Wanderfalke mit Carbofuran vergiftet

Am 1. Januar 2014 sah der Betreuer eines Funkmasten in Siegen in der Nähe einen toten Vogel. Er vermutete einen Wanderfalken vor sich zu haben und rief mich an. Anschließend übermittelte er mir noch ein Foto des Vogels. Anhand des von ihm übermittelten Fotos wurde der Vogel von mir als weibl. Wanderfalke bestimmt. Der Vogel wurde von dem Finder geborgen und mir übergeben. Der Tod muss schon im Dezember 2013 eingetreten sein, da er sich der Vogelkörper im Zustand der Verwesung befand. Ich versuchte noch am Neujahrsabend einen Tierarzt zu finden, um den Wanderfalken röntgen zu lassen. Das gelang mir leider nicht. Weiterlesen

Wildkatzen auf dem Sprung

aufmerksame Zuhörer beim Wildkatzenvortrag

„Die Wildkatze, der kleine Tiger Deutschlands, ist auf dem besten Wege, auch bei uns im Siegerland heimisch zu werden. Diese gute Nachricht überbrachte der hiesigen Kreisgruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) die Biologin und BUND-Projektleiterin Dr. Christine Thiel. Weiterlesen

NaKuMe – Natur-Kunst-Mensch

NaKuMe … Das ist das Kürzel für Natur, Kunst und Mensch.
Sein großes Areal in Wilnsdorf-Rödgen hat Manfred Stangier zu seinem privaten Paradies gemacht, an dem er andere Menschen teilhaben lässt. Führungen, Lesungen, Kinderspiele, Naturbeobachtungen zur Erbauung sowie Brot backen zur Stärkung. Weiterlesen

Ameisen – Wächter des Ökologischen Gleichgewichts

Ameisenschutzwart Falk-Harold Klaes am Hügelbau.

Dem Leitspruch „Man schützt nur, was man kennt“, folgten jetzt Kreisgruppenmitglieder des BUND für Umwelt und Naturschutz (BUND), um mehr über die Millionen der Helfer des Waldes zu erfahren, die tagtäglich auf dem Wilnsdorfer Ameisenlehrpfad unterwegs sind. Unter fachkundiger Führung des Siegeners Falk-Harold Klaes, der sich durch eine umfassende Ausbildung als Ameisenschutzwart qualifiziert hat, besichtigte die Gruppe die verschiedensten Behausungen einiger der etwa 114 Ameisenarten, die in Deutschland vorkommen. Jedermann kennt wohl die imposanten Nesthügel an den Wegrändern, wo sie bevorzugt wegen des Lichts angelegt werden. Diese filigranen Kuppelbauten über einem unterirdischen Nest, haben die fleißigen Arbeiterinnen Nadel für Nadel zusammengetragen. Das Nest, das oftmals bis zu zwei Meter in den Boden hinabreicht, bietet Schutz vor Feinden und Witterungseinflüssen und regelt die Temperatur im Bau für die Brutaufzucht. An diesem Spätherbsttag waren denn auch die meisten Öffnungen geschlossen.

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Blumenwiese in der Tiergartenstraße Siegen

„Siegen blüht auf“ – vor allen Dingen an der viel befahrenen Tiergartenstraße. Ein vom BUND geschaffenes Biotop das Autofahrer, Fußgänger und Anwohner besonders erfreut, ist aber nicht nur eine Augenweide. Dieses Kleinod ist auch eine wertvolle biologische und kleinklimatische Insel mitten in der Stadt. Der BUND verwandelte im Sinne der Nachhaltigkeit einen artenarmen getrimmten Rasen in dieses Refugium. Zum Einsatz kam dabei eine Samenmischung aus etwa 200 verschiedenen Arten, die zu jeder Jahreszeit einen anderen Anblick hervorzaubern. Im August bestach besonders die mannshohe Wegwarte. Sichtlich zufrieden schauen deshalb auch die Vorsitzenden Bärbel Gelling und Martin Zapletal in die Kamera.

WÖLFE in Deutschland – erwünschte Heimkehrer … oder die Rückkehr einer Gefahr?

Nach langer Abwesenheit kehrte der Wolf nach Deutschland zurück: Ausgehend von der sächsischen Lausitz und in Brandenburg ziehen mehrere Rudel bereits seit Jahren erfolgreich ihre Welpen auf, die später nach Westen abwandern und allmählich ihre alten Lebensräume neu besiedeln. Diese Besiedlung unserer Wildbahn durch Isegrim stößt nicht überall auf Zustimmung: Von Naturschützern zwar freudig begrüßt, lehnen u.a. Teile der Jägerschaft und Tierhalter ihn als Konkurrenten, Schafskiller und Gefahr für die öffentliche Sicherheit heftig ab. Hierbei werden gerne uralte Ängste und Vorurteile geschürt. Weiterlesen

BUND rettete vier prächtige Kastanien

Was ist aus den mächtigen Kastanien geworden? – Das fragen viele Siegerländer, nachdem im Jahr 2011 Bestrebungen im Gange waren, die vier vitalen Schattenspender in der Bahnhofstraße zu entfernen. Nachdem der BUND sich eingeschaltet und durch eine kleine Demo die Öffentlichkeit aufgerüttelt hatte, hatten auch Rat und Verwaltung ein Einsehen. Die Bäume bleiben stehen. Jetzt, im Frühjahr 2013, hat sich unter dem lauschigen Blätterdach der Cafegarten des neuen Bistros „Extrablatt“ etabliert und wird von den Gästen gern angenommen. Unter Bäumen sitzt es sich eben doch lauschiger als in einer Betonwüste. … Ein schöner Erfolg der BUND-Kreisgruppe Siegen!!!

Schulhofgestaltung

schulhofMöglichkeiten des Lernens – sei es der Schulgarten mit Obstwiese und Nutzgarten, der Schulteich oder ein Freiluftklassenzimmer – sollten in das Angebot einbezogen werden. Der BUND  hat Informationen und Beispiele rund um die Schulhofgestaltung zusammen gestellt, die viele Anregungen für eine Gestaltung bieten.

Frühlingserwachen

hasengloeckchenEs sei wieder „in“ Kleingärten anzupachten , auf dem eigenen Grundstück heimische Gehölze zu pflanzen und Nisthilfen anzubringen.. Vermehrtes Umweltbewußtsein bezeugten auch die vielen Anrufe besorgter Bürger über Natureingriffe, so die beiden Naturschutzwarte des BUND, Günther Hoffmann und Uli Banken. Wenn wieder einmal ein Baum gefällt, eine Hecke abgeholzt oder ein Waldstück gerodet werde, seien die ehrenamtlichen Naturfreunde gefragt, sich die Orte des Umweltfrevels anzusehen und dagegen einzuschreiten. Nicht selten muss der BUND aber festestellen , dass die Kommunen selbst unsensibel mit der Weiterlesen

Wildtiere hautnah erleben

wildtiereBUND-Mitglieder: Bernd Hanrath (Maler), Anja Kühn (Leiterin der Umwelt-AG OGS Rudersdorf) und Werner Koch (BUND) (v.l.n.r.)

Wildtiere hautnah erleben konnten die Kinder der Umwelt-AG in der Offenen Ganztagsschule der Katholischen Grundschule Rudersdorf. Auf Einladung der Umweltbildnerin Anja Kühn kamen der Tierpräparator Werner Koch aus Zeppenfeld, der selbst langjähriges aktives Mitglied des BUND ist, und der Tiermaler und Illustrator Bernd Hanrath aus Deuz.Zahlreiche Tiere aus Wald und Flur wie Fuchs, Uhu, Habicht, Elster, Waldschnepfe und viele mehr wurden von den Kindern bestaunt. Einen Höhepunkt bildeten die Ausführungen von Werner Koch zum Wolf, den er auch als anschauliches Präparat dabei hatte. Mit sanften Handstrichen konnten die Kinder Gefieder und Felle der Tiere befühlen und so Auge in Auge den Reiz und Zauber der heimischen Tierwelt kennen lernen. Sie begutachteten scharfe Krallen, Schnäbel, Augen und beteiligten sich angeregt mit ihrem Wissen an den Erläuterungen von Werner Koch und Bernd Hanrath. Im Anschluss daran hielten sie ihre Eindrücke unter der Anleitung des Tiermalers auf Papier fest. Mit viel Spaß und Freude entstanden beeindruckende Bilder. Die Umwelt-AG der Katholischen Grundschule Rudersdorf ist ein Angebot für die Kinder der Offenen Ganztagsschule. Als “Umweltagenten” erfahren sie, dass Spaß und Spannung trotz aller neuzeitlichen elektronischen Versuchungen schon gleich vor der Haustür zu finden sind. Bei ihren Streifzügen durch die Natur suchen sie nach Tierspuren, erforschen die Bodenlebewesen im Laubstreu, ermitteln die Überlebensstrategien der Tiere im Winter, werden künstlerisch in der Natur aktiv oder entdecken die ersten Frühlingsboten. Ganz nebenbei soll das Umweltbewusstsein der Kinder gestärkt werden, denn was sie kennen und verstehen, das werden sie auch schützen wollen. So entdecken sie den Spielort “Natur” für sich, indem sie Bewegung, Spiel, Spaß und Naturerfahrung miteinander verbinden.