumente gegen die Gewerbegebiete in den Vordergrund zu schieben.
– Eine spektakuläre Aktion findet statt, als unmittelbar beim Start der ersten Probebohrungen seitens „Pro UNS Eisern“ (R. Schütz) wegen Verstoßes gegen die Brutzeiten von Vögeln protestiert wird. Hin-weis auf den Bericht „Schnepfe contra Raumsonde“ vom 28.03.07.
– Dann führt man den Ameisenschutz im Zusammenhang mit  Baumfällungen und –rückungen auf Kyrillflächen an. Sie sollen der Bohrsonde den Weg bahnen.  Im Bericht vom 5.05.07 diskutieren die Ameisenschützer von der Ameisenwarte, H. Klaes, Friedrich Stahl und W. Brandl mit dem Fahrer  des Rückefahrzeuges, vorsichtig vorzugehen, um die Nester nicht zu beschädigen.
Am 8.05.07 protestiert man gegen die Bohrungen wegen der Beschädigung von Flora und Fauna und etwa kleine Quellbereiche. Die Stadt muss die Bohrungen nach einer Probebohrung erst einmal verschieben.
– Nach einer regen Bürgerbeteiligung in eigens dafür bereit gestellten Containerwagen  im Sommer 2007 (2.06.07, 12.06.07 und 28.07.07) muss die Stadt einen weiteren „Verzug im Süden“ wegen des Vorkommens von seltenen Amphibien – und Vogelarten in Kauf nehmen (24.10.07).
– Komplettiert wird der Artenschutz durch die Eröffnung eines kompletten Waldameisenlehrpfades (18.05.08) (Falk – Harold Klaes und Willi Brandl.)  ‚
– Ein eingestürzter Stolleneingang wird amphibien- und fledermausgerecht mit Öffnungen versehen  entgegen der Absicht des Bergamtes (Ber. o. Dat.) (W. Brandl).
– Bericht vom 14.03.09 von einer umfangreichen Fledermauszählung in Stollen der „Eisernhardt“ mit Manuel Graf, Dr. Martin Wiedemann, W. Brandl und Frank Hartmann: Bergbauverein, Naturschützer und Waldgenossenschaft kooperieren.  Ergebnis ist die überregionale Bedeutung des Vorkommens von 11 Fledermausarten.  Auch hier ist man immer vor Ort, der Stadt immer einen Schritt voraus.              – Am 5.09.09 berichtet die Siegener Zeitung erneut vom Ameisenschutz. Es findet sogar ein Seminar-programm der Ameisenschutzwarte auf Einladung des Landesbetriebes Wald und Forst NRW statt, auf der die enorm große Anzahl an Ameisennester für die Schädlingsbekämpfung verdeutlich wird.     – In der Zwischenzeit gelingt es der Waldgenossenschaft, die Dinge in Bewegung zu halten. Die Stadt-planer bekommen keine Ruhe. – Immer wieder gelingt es der Waldgenossenschaft Eisern durch weitere Großveranstaltungen die Aufmerksamkeit auf die ökologische Wertigkeit zu richten: In „Eisernhardt ist wieder auf einem guten Weg“ sieht man auf Einladung der Herzsportgruppe zahlrei-che Wanderer und Nordic Walking Läufer auf dem 20km langen nach Kyrill erneuerten  Wegenetz in Aktion. Bei der Gelegenheit kann man dann auch gleich auf die neuen Forstmaßnahmen (34.500 Pflanzen und Bäume), 200 Nistkästen für Vögel und Fledermäuse, so lt. Pressebericht vom 22.11.09).
Nachdem durch ständige Aktionen des Arten- und Naturschutzes der Wert des Gebietes ge- steigert werden konnte, kam dann der Zufall bei den akribischen Bestandaufnahmen der Fauna zur Hilfe: Der Fledermausspezialist Manuel Graf entdeckt im Sommer 2010 die Brutstube der äußerst seltenen „Bechstein- Fledermaus“ als Erstnachweis dieser FFH- Art für ganz Südwestfalen.  Die Stadt muss ein Fledermausgutachten in Auftrag geben. Man würde 2 Jahre Zeit gewinnen.
– Ein weiterer Beweis für die Löchrigkeit des Terrains auf den Plangebieten zeigt der Bericht „Stolper-falle für Mocki“ vom 26.02.11) du mahnt die Planer, von weiteren Begehrlichkeiten abzulassen.
Dann ist es scheinbar endlich so weit, dass die Stadt ihren Widerstand bezüglich der „Faulen Birke“ aufgibt. – Am 6.04.11 räumt BM St. Mues ein, dass nun „Oberschelden Priorität hat“. In seiner Bilanz ist nun die „Faule Birke“ nebst „Eisernhardt“  „erst gar nicht enthalten“. „Der Nachweis eines seltenen Fledermaus-Vorkommens sei ein großer Schritt zurück.“
– Auch im Bericht vom 8.04.11 „Zwei Jahre Verzug“ verlautet man (BM St. Mues), dass man den „Erfordernissen des Naturschutzes Rechnung“ tragen will. Die Stadt geht von gutachterlichen Unter-suchungen  im Zeitraum von zwei Jahren aus.
– Ab 9.03.17 kann man dann endlich von einem Sieg sprechen. „In Faule Birke“ – Pläne durchkreuzt“ erfährt man, dass „noch kein Auftrag für Fledermausgutachten im Bereich des geplanten Gewerbe-gebietes“ erteilt worden ist und dass „die Pläne erst mal auf Eis liegen.“ – Auch das Vorkommen zahl-reicher Quellbereiche und der Altbergbau haben  dazu beigetragen, von dem Gebiet abzulassen (Dr. B. Kraft vom Umweltamt der Stadt).
Bleibt zu hoffen, dass man auch weiterhin eisern bleibt, denn hinter dem Begriff einer weite-ren Planung, genannt  „Martinshardt III“ steckt ja auch wieder die “Eisernhardt“, so in dem  Bericht über die Jahreshauptversammlung von „Pro UNS Faule Birke“ vom 6.05.13 zu lesen. Aber schon am 11.05.13 beschließt man eine Wanderung zu diesem Plangebiet. Man bleibt also wachsam.
Vielen Dank für Ihren aufopferungsvollen und steten Kampf für die Erhaltung unserer heimischen Natur. Als Erinnerung daran erhalten sie die BUND –Urkunde aus 2017.
Ulrich Banken

Zeitungsberichte
2004      23.02.04 „Wir fühlen uns richtig verschaukelt“ – Kritik an der Gangart der Stadtverwaltung nach Gespräch der „BI Pro UNS Eisern“ mit der Verwaltung: Sammlung von 1400 Unterschriften, Waldgenossenschaft will zu 100% nicht verkaufen, erst nach der Aufstellung des BBP können Rechtsmittel eingelegt werden.  (Sziburies)
23.02.04 „Gewerbeflächen:  Stadt setzt vor allem auf „Siegen-Süd“ – Stadt braucht 120 ha Gewerbeflächen.  (G. Kühn) – Auch Oberschelden/ Seelbach soll  beplant werden, ist aber wegen fehlender Anbindung zweifelhaft.
08.12.2004 „Eisern gegen Pläne für Gewerbefläche“ – In einem Gespäch mit BM U. Stötzel betonen Vositzender Sziburies, R. Schütz und w. Brandl die Solidarität der Eiserner Bürger. – Nach der Auf-stellung des Regionalplanes arbeite man nun an der FNP- Änderung und dann an der Aufstellung des BBP’s. für das Gebiet.
2005      23.02.2005 „Eisern rangiert auf Platz eins“ – Die Stadt treibt gleichzeitig die Planungen von 4 Gebieten vorwärts, das sind das Leimbachtal, „die „Faule Birke“ die „Eisernhardt „ und „Martins-hardt“. U. a. wir Hinweis auf die Herausnahme der ökologisch bedeutsamen Quellbereiche genom-men. (Hinweis auf die Quelluntersuchungen von OSTR Ulrich Banken aus den Anfang 90iger Jahren im Rahmen der Aufstellung des damaligen Quellkatasters der Stadt Siegen. Genannt werden die Quellen des Arnsbaches, Obersdorfbaches, die 4 Quellen des Leimbaches, ferner die des Minnerba-ches, die 4 Quellen des Hengsbaches und der Hubbach, des Seimbaches und Wolfsbaches). – Ankün-digung eines Widerspruches beim Anwalt.
27.02.05 „Auf steinigen Pfaden zu neuen Gewerbeflächen“ – Die Stadt stellt einen Bedarf von 120 ha heraus und möchte mit den Gewerbegebieten “Lehnscheid“ bei Wilnsdorf und der „Wilhelmshöhe West“ bei Freudenberg an der Autobahn festhalten.
18.03.17 Bild und Text von der Demonstration von Obersdorf und Eisern auf der „Faulen Bir-ke“ (Mülhoff v. HV Obersdorf Rödgen, der WG Eisern W. Brandl, der BI ProUnsEisern R. Schütz und Ulrich Banken vom BUND)
17.03.05 „Aus Obersdorf weht rauher Wind gegen „Faule Birke“ – Bürgerversammlung  vor der Demo – „Ökologische Katastrophe, Verlust  von Naherholung, Verkehrsbelastung, Lärmzunahme (Mülhoff et al).
27.03.05 „Gewerbeflächen: Zank zwischen CDU und IHK“ – Weiterverfolgung aller Gewerbe-gebietsplanungen durch IHK (Mockenhaupt und SPD) und Plädoyer für das GIB Oberschelden/ Seel-bach für einen Autobahnanschluss nach Düsseldorf.  –  Kritik der Siegener CDU.
29.03.05 „Ein paar Meter in die Erdspalte abgeseilt: Vom Boden nichts zu sehen“ –  Jagdaufseher entdeckte neuen Stolleneinbruch auf der „Faulen Birke“ (R. Schütz, Andree Georg und W. Brandl)
03.04.05 „Der Widerstand formiert sich“ – Obersdorf- Rödgener gründen Bürgerinitiative „Rettung Faule Birke“ – Erhebliche Belastungen für die Orte befürchtet. – Zweifel an Notwendigkeit neuer Industrieflächen. – Hinweis auf Stolleneinbrüche. – Spendensammlung. – Planung regelmäßi-ger Treffen mit „ProUnsEisern“. – Planung einer Demo vor dem BBP- Beschluss vor dem Rathaus. (Groß, Sprecher der BI „Rettung Faule Birke“)
06.04.2005 Mitteilung über den Beschluss des Rates der Stadt Siegen zur Errichtung eines Gewerbegebietes „Faule Birke“ zusammen mit der Fläche bei Oberschelden/ Seelbach.
13.07.05 „Die Initiativen machen sich auf die Beine“ – Begehung geplanter Gewerbeflächen (Initiative LNW Landschafts- und Naturschutzverein Wilnsdorf, BUND u.a. BI’n mit Prof. Dr. Uwe Schmidt und W. Stock vom BUND Altenkirchen und „ProUnsFauleBirke“ mit Vorsitzendem M. Kimmel) – Keine Enteignung redlicher Bürger.
28.07.05 „Damit gehen eventuell historische Zeugnisse für immer verloren“ – Kritik an der WG Eisern  wegen der Verfüllung von Pingen  auf der Eisernhardt  (A. Hellmann und W. Brandl) – Forderung eines Denkmalschutzes für die erzgeschichtlichen Denkmäler (A. Hellmann).
28.07.05 „Experte fordert Denkmalschutz für Bergbau-Pingen“ – Forderung des Schutzes der Spuren unserer Vorfahren.  – Nachweis von 50 kleinen und großen Pingen des mittelalterlichen Tage-baus. – Verfüllung von etlichen Trichtern und Pingen durch Schutt vom Autobahnbau. – Forderung der Einschaltung des Amtes für Denkmalschutz zur Verhinderung weiterer Verfüllungen (A. Hellmann und W. Brandl)
30.08.05 „Ekkehard Blume: Kritik an Siegens ‚Umwidmungspolitik‘  und ernste Zweifel am Versprechen zusätzlicher Arbeitsplätze“ – Begehung des GIB Lehnscheid in Wilnsdorf durch 20 Mit-glieder von BI’n zusammen mit der BUND KG Si/Wi – Kritik an der Umwidmung von gewerberelevan-ten Grundstücken in solche für Handel, Verwaltung oder Dienstleistung (E. Blume). – Vertreibung  der Industrie aus der Stadt. – Belastung der Nachbargemeinden. – Zweifel an der Entstehung neuer Ar-beitsplätze. – Lediglich Verlagerung von Firmen (E. Blume, W. Brandl und R. Schütz)
2006
22.05.06 „‘Neue Felder‘ aufgewertet“ – Verein „ProUNS Faule Birke“ ergänzte Streuobst-wiese. –  Tag der Offenen Tür. – Pflanzung von 20 Apfelbäumen. – Info aus dem Kontakt mit Im-mobilienmaklern, dass es in Siegen wegen der höheren Baupreise kaum Nachfragen nach Gewer-beflächen gibt. Deshalb Abwanderung in die Nachbargemeinden (Vereinsvorsitzender  M. Kimmel, W. Brandl von der WG Eisern und Kinder)
25.09.06 „Siegen- Arena“ – kommt sie jetzt?“ – Wettbewerb zwischen drei Standorten/ Englischer Investor.  – „Entscheidet Vision?“ –  „Gosenbach und Dubai“.
27.09.06 „Faule Birke Standort für „Arena Siegen‘“  – Möglichkeit der Ansiedlung des 70 – Millionen starken Zentrums im Leimbachtal oder auf der „Faulen Birke“ (BM U. Stötzel)
26.09.06 „2009 soll der Ball ins Rollen kommen“ – Einige Planungsdetails präsentiert/ 300 Arbeitsplätze sollen kommen. – „Betroffene Kommunen stehen in Lauerstellung.“
27.09.06 „Auch Faule Birke für Arena denkbar“  – Stadtverwaltung wäre auch bereit, über das Gelände zu reden. – Arena soll von der Autobahn aus zu sehen sein. (BM U. Stötzel, St. Mues und M. Schneider, SPD)
27.09.06 „Etwas Großes für die Region“ (BM Büdenbender, Wilnsdorf) – „Vision für die Region ins Siegerland holen“ (M. Utsch und H. Stahl)
o.D.  Leserbrief „Arena eine große Chance“ von M. Molter
10.06.06 Leserbrief „Zu großer Schuh“ von Ulrich Banken
2006 Leserbrief „Ohnehin extrem belastet“  von M. Sziburies
2006 Leserbrief „Ein echter Glücksfall“  von R. Beel
2007
09.01.07 „Vier Gewerbezonen bis zur Autobahn“ – Apell der Stadt, die Planungen nicht zu blockieren. – Nichts Neues zur Arena. – Stadt wartet auf eine „Denkmalunbedenklichkeitsbeschei-nigung“. – Bergbau- Altlasten sind ein Problem. – Vor Ort Erkundungen sollen anlaufen.  – Brutver-dacht von Vögeln auf der „Faulen Birke“. – Priorität für Martinshardt und Leimbachtal (BM U. Stötzel und G. Kühn).
12.01.07 „Umstrittenes Industriegebiet im Leimbachtal rückt näher“ – Realisierung des Are-na- Projektes eher fraglich. – Faule Birke soll auf Bergbau untersucht werden. – Notwendigkeit einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für alle vier Gebiete (BM U. Stötzel und G. Kühn).
18.01.07 „Ein Austritt voller Bitterkeit“ – Der Eiserner  CDU- Abgeordnete Klaus  Eckhardt tritt wegen unterschiedlicher Meinung zur Gewerbegebietsplanung aus seiner Partei aus.
22.02.07 „Grube Nachrod teils rekonstruiert“ – Bergbau an der „Eisernhardt“ als Thema auf der Wilnsdorfer Mineralienbörse. – Mitglieder des Vereins für Siegerländer Bergbau bauten den Stolleneingang wieder originalgetreu auf.
28.03.07 „Schnepfe kontra Raumsonde“ –  Sondierung der Faulen Birke startete. – Protest von‘Pro UNS‘. – Widerstandsaktion gegen die ersten Probebohrungen durch eine Rammsonde.  – Sondierungslöcher tangieren die vorgesehenen Bohrlöcher. – (R. Schütz mit einem Modell von der seltenen Waldschnepfe, Dipl. Ing. E. Weidt von der Stadt und Prof. R.A. Herrmann von der Geotech-nik der Uni Siegen).
05.05.07 „Ameisen fiel der Himmel auf den Kopf“ – Räumearbeiten nach Kyrill. – Baum-stämme bedrohen die Hügelnester.  – Rückeunternehmer achten auf die Markierungen der Ameisenschützer (H. Klaes, W. Brandl)
08.05.07 „Eiserner verzögern die Bohrungen auf „Fauler Birke“ – Waldbesitzer und „Pro Uns Faule Birke“ haben Widersprüche bei einem Anwalt eingeschaltet. – Stadt muss Fristen einhalten (Weidt).  – Sondierungen haben keinen Nutzen, da die Waldbesitzer nicht verkaufen (W. Brandl).  – 160 Eigner der Waldgenossenschaft wollen nicht verkaufen (R. Schütz).
04.06.07 „Verein ‚Pro Uns‘ sammelte Gründe gegen Gewerbegebiet“ – Bürger konnten Argumente im „Waldbüro“ niederschreiben. – Infoveranstaltung des Vereins in einem komplett eingerichteten Büro. – Eröffnung eines kompletten „mobilen Cafes“ einem alten Bauwagen. – Weitere Aufklärungsarbeit auf dem Eiserner Dorffest (R. Schütz und M. Kimmel).
12.06.07 „Es bleibt dabei: ‚Eisern gibt nichts her“ – Siegener Gewerbegebietspläne gestern  im Beirat intensiv diskutiert. – Entlang der „Faulen Birke“ liege ein für Eisern sehr wichtiges Kaltluft-gebiet (W. Brandl). – Man brauche die Flächen oh. Von Eisern und Oberschelden/ Seelbach für Ar-beitsplätze direkt vor Ort (Weidt). – Forderung von Krötentunneln an der Leimbachstraße (J. Sartor). – 160 Nistkästen, Errichtung eines Waldlehrpfades und 28 Schächte vom Turm bis zum La–Tene- Ofen bei Obersdorf (W. Brandl).  – Einstimmiges Votum des Beirates gegen die Umwidmung von Ausgleichsflächen für die „Faule Birke“ (Beirat)
24.07.07 „Argumente gegen das ‚Zubetonieren‘“ – Große Resonanz bei der frühzeitigen Bür-gerbeteiligung durch viele – mehr als 120 – Eingaben bei der Stadt gegen das Gewerbegebiet. – Gründe sind die extreme Umweltbelastung in Eisern, die „Zubetonierung“ des Waldes, Vernichtung der Lebensräume von besonders zu schützenden Pflanzen- und Tieren. – Kritik am vorbereitenden Umweltbericht.
o.D.  „Bürgerinitiative ‚ Wir bleiben Eisern‘“. – Nach den Bodenuntersuchungen wartet der Verein auf die Ergebnisse im Bericht auf seiner Jahreshauptversammlung.  – 120 Eingaben zum  Gewerbegebiet im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung. – Beschluss, die Streuobstwiese und den Waldlehrpfad weiter auszubauen (R. Schütz).
21.09.07 „‘Prinz Friedrich‘ gähnt in Obersdorf“ – Jägerin entdeckte Tagesbruch in Waldweg (W. Brandl, V. Jarosch, G. Lobe). – Vermutlich 88m tiefer Schacht auf 2,30m eingestürzt (R. Kleine Vorholt von der Bergverwaltung Recklinghausen). – Genaue Vermessung des Tagesbruches geplant (Bergamt). – Zahlreiche Bergwerksfelder in der Nähe des Tagesbruches. – Absinken einer Kuh in der ersten Hälfte des vorigen Jahr (W. Brandl).
24.10.07 „Gewerbeflächen:  Zeitverzug im Süden“  – Siegener Verwaltung hat Hinweise auf seltene Amphibien und Vogelarten/ Abschluss erst 2009. – Sachstandsbericht im Stadtentwicklungs-ausschuss. – Notwendigkeit von artenschutzrechtlichen Untersuchungen (G. Kühn). –  Auf Verwal-tungsakte habe es Widersprüche und Klagen mit aufschiebender Wirkung gegeben (G. Kühn).
2008
12.02.08 „Bodensondierung trotz Widerstand“ –  Bohrungen trotz Widerspruch der „Pro UNS Eisern“ (W. Brandl). – Befürchtung der Störung von gefährdeten Vogelarten durch die Bohrungen. – Kettenfahrzeug der Uni mit Sonde soll die Bodentiefe bis zum massiven Fels messen(Prof. Dr. Ing. Richard). – BI wartet auf Nachricht vom Oberverwaltungsgericht (R. Schütz).
14.05.08 „Eine geniale Fernsicht über Siegen und seine Dörfer“ –  Blick auf das zusammen-hängende Waldgebiet der “Eisernhardt“  (Foto Ips).
18.05.08 „Einen Ameisenlehrpfad im Territorium der Waldgenossenschaften Eisern und Obersdorf“ – Eröffnung des Ameisenlehrpfades durch die Ameisenschutzwarte (ASW) Nordrhein-Westfalen (F. H. Klaes, W. Brandl und Mitarbeiter der Spenderfirma“ Klosterfrau“ ).
2009
D. „Fledermäuse fliegen durch die Röhre“ – Stollenmundloch stürzte ein/ Tiere einge-schlossen/ Waldgenossen sichern den Durchflug (W. Brandl) – Umweltamt schlägt fledermaus- und amphibiengerechten Verschluss vor (Dr. M. Wiedemann). – Hinweis auf zahlreiche Fledermauskästen auf der “Faulen Birke“ und „Eisernhardt“ (W. Brandl). – Bergamt übernimmt die Kosten für den Ver-schluss mit zwei großen Röhren.14.03.09 „Frostfrei bis zum Siegerländer Frühling“ – Fledermausschutz: Waldgenossen, Berg-bauverein und Naturschützer kooperieren (Dr. M. Wiedemann, NABU- Fledermausexperte Manuel Graf). – Fledermauszählung auf der „Eisernhardt“ (w. vor). – Überregionale Bedeutung des Siegerlan-des beim Fledermausschutz:  Nachweis von 11 Arten durch M. Graf. – Vorkommen einer großen Zahl von Höhlen auf „Eisernhardt“ und „Fauler Birke“. – Öffnung von Bergwerksstollen durch  den Verein für Siegerländer Bergbau. – Fledermausexkursion durch W. Brandl, M. Graf, M. Wiedemann und F. Hartmann vom Verein).
05.09.09 „Helden der Schädlingsbekämpfung“ – Führung des Landesbetriebes Wald und Holz mit den Ameisenschutzwarten auf der „Faulen Birke“  (Dr. A. Fischer und F.H. Klaes). – Vorkommen zahlreicher überdimensionaler Ameisenhaufen im Gebiet vermutlich im Zusammenhang mit den Erzvorkommen stehend (F.H. Klaes).
22.11.09 „Eisernhardt“ ist wieder auf gutem Weg“ – Waldgenossenschaft ließ rund 20 Kilo-meter Wegenetz neu festigen  (W. Brandl). – Pflanzung von 34.500 Pflanzen und Bäumen von Bu-chen, Douglasien, Weitannen, Eschen und Fichten (W. Brandl). – Aufhängung von ca. 200 Nistkästen für Vögel und Fledermäuse (W. Brandl). – Gute Wander-, Läufer- und Nordic- Walkingstrecken auf der „Eisernhardt“ (Walter Kraus vom Verein ).
2010
2011
26.02.11 „Stolperfalle für Mocki“ – Unter 60 cm tiefem Lock könnte sich ein Schacht verber-gen (W. Brandl). – Zahlreiche Schächte und Stollen sind auf der Karte des Bergamtes im Wald an der Leimbachstraße verzeichnet (W. Brandl und Bergamt).
06.04.11 „Mir macht der Job richtig Spaß“ – BM St. Mues zog Halbzeitbilanz. – Für St. Mues hat Oberschelden/ Seelbach Priorität.  Jetzt gibt es einen Prüfauftrag beim Bundesministerium für Verkehr. – „Faule Birke“ und „Eisernhardt“ wegen Brutnachweises einer seltenen Fledermaus zurzeit zurückgeworfen.  – Trotzdem soll BBP ausgewiesen werden und Besitzer zu Erschließungsbeiträgen herangezogen werden (BM St. Mues).
08.04.11 „Zwei Jahre Verzug“ – Stadt schreibt Gewerbegebiet „Faule Birke“ noch nicht ab. – Stadt geht von gutachterlichen Untersuchungen im Zeitraum von zwei Jahren aus (G. Kühn).
05.11.11 „Den Klimawandel festim blick“ – „Experiment“ der Waldgenossen mit Esskastanien und Japanischen Birken. – Seit 1989 setzt man in Eisern auf die wärmeliebende Esskastanie. (W. Brandl).
2012
09.03.12 „‘Faule Birke‘ – Pläne durchkreuzt“ – Noch keine Auftrag für Fledermaus- Gutachten im Bereich des geplanten Gewerbegebietes. – Die geplante Untersuchung ist zu teuer. – Vorkommen der Art rechtfertigt die Ausweisung des Gebietes als FFH- Gebiet M- Graf). – Studie sollte Ausweich-möglichkeit in benachbarte Gebiete ausloten. – Auch weitere Fledermausarten und FFH- relevante Vogelarten sollten untersucht werden.  – Außerdem kommen Quellbereiche und Altbergbau hinzu (Dr. B. Kraft).
o.D. „‘Faule Birke‘ vor dem Aus – Realisierung des Gewerbegebietes nicht absehbar. – Mit der Erweiterung der Martinshardt- Flächen soll Ersatz geschafft werden. – Weitere Untersuchungen zur „Faulen Birke“ sollen zunächst ausgesetzt werden (BM St. Mues).  – Beschluss der WG Eisern auf ihrer Jahreshauptversammlung (JHV), dass der Vorstand über das Gewerbegebiet „Eisernhardt/ Martins-hardt III“  bis zur JHV 2014 weiterverhandeln soll.
2013
15.02.13 „Streit um Artenschutz“ – Wirtschaftsförderungsausschuss beschäftigte sich mit der Planung neuer Gewerbegebiete. – Forderung des Ausschusses, sich mit den Flächen „Martinshardt II“ und Martinshardt III“ zu beschäftigen. – Planungen für die „Faule Birke“ würden erstmal auf Eis gelegt. – Untersuchungen zur technischen Machbarkeit und der Umwelt- und Artenschutzverträg-lichkeit müsse durchgeführt werden.
06.05.13 „Handhaspel nachgebaut“  – Bergbau-Rundwanderweg ist um eine Attraktion reicher C. Geis, Th. Kettner et. al)
06.05.13 „Pro UNS Faule Birke“ – Jahreshauptversammlung – Wahl zum 1. Vorsitzenden
Christian Schreiber für den verstorbenen Robert Schütz.  – Rückblick: Wiesenfest auf den „Neuen Feldern“, Vorstellung des neuen Waldlehrpfades, Streuobstwiese (auch für die Uni Siegen zu Studien), Einrichtung eines Internetauftrittes www.faulebirke.de. – Geschlossene Ablehnung der Planungen für das neue Gewerbegebiet “Martinshardt III“ (davor „Eisernhardt“)
11.05.13 Wanderung von der Alten Schule in Eisern zum Plangebiet „Martinshardt III“.
21.09.13 Wiesenfest auf der „Faulen Birke“
D. „Spuren des Bergbaus“ – Verein für Siegerländer Bergbau lädt alle Wander- und Begrbaufreun-de am 19.06. zur Eröffnung des neu gestalteten Bergbaurundwanderweges ein. – Start am Bergbau-denkmal Nähe Pflanzengroßhandel