Bioweinbauer Hothum

„Es war mal wieder eine gelungene Veranstaltung in Aspisheim bei unserem Bioweinbauer Hothum, mit dessen Familie unsere Kreisgruppe schon viele Jahre freundschaftlich verbunden sind. Weniger essbare Kräuter, aber viele anderen Pflanzen, die auch für die Gründüngung geeignet sind, konnten wir vorfinden und bestimmen z.B. die Phacelia, als blau blühende Bienenweide auf dem Bild erkennbar.“

Deuz – Verleihung der BUND-Umwelturkunde

Die diesjährige Umwelturkunde wurde bei herrlichstem Spätsommerwetter an den Trägerverein Freibad Deuz e.V. vor Ort an der vielsagenden Adresse „Hinterm Wasser “ verliehen.

Heinz Ihne (links) sowie Paul Hardebusch, Paul Hartmann und Anne Kraus (rechts) durch BUND-Damen Bärbel Gelling und Ines Schulte Wilde. In der Mitte Netphens Bürgermeister Paul Wagener.

Heinz Ihne (links) sowie Paul Hardebusch, Paul Hartmann und Anne Kraus (rechts) durch BUND-Damen Bärbel Gelling und Ines Schulte Wilde. In der Mitte Netphens Bürgermeister Paul Wagener.

Im Focus der Würdigung stand die natürliche Wasseraufbereitungsanlage ohne Chlor nach dem genialen System der “ Biolight Oloid Pyramide “ der Fa. AWAS.
Die ökologische Gestaltung des Umfeldes der Schwimmbecken, die Solaranlage zur Unterstützung der Heizfunktion, die Nachhaltigkeit der Anlage, das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder sowie die Vorbildfunktion für andere Gemeinden wurden als beispielhaft hervorgehoben.
Mittels seiner jährlich verliehenen Urkunde an Vereine, Firmen oder Privatpersonen, die sich im Sinne des Natur- Klima- und Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung verdient gemacht haben, sagt der BUND ‚danke.‘

Naturgarten – Vielfalt ist Trumpf

„Naturgarten – Vielfalt ist Trumpf“, unter diesem Thema hatten die BUND-Kreisgruppe und der Gartenbauverein Eisern die Geschäftsführerin des Landesverbandes der Gartenbauvereine, Miriam Schwenker in Siegen zu Gast. Mit diesem Vortrag wollten die beiden Vereine ein Zeichen setzen gegen den zunehmenden Trend zur „Versteinerung“ der Vorgärten und für den Insektenschutz in den Hausgärten. Viele Gartenbesitzer beseitigen heute Blumen und Sträucher aus ihren Gärten und ersetzen sie durch Unkrautvlies und grobblockige Steine.
Vor rund 30 Besuchern stellte Miriam Schwenker in anschaulichen Bildern die vielfältigen Möglichkeiten für die Gestaltung eines Naturgartens vor.  Blühende Wiesen, Wildblumen in Staudenbeeten und einheimische Sträucher bieten Insekten ein vielfältiges Nahrungsangebot, Insektenhotels aus Holz eine zusätzliche Möglichkeit zur Eiablage. Ebenso sollte man bei der Bepflanzung des Gartens Blumen mit offenen Blüten bevorzugen und auf gefüllte Sorten verzichten, da Pollen und Nektar hier für 

Insekten nicht verfügbar sind. Obstbäume, Beete mit Gemüse und Salat, Mischkulturen und Hügelbeete sind ebenfalls Bestandteile eines Naturgartens. Selbstverständlich ist der Verzicht auf Mineraldünger und Pflanzengifte, was man durch organische Gründüngung, Mulchen mit Stroh und Laub, Komposterde und die Förderung nützlicher Insekten ersetzen kann. Eindringlich wandte sich Miriam Schwenker gegen die zunehmende „Versteinerung“ der Vorgärten und begrüßte Initiativen von Städten und Ländern, diese Praxis zu unterbinden.Am Schluss der Veranstaltung erinnerte BUND-Kreissprecher Martin Zapletal mit einem Zitat aus dessen Naturgarten-Baubuch über 

das Lebensgefühl in Naturgärten an den früheren Hilchenbacher Naturgartenpionier Fritz Hilgenstock. Von Martin Wiedemann vom Umweltamt der Stadt Siegen bekamen die Besucher Samentütchen im Rahmen der Aktion „Siegener Blütenzauber gegen Insektensterben“ ausgehändigt. Und auch der BUND hatte Tütchen aus regionalem Saatgut mitgebracht, die von Uli Banken zusammengestellt worden waren. BUND-Kreissprecherin Bärbel Gelling überreichte Miriam Schwenker als Dankeschön eine Flasche Wein aus ökologischem Anbau.      

Wissenswertes bei BUND-Exkursion

Dipl.-Biologe Raf Kubosch erläutert die nachhaltige Waldwirtschaft – Fotos: Ines Schulte-Wilde

Rückblick auf die Siegerländer Haubergsgeschichte im Heimathaus Bürbach – Fotos: Ines Schulte-Wilde

Haubergswirtschaft ist den Siegerländern immer noch ein erlebbarer Begriff und stets von Interesse. Der Siegener BUND für Umwelt und Naturschutz (BUND) wählte für seine Veranstaltung deshalb das zeitige Frühjahr, das einen idealen Blick in die Geschichte zulässt und voraus in die Zukunft richtet. Wie hielten es unsere Vorfahren z.B. mit der nachhaltigen Energiegewinnung und Waldwirtschaft?
Mit dieser naturkundlichen Exkursion rund um Bürbach ließ der Biologe Ralf Kubosch ein Stück lebendige Siegerländer Vergangenheit aufleben. Weiterlesen

Jahreshauptversammlung des BUND in Siegen

Jahreshauptversammlung des BUND in Siegen

Rückblick: Sprecher Martin Zapletal gab eine Rückschau auf zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen des letzten Jahres. Der BUND ist eingebunden in Verfahrensbeteiligungen

In den Jagdbeirat entsandt: Landschaftswächter Holger Schnütgen. Photo: BUND I.Schu.-Wi.

und kommunalen Ausschüssen und war Ratgeber in verschiedenen Bürgerinitiativen und Vereinen. Als herausragendstes Ereignis berichtete er vom erfolgreichen Einsatz zur behutsamen Umgestaltung der Fißmeranlage. Mit Engagement und Hilfe aus der Bürgerschaft konnte erreicht werden, dass das Stadtbild an dieser Stelle gewahrt bleibt. Auch Gewässerbiologische Exkursionen und die beliebten BUND-Wanderungen hätten im letzten Jahr großen Anklang gefunden, genauso wie die Mäh-und Ernteaktionen auf der Bürbacher Obstwiese. Weiterlesen

Stadtteil Krombach

Einheitliche Stellungnahme zur 47. Änderung des wirksamen Flächennutzungsplanes im Stadtteil Krombach sowie zum Bebauungsplan Nr. 102 „ Hagener Straße/Lange Wiese, Stadtteil Krombach

Ihr Zeichen: 61.26.01/07-Km/61.26.01/07-km                                 Z: Landesbüro: SI-349/17

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Frau Kramer,
mit der 47.Änderung des Flächennutzungsplanes beabsichtigt die Stadt Kreuztal den oben genannten Planungsbereich für eine Bebauung freizugeben. Diese Nutzungsänderung bewirkt allerdings erhebliche Eingriffe in Ökologie des Gebietes und ist daher kritisch zu beurteilen. Weiterlesen

Ulrich Banken

In unserer Weihnachtsfeier im Dezember 2018 ist Ulrich Banken auch von unserer Kreisgruppe noch einmal besonders für sein unermüdliches Engagemant in und für die Natur vor Ort gewürdigt worden.Kreissprecherin Bärbel Gelling hat die verschiedenen Sparten seiner Tätigkeit in einer Laudatio zusammengefasst.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist DSC_0080.jpg
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Untersuchung B 508 Bereich Allenbach

Planraumanalyse Ortsumgehung B 508 Ferndorf‘
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 14.12. 2017 wurde in Ihrem Haus unter Beteiligung der anerkannten Naturschutzverbände mit Ihnen und dem Planungsbüro Siedlung und Landschaft Art und Umfang der Planraumanalyse für die Ortsumgehung Kreuztal Ferndorf, Abschnitt Ferndorf bis Allenbacher Höhe besprochen und festgelegt. Die Naturschutzverbände haben dazu Listen der potentiell vorkommenden gefährdeten Tier- und Pflanzenarten geliefert. Die Grenzen des Untersuchungsraumes sowie die Dauer der Untersuchung wurden dort ebenfalls festgelegt. Weiterlesen

Landesverdienstorden NRW Ulrich Banken

Minister Lutz Lienenkaemper verleiht am 02.07.2018 im Duesseldorfer Kunstpalast den Landesverdienstorden an Ulrich Banken. (c) STK NRW/ Uta Wagner

Am 2. Juli ist unserem BUND Mitglied Ulrich Banken in Düsseldorf der Landesverdienstorden NRW verliehen worden. Wir gratulieren ihm hiermit noch einmal ganz herzlich und freuen uns, dass seine langjährige unermüdliche Arbeit in der und für die Natur besondere Beachtung gefunden hat.

Umgestaltung Fißmeranlage

Zur geplanten Umgestaltung der Fißmeranlage meldet sich nun die Kreisgruppe Siegen-Wittgenstein des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) zu Wort: „Eigentlich brauchte man nur aus dem Rathausfenster zu schauen, um festzustellen, dass die Fißmeranlage unter Siegens Kröchen ein Kleinod in der Oberstadt ist. Alt und jung begegnen sich hier im Frühjahr, umgeben von reich blühenden Bäumen und Beeten. Gerade jetzt, in einer für den Spätfrühling ungewöhnlich starken und langen Hitzeperiode, Weiterlesen

BUND Plastiktütentausch

„Viele vernünftige Leute unterwegs“, war das Fazit der Aktion „Tüten tauschen, – Umwelt schützen“ der Siegener Kreisgruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz ( BUND).
Daß die ausufernde Verwendung von Verpackungskunststoff eingedämmt werden muss, Weiterlesen

Vorstand der BUND-Kreisgruppe

BUND-Vorstand von links: Martin Zapletal, Bärbel Gelling, Robert Bender

Bewährte Kontinuität prägte die Wahlen zum Vorstand der BUND-Kreisgruppe Siegen Wittgenstein. So wurden die bisherigen BUND-Sprecher Martin Zapletal und Bärbel Gelling einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Das Team wird nun ergänzt vom neu gewählten Kassenwart Robert Bender, sodaß für weitere Jahre die Repräsentation des BUND vor Weiterlesen

Verleihung der BUND- Umwelturkunde 2017

Liebe Mitglieder des Vorstandes des Vereins „Pro UNS Faule Birke e.V.“!
Herzliche Begrüßung an den 1. Vorsitzenden Christian Schreiber, die 2. Vorsitzende Silke Schütz“ – Tochter des 2013 verstorbenen Mitbegründer Robert Schütz , ferner Martina Wiegand als Kassen-wartin, Richard Georg als Schriftführer, ferner Willi Brandl und Volker Stein als Beisitzer.

In meinen Unterlagen aus zahllosen Zeitungsberichten erscheint schon am 19.12.2002 der Aufruf der damaligen Bürgerinitiative „Pro UNS Eisern, sich an einer Unterschriftenaktion“ – gegen geplante Gewerbegebiete u.a. in den Bereichen Faule Birke/ Eisernhardt zu beteiligen. (unterzeichnet von Artur Bell (verst.), Michael Schütz, Manfred Sziburies, Heinz Weiterlesen

Wanderung

BUND-Wanderung „Auf den alten Haubergs- und Bergmannspfaden“ auf der Eisernhardt
Leitung der Wanderung: ein Vertreter des Vereins für Siegerländer Bergbau e.V.
Treffpunkt: 10.15 Uhr Siegerlandhallenparkplatz für Fahrgemeinschaften oder
10.30 Uhr an der Infotafel „Faule Birke“ beim Gartenzentrum
Zeit: 3 – 4h
Im Sommer 2016 ist dieser Pfad mit neuen Informationstafeln der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Wir wollen ihn erwandern und die kulturhistorische Bedeutung dieses Gebietes kennenlernen. Rucksackverpflegung und wie immer festes Schuhwerk.

Malus ein Bonus

(Bericht Siegener Zeitung 14-10-2017)
BÜRBACH BUND macht sich für den Apfel stark Die Kreisgruppe Siegen-Wittgenstein pflegt und hegt eine Streuobstwiese – und wirbt schon bei den Kleinsten für die naturbelassenen Sorten.
(ch) Er ist hochherrschaftlichen Ursprungs, diente dennoch einst der Volksgesundheit – und als sehr saftige Sorte aus dem 19 Jahrhundert schmeckt er süßsauer: der Prinz-Albrecht-von-Preußen-Apfel.
Ein robuster, schön gelb-rot gefärbter Apfel, der zu Dutzenden in diesen Tagen auf die Streuobstwiese unterhalb des Bürbacher Neubaugebiets gepurzelt ist. Dort haben ihn die Kinder der Kita Himmelszelt beim Apfeltag der BUND-Kreisgruppe Siegen-Wittgenstein aufgelesen und in Körben zusammengetragen. Um dann die Früchte mit all ihren Sinnen zu ertasten, zu erriechen – und zu erschmecken. Weiterlesen

Projekt ‚Apfeltag‘

Nach den langen Regentagen lachte dem Projekt ‚Apfeltag‘ des Bund für Umwelt und Naturschutz die Sonne: Zusammen mit den Kindern der Kita „Himmelszelt“ genoss man den Vormittag auf der Streuobstwiese in Siegen-Bürbach, die der Umweltverband von der Stadt Siegen in Pacht übernommen hat und seither hegt und pflegt. „Umweltschutz muss schon den Kleinsten nahegebracht werden“, so der Pomologe Theo Morgenschweis. Er ließ daher die aufmerksamen Kleinen die selbst gesammelten Äpfel betasten, riechen und schmecken, um die unterschiedlichsten Sorten sichtbar zu machen. Nach der tatkräftigen praktischen Mithilfe und dem lehrreichen Unterricht im Freien hatten sich die Kleinen eine Stärkung beim Bio-Apfelsaft von Siegen-Wittgensteiner Streuobstwiesen redlich verdient.

BUND-Wanderung 15. Oktober

Einladung zu einer BUND-Wanderung am Sonntag, dem 15. Oktober von Wilnsdorf nach Siegen
Die Wanderung führt hauptsächlich durch Laubwälder, die zu diesem Zeitpunkt schon bunt werden und damit den Herbst einläuten.Immer wieder folgen wir dem Zuweg Siegen-Rothaarsteig, er ist meistens eben und fällt leicht ab nach Siegen. Von Rödgen aus sind immer wieder schöne Ausblicke auf Siegen und Umgebung möglich.
Treffpunkt: Siegen ZOB: Buslinie R12 (in Höhe der öffentl. Toilette)  Abfahrt: 9.50 Uhr – Ankunft in Wilnsdorf Zentrum (Einkaufszentrum): 10.18 Uhr, dort kann man sich auch treffen, wenn man nicht von Siegen aus fahren will und muss.
Wanderstrecke: ca 10 km, Wanderführung: Petra Blieck, Rucksackverpflegung, evtl. Einkehr in Siegen

Flächennutzungsplan Stadtteil Krombach

Einheitliche Stellungnahme zur 47. Änderung des wirksamen Flächennutzungsplanes im Stadtteil Krombach sowie zum Bebauungsplan Nr. 102 „ Hagener Straße/Lange Wiese, Stadtteil Krombach.
Ihr Zeichen: 61.26.01/07-Km Zeichen Landesbüro: SI-349/17

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Frau Kramer,
die oben angegebenen vorliegenden Planänderungen im Kreuztaler Stadtteil Krombach entsprechen nicht dem im Landschaftsplan Kreuztal dort vorgesehenen Entwicklungsziel „Erhaltung der Landschaft“. Das zur Beanspruchung gewünschte Gebiet ist Teil des Landschaftsschutzgebietes mit geschützten Landschaftsbestandteilen. Von dem rd. 8695  qm großen Gebiet sollen 5660 qm als Gemeinbedarfs- und Gewerbenutzungsflächen vorgesehen werden, es werden somit ca. Weiterlesen

BUND-Fahrradtour 17-09-2017

BUND-Fahrradtour um den Stegskopf am Sonntag, dem 17.09.
Wir werden das ganze Gebiet Stegskopf umfahren (ca 25km) und über das Nationale Naturerbe und der nahezu hundertjährigen Geschichte dieses Gebietes informieren. Außerdem ist die Erkundung des Naturschutzgebietes in Emmerzhausen, ursprünglich gegründet von Loki Schmidt im Programm.

Rucksackverpflegung
Treffpunkt: 11.00 Uhr an der Skihütte oberhalb von Emmerzhausen
Führung: Jürgen Lichte, BUND Altenkirchen

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten zur Skihütte zu kommen:
Anfahrt mit der Bahn: 9.10 Uhr ab Siegen, Umstieg und Abfahrt in Betzdorf um 9.40 Uhr, Ankunft 9.58 in Daaaden, Fahrradfahrt von Daaden nach Emmerzhausen (ca 7km), oberhalb rechts abbiegen, geteerter Weg steil begauf bis zur Skihütte
oder
Fahrradtransport mit dem PKW über die Lipper Höhe Richtung Daaden, vor Emmerzhausen links abfahren auf geteertem Weg zur Skihütte
Für Informationen und Anmeldung erforderlich: bgelling@arcor.de oder 0271/332177

Ökologische Verbesserung Ferndorfbach

Stellungnahme zum Planverfahren: Ökologische Verbesserung Ferndorfbach, Bereich Siegener Straße, Rückbau Blefa Wehr ( KNEF) Antr. Stadt Kreuztal
Zeichen: SI 59-05.17 WA
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Bauvorhaben „ Rückbau des Blefa Wehres“ ist aus Sicht des BUND zu begrüßen, da diese Maßnahme gemäß den vorliegenden Bauplänen eine langfristige Verbesserung der ökologischen Gewässersituation des Ferndorfbaches erwarten lässt. Durch die Beseitigung der technischen Bauwerke wie Wehr, Mauern, Betonteile wird an dieser Stelle die bisher eingeschränkte Durchlässigkeit des Ferndorfbaches wieder hergestellt und soweit es die Umgebungsbebauung zulässt, wieder eine natürliche Gewässerumgebung geschaffen.
Eine ökologische Beeinträchtigung ist lediglich bei der geplanten Bauausführung zu erwarten. Diese sollten durch geeignete Maßnahmen so gering wie möglich gehalten werden. Die Baumaßnahme sollte aufgrund von Brutzeiten nicht in den Monaten März bis Juni stattfinden. Mindestens zwei Schlammsperren sollten unterhalb des Bauraumes für die Zeit der Maßnahme errichtet werden um Kontaminationen so gering wie möglich zu halten.Einen Einbau einer Eisvogelbruthöhle oberhalb des Wehres sollte ebenso mit eingeplant werden wie die Anbringung eines Wasseramselkastens unterhalb der Brücke.
Hilchenbach, den 25.6.2017
Wolfgang Weber-Barteit

Gewässerbiologische Erkundung

Einladung zur BUND-Veranstaltung: „Gewässerbiologische Erkundung“ , eingebunden in den „Tag der biologischen Vielfalt“ am Sonntag, dem 16. Juli auf der Trupbacher Heide
Änderung: Wegen des Tages der Artenvielfalt am 16. Juli und den damit verbundenen Aktionen an der Universität Siegen am Vormittag findet die Exkursion erst nachmittags ab 13.30 Uhr statt. Sie ist eingebunden in eine Vielzahl von weiteren Aktionen auf der Trupbacher Heide (nachzulesen in den angehängten Informationen zu diesem Tag).
Ulrich Banken wird uns zunächst an einem Infostand (siehe Plan Nr. 6) anhand mikroskopischer Untersuchungen die Kleintierwelt präsentieren und danach zu den Gewässern führen, wo Beobachtungen und weitere Untersuchungen stattfinden werden.
Immer wieder bilden sich auf der Heidefläche in Senken temporäre Pfützen, Tümpel bzw. Teiche, die zahlreiche Kleintiere zur Eiablage nutzen und sich dort weiterentwickeln.
Treffpunkt: 13.30 Uhr Parkplatz am neuen Fußballplatz in Trupbach (Scheidweg 28, 57072 Siegen). Von dort aus Wanderung den Weg hinauf zum alten Fußballplatz und weiter zur Heide bis zur Station 6. Wanderstrecke insgesamt: ca 4km. Leitung: Ulrich Banken
Bauer Küthe sorgt an diesem Tag für Getränke und kulinarische Kleinigkeiten.
https://biovielfalter.wixsite.com/biovielfalt-siwi

Auf den Wegen geblieben …

… sind die Teilnehmer der BUND-Exkursion „Arnikawiesen auf der Lipper Höhe“ am Samstag den 24.6. . Mit 500 – 600 m Höhe und 6°C Jahresdurchschnittstemperatur befinden sich große Teile der Bergwiesen bei Lippe in der montanen Zone. Aus vegetationskundlicher Sicht sind die Bergmähwiesen mit Trollblumen, Orchideen, alten arnikareichen Hutewiesen mit den Lesesteinhaufen, Borstgrasrasen sowie den Wiesenvögeln z.B. dem Braunkelchen herausragend. Allein 60 ha dieser wertvollen Wiesen und Weiden konnten durch die NRW-Stiftung erworben sowie weitere Flächen durch Ausweisung großer NSGs, FFH-Gebieten und einem Vogelschutzgebiet gesichert werden. Peter Fasel hat uns – als Fortführung der Veranstaltung 2016 – an andere Erkundungsflächen herangeführt z.B. Arnikawiesen, die zu dem Zeitpunkt noch in Blüte standen. Die Exkursionsleitung hatte: Peter Fasel (Leiter der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein). Nach der Mittagspause im Restaurant “Fuchskaute“ nutzten etliche Teilnehmer die Möglichkeit, den Arnikaweg zu gehen. Da die gesamte Fläche sehr hoch liegt, war die gesamte Vegetation noch nicht soweit wie bei den Bergmähwiesen zuvor, d.h. die Orchideen und die Arnika z.B. standen noch in voller Blüte.

Grubenwanderweg in Brachbach mit Grubenführung

Einladung zum Grubenwanderweg in Brachbach mit Grubenführung

am Sonntag, dem 21. Mai
Der Wanderweg ist als Grubenwanderweg ausgewiesen, kulturhistorisch bedeutsam, denn auf dem Weg werden wir immer wieder sogenannte „Mundlöcher“, also Stolleneingänge finden, allein auf diesem Weg 27. Wir kommen an Schieferhalden vorbei, die die besondere, an die Beschaffenheit angepasste Vegetation und Tierwelt aufweist. Solch eine Schieferhalde gehört zur Grube „Josefsglück“, die noch bis Juni 1948 von einigen Brachbachern betrieben wurde.Das eigens dazu aufgebaute Besucherbergwerk werden wir mit Führung besichtigen. Weiter geht es zum Wernsbergtal, wo bis zum Jahr 1961 Erz und Schiefer abgebaut wurde.
Der Rundweg schließt dann wieder am Zechenwaldplatz.
Rucksackverpflegung
Treffpunkt: 9.30 Uhr Siegerlandhallenparkplatz für Fahrgemeinschaften oder                 10.00 Uhr Zechenwaldparkplatz Brachbach
Wanderstrecke: ca 10km – Wanderführung: Christoph Bätzin (Heimatverein Brachbach)

Einladung zur BUND-Hüttenwanderung am 1. Mai

Die Wanderung geht von Zeppenfeld aus über Wiederstein, Mischenbachtal zur Rothenbach hoch. Dort gelangt man zur Hütte im Fichtenwald, die zwar beheizbar, aber nicht bewirtschaftet ist. Deshalb ist Selbstverpflegung angesagt. Grillgut kann allerdings mitgebracht werden.
Auf dem Weg dorthin sind immer wieder weite Blicke über die Täler und Höhen bis zur Kalteiche bzw. Ginsburg möglich.
In der Hütte werden wir essen und trinken und es uns gutgehen lassen, sie ist gemütlich eingerichtet. Über einen kürzeren Weg geht es dann wieder zurück.
Treffpunkt: 9.30 Uhr Siegerlandhallenparkplatz (rückwärtige Seite!) für Fahrgemeinschaften oder 10.00 Uhr Werner Koch, Zeppenfeld, Weidenstraße 44, 57290 Neunkirchen
Wanderstrecke: ca 9km
Wanderführung: Werner Koch

23. April „Herchen – Natursteig Sieg – Dattenfeld“

Liebe interessierte BUND-Wanderer,
wir laden ein zur BUND-Wanderung am Sonntag, dem 23. April „Herchen – Natursteig Sieg – Dattenfeld“
Der Weg führt überwiegend an der Sieg entlang. Es geht auch schon mal rauf und runter ( deshalb unbedingt festes Schuhwerk notwendig). Wir werden sowohl die im Frühjahr beginnende Ufervegetation als auch Fels- und Waldflora erkunden können.
Treffpunkt: 8.45 Uhr am Bahnhof Siegen (Gruppenfahrschein möglich)
9.10 Uhr nach Herchen
Wanderstrecke: 11 km
Bahnfahrt von Dattenfeld nach Schladern, Einkehr dort in der „Kaffeezeit“, Bahnfahrt danach wieder nach Siegen zurück
Wanderführung: Bernd Meinhardt
Mit herzlichen BUND-Grüßen,
Bärbel Gelling

Glas – unsichtbare Gefahr für Vögel

Jedes Jahr kollidieren in Deutschland über 18 Millionen Vögel mit Glasscheiben. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND-NRW) hat angesichts dieser Erhebungen das Projekt „Vermeidung von Vogelschlag an Glas“ ins Leben gerufen, das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW gefördert wird. Da von Seiten vieler Architekten immer mehr Glasfassaden entworfen werden, möchte der BUND nun eine vogelfreundliche Bauweise an Privat- und Geschäftsbauten anregen.

Die Kreisgruppe Siegen-Wittgenstein des Umweltverbandes hatte daher die Leiterin des Projekts, Frau Dr. Judith Förster vom BUND-Landesverband in die Siegerlandhalle eingeladen. In ihrem bildunterstützten Vortrag beleuchtete sie die Ursachen und Lösungsmöglichkeiten anhand von praktischen Beispielen. Die gängigen Vogelsilhouetten mit dem Symbol von Greifvögeln hätten sich als nicht ausreichend erwiesen, so die Biologin.

Effektiver sei Milch-oder Ornamentglas, das auch in attraktiven Mustern angeboten würde. Wirksam seien auch Fassadenverkleidungen durch Lamellen. Aufgebrachte Streifen, möglichst vertikal, sollten einen Abstand von etwa 10 cm haben. Eine Falle für unsere gefiederten Freunde seien besonders Eckverglasungen oder durchsichtige Balkonbrüstungen. Bei Lärmschutzwänden in vielen Wohnvierteln habe man aber aus der Not eine Tugend gemacht, und Kinder eine freundliche Bemalung aufbringen lassen. An großen Geschäftsfenstern könne man auf den Glasflächen durch Logos, Schriftzüge oder Zitate sogar eigene Botschaften aussenden.

Da der Mensch sich im Grünen am wohlsten fühlt, hat er natürlich das Bedürfnis, im eigenen Umfeld durch große Fensterfronten möglichst viel davon zu genießen, stellt der BUND fest. Leben zu Hause in und mit der Natur sei ein nachvollziehbarer Wunsch. Mit den interessierten Besuchern waren sich die Umweltschützer einig, dass man dabei auch an unsere Mitgeschöpfe denken solle. Es sei zu überlegen wo und wie ein Nachrüsten des eigenen Heims Sinn mache.

Die heimische BUND-Kreisgruppe will darüber hinaus bei den Entscheidungsträgern im Bereich Umwelt sowie Bauen und Wohnen eine neue Sensibilität für das Thema wecken und wünscht sich: „Auch der Bauherr kann bereits rechtzeitig das Thema in seine Planungen einbeziehen. Mit Internettips und Broschüren, wollen wir dabei Hilfestellung leisten“.

Einladung zur ersten BUND-Wanderung in diesem Jahr am Sonntag, dem 19. März

Sie führt als Rundwanderweg über den Weidenauer Giersberg über die Zinsenbachquelle und Breitenbach. Auf dieser Frühlingswanderung genießen wir die Landschaft mit Mischwäldern, Wiesen und Weiden und werden – wenn wir Glück haben – die ersten Frühblüher entdecken.
Treffpunkt: 10.00 Uhr Parkplatz „Griechisches Restaurant Dautenbach“, Tiefenbachstraße 2
Wanderstrecke: ca 10 km
Einkehr: „Griechisches Restaurant Dautenbach“
Leitung der Wanderung: Robert Bender

Interesse an „Gruseltierchen“ wächst

Bund für Umwelt und Naturschutz räumt mit Mythen um Fledermäuse auf

Siegen WP. Noch heute werden Fledermäuse mit Vampiren in Verbindung gebracht. Die Siegener Kreisgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) räumte jetzt mit Mythen rund um die spitzzahnigen Tiere auf – und lud Michael Frede von der Biologischen Station mit Sitz in Ferndorf als Referent in die Siegerlandhalle ein. Frede untersucht das Verhalten und die Lebensräume der Nachtjäger seit Jahren. „Der Kreis ist wegen seines Reichtums an Buchen- und Eichenwäldern sehr wertvoll. Auch lieben die Tiere ein weit verzweigtes Gewässernetz“, so Frede. „Durch Vertrags-Naturschutz zwischen Landwirten, dem Kreis und dem Land NRW unter Begleitung der Fachleute von der Biologischen Station können viele artenreiche Grünlandflächen als Habitat gesichert werden,“ sagte Frede.
Bestandsaufnahme – Der „NABU-Arbeitskreis Fledermausschutz Siegen-Wittgenstein“, den Frede leitet, führt Bestandsaufnahmen Weiterlesen

“ Kleinabendsegler und Mausohr – Fledermäuse in Siegen-Wittgenstein“

Fledermäuse führen ein verborgenes Leben in der Nacht. Meist bekommt man sie erst in der Dämmerung als dunkle Silhouette am Abendhimmel zu Gesicht.
Michael Frede wird folgende Themen ansprechen:
– heimische Fledermauslebensräume
– zur Geschichte der hiesigen Fledermausforschung
– Vorstellung des Arbeitskreises Fledermausschutz Siegen-Wittgenstein
– Untersuchungsmethoden
– Infos zu allen bisher nachgewiesenen Fledermausarten im Kreis Siegen-Wittgenstein u.a. mit Angaben zur Gefährdung
– Fledermausquartier Hörre
– Öffentlichkeitsarbeit
Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Siegen-Wittgenstein lädt alle Interessierten ein zu einem Bildvortrag des Fledermausexperten Michael Frede von der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein. Er wird einiges Interessantes über die Verbreitung, Lebensweise, aber auch zur Gefährdung dieser faszinierenden Säugetiergruppe berichten.
Die Veranstaltung ist kostenlos, Spenden sind allerdings willkommen.
bei Rückfragen: E-Mail: bgelling@arcor.de oder Tel: 0271/332177

BUND-Wanderung „Mäanderweg bei Schladern“

Einladung zu einer BUND-Wanderung „Mäanderweg bei Schladern“ am Sonntag, dem 20. November
Die Wanderung beginnt beim Siegwasserfall in Schladern und führt immer wieder an der Sieg entlang über die Ruine Windeck. Die Besonderheiten auf dem Weg sind immer wieder Sieginseln und Siegausläufer, wo sich – wenn wir Glück haben – auch viele Vögel am und auf dem Wasser befinden. Deshalb ist es sinnvoll, Ferngläser mitzubringen ebenso Rucksackverpflegung.
Treffpunkt: 9.45 Uhr am Bahnhof Siegen zum Kauf von Tagestickets (kostenlos parken kann man am Kreishaus gegenüber der Aral-Tankstelle)
10.00 Uhr Abfahrt mit dem Zug nach Schladern (35 min.)
Rückfahrt stündlich von Schladern zurück nach Siegen
Wanderstrecke: ca 9km (Rundwanderweg)
Einkehr : „Burg Mauel“ in Schladern
Wanderführung: Bernd Meinhardt

Verleihung der BUND-Umwelturkunde 2016

p1010043-1Seit vielen Jahren bemüht sich die hiesige Kreisgruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND)  ökologische Werthaltigkeit in unserer Region zu fördern. Um das Engagement für die Natur in Firmen, Behörden, Schulen und bei Privatpersonen anzuerkennen und der Öffentlichkeit bekannt zu machen, verleiht der BUND alljährlich seine Umwelturkunde.  Die Gelegenheit, einen hervorragenden Kenner des Obstbaus auszuzeichnen, bot sich jetzt beim sogenannten „Apfeltag“, den der Umweltverband zusammen mit der Kita „Himmelszelt“ veranstaltete.  Auf dem vom BUND angepachteten Gelände einer Streuobstwiese in Siegen-Bürbach konnte jetzt der Pomologe Theo Morgenschweis die Würdigung für seinen Einsatz entgegennehmen.  Die Pomologie ist die Lehre von den Obstarten und umfasst deren Bestimmung, Beschreibung und Erhaltung.  In seiner Laudatio hob BUND-Vorsitzender Martin Zapletal das Engagement des Struthüttners für den Umweltschutz hervor: „Bei Theo Morgenschweis kommt zu seinem großen Wissen auch das Tun hinzu. Menschen, schon die Jüngsten, mitzunehmen, so dass das überlieferte Wissen um die alten Regionalsorten nicht verlorengeht, wo immer möglich solche Obstbäume zu pflanzen, um die Artenvielfalt zu erhalten  und Insekten, Vögeln , Fledermäusen und vielen anderen Tierarten einen Lebensraum zu bieten.“  Bei über 3000 Apfelsorten in Mitteleuropa, muss ein so ein Fachmann auch Liebe zur Natur und praktische Erfahrung mitbringen, so der BUND. Morgenschweis ist zudem im Pomologenverein e.V. organisiert, der in Vorträgen, Schriftreihen und im Internet Öffentlichkeitsarbeit herstellt. Hier tauscht er sich mit Gleichgesinnten aus  Nicht zuletzt sind Obstbäume eine Bereicherung der Ortskerne und veranschaulichen schon den Kindern vom Kern über die Blüte bis zur Winterruhe den Lebenskreislauf, so Morgenschweis, der vor der Entgegennahme der BUND-Umwelturkunde auf der Obstwiese einen praktischen Anschauungsunterricht gab und die Gäste mit Apfelsaft aus seiner mobilen Presse beköstigte.

BUND-Apfeltag auf der Bürbacher Streuobstwiese

p1010022Vom Apfel zum Saft – mit allen Sinnen Schritt für Schritt erleben können, und das ging so: Äpfel wurden unter den Apfelbäumen zunächst gesammelt, klein geschnibbelt und noch kleiner zur Maische gemahlen und schließlich in der Presse zu Apfelsaft gepresst. Das war das BUND-Projekt zusammen mit dem letzten Jahrgang des Kindergartens „Himmelszelt“, der sich im neuen Wohngebiet Giersberg Ost befindet, in unmittelbarer Nähe der Streuobstwiese, die der BUND von der Stadt Siegen als Patin sozusagen 2015 übernommen hatte. 14 Kinder samt Eltern und 2 Erzieherinnen arbeiteten mit Volldampf, um den ersehnten Saft kosten zu können, angeleitet vom Pomologen Theo Morgenschweis, der dazu immer wieder Erklärungen und Hilfestellungen gab. Er zeigte wie Mühle und Presse funktionierten. Und mit großem Krafteinsatz der Kinder konnte der Apfelsaft in die Kanne sprudeln – ein trüber und süß-saurer Saft ohne Zusatz von Chemie und Zucker. Kinder und Erwachsene konnten gar nicht schnell genug ihre Pappbecher von Kreissprecherin Bärbel Gelling gefüllt bekommen. Darüberhinaus haben die Kinder ganz so nebenbei gelernt, dass gut schmeckende Äpfel keineswegs makellos schön sein und von einer Apfelsorte auch nicht immer gleich aussehen müssen – im Gegenteil!

Salamanderfunde in Eisern

Ich habe heute bei einem Spaziergang in Eisern hinter der Fa. Hundhausen auf einem Weg auf einer Strecke von ca. 500 m 8 tote Feuersalamander und 1 tote Erdkröte 20160918_121132gesehen, offensichtlich von einem Auto überfahren. Das kann ja leider passieren. Bitter ist das für die Feuersalamander, die ja mittlerweile auch recht selten geworden sind. Die Häufung kann ich mir nur erklären, dass nach dem ergiebigen Regen am Samstagabend die Tiere nach der langen Trockenzeit in großer Zahl  wieder aus ihren Verstecken hervorgekrochen sind und auf den Teerweg gelangten. Vielleicht kannst du den Text und die Bilder mal an den Verteiler schicken. Mich würde interessieren, ob ähnliche Beobachtungen auch woanders gemacht wurden oder eventuell andere Erklärungen möglich sind. Solche Beobachtungen macht man ja sonst nur im Frühjahr, wenn die Amphibien zu ihren Laichgewässern kriechen. (Martin Zapletal)

Eine rundum gelungene Veranstaltung

p1010001Über zwanzig hoch motivierte und interessierte TeilnehmerInnen ließen sich vom Biologen Ulrich Banken über die Heide führen, entdeckten mit ihm noch einige Blühpflanzen z.B. Augentrost, Kreuzblümchen, Läusekraut und Fieberklee und untersuchten die Tier- und Pflanzenwelt der aufgrund der Trockenheit noch übriggebliebenen Kleingewässer. Und das waren z.B. Köcherfliegenlarven, Quellschnecke, Bachflohkrebs und Wasserfrosch, Anzeiger der besten Wassergüteklasse (I).p1010002
Der BUND sieht es als seine Aufgabe, nachfolgenden Generationen den nachhaltigen Wert unserer Natur zu vermitteln. Allen wurde sehr schnell klar, dass dieser ehemalige Truppenübungsplatz, für dessen Erhalt als Naturschutzgebiet die Umweltverbände und viele Bürger gekämpft hatten, ein  Kleinod  ist mit einer herausragenden, ganz spezifischen Artenvielfalt, die erhalten werden muss.p1010003
BUND-Gründungsmitglied Ulrich Banken:“ Heute können wir die Früchte unseres Einsatzes genießen und erhalten“.

„Weinlese in Aspisheim beim Bioweinbauer Hothum“ am Montag, dem 3. Oktober

Die BUND-Veranstaltung richtet sich wieder an Alle, die gerne in einem Weinberg arbeiten wollen.
9.30 Uhr Abfahrt mit Privat-PKWS ab Siegerlandhallenparkplatz (rückwärtige Seite), Fahrgemeinschaften erwünscht! Fahrtzeit: ca 2h
Leichte Mittagsmahlzeit auf dem Biohof Hothum (auch vegetarisch)
Fahrt zum Weinberg – kurze Einweisung in die Arbeitsweise – Scheren und Eimer sind vorhanden – alte Sachen zum Anziehen und feste Schuhe erwünscht. ca 3h Arbeit im Weinberg.
danach zünftiges Abendesse mit Zwiebelkuchen, „Spuntekäs“ usw, ergänzt durch eine Weinprobe mit den neuesten „Weinkreationen“ des Bioweinguts Hothum, dabei Informationen über Anbau und Herstellung eines Bioweins
Rückfahrt gegen 20.00 Uhr
Bitte melden Sie sich bei Interesse zeitig an unter der Telefonnr.0271/332177 oder: bgelling@arcor.de Anmeldeschluss: 20 September

BUND Wanderung mit Mühlenbesichtigung

BUNDIMG_2954Ein wirkliches Highlight war die BUND-Wanderung mit Wilfried Lerchstein. Uns wurde nicht zu viel vesprochen, was uns auf dem Weg alles erwartete: zunächst ging es vom „Alten Bahnhof Deuz“ mit Blick ins Werthetal Richtung Salchendorf bergauf zu einer Höhe, von wo man einen ersten Blick auf Grissenbach im Siegtal genießen konnte. Wilfried Lerchstein hatte die Stelle auch noch aus einem anderen Grund ausgesucht: hier hatte man ein keltisches Gräberfeld entdeckt aus der Weiterlesen

Frühlingsanfang startet der BUND seine Themenwanderungen

IMG_0469Die erste Exkursion beginnt am Sonntag, d. 20. März. Der „Sonnenweg“ ist ein Rundwanderweg um Irmgarteichen und Hainchen. Die weiten Blicke über das Siegerland, aber auch einzelne Frühblüher und knospende Gehölze werden die Besonderheiten dieser Wanderung sein. Treffpunkt: 9.30  Uhr Siegerlandhallen-Parkplatz (Rückseite) für Fahrgemeinschaften oder  10.00  Uhr Wanderparkplatz „Haincher Höhe“ – Wanderstrecke: ca 11 km – Einkehr im Gasthof „Ley“ – Wanderführung: Martin Zapletal

Soll der Herrengarten ein grüner Bürgergarten werden?

„Zum Leben am Fluss und der damit verbundenen Neugestaltung des Uferbereichs der Sieg sollten auch der Rückbau und die Wiederherstellung der Parkanlage Herrengarten in Anlehnung an die Historie dieses kleinen Quartiers gehören“, heißt es in der Stellungnahme der BUND-Kreisgruppe.
Dort einen neuen Frei- und Aufenthaltsraum zu schaffen – im Anschluss an das  neu gestaltete Siegufer – ermögliche wieder Naturerfahrungen, zentral gelegen mitten in der Unterstadt und bilde damit quasi einen  Gegenpol zur städtischen Betriebsamkeit in diesem Umfeld.
Die Pflanzung von heimischen Gehölzen und das Anlegen von Beeten mit z.B. Wiesen-Blütenpflanzen würden dazu beitragen, dass auch heimische Tierarten wie z.B. Schmetterlinge und Singvögel dort wieder Lebensraum finden und damit eine ökologische Bedeutung auch im Hinblick auf die Weiterentwicklung der innerstädtischen Artenvielfalt bekommen. Weiterlesen

Streuobstwiesen in Siegen – Lebensraum und Gesundbrunnen

Obstwiese-BUND-Bürbach02  Früher hatte jedes Dorf seinen „Gürtel“ aus Obstbaum-Beständen. Reste dieser Streuobstwiesen, die in früheren Zeiten ringförmig um die Dörfer angelegt waren, sind auch heute noch da und dort sichtbar. In Kriegszeiten dienten sie der Bevölkerung als Nahrungsquelle. In neuerer Zeit wurden sie jedoch vor allem im Zuge von Siedlungserweiterungen beseitigt  und bereichern nur noch vereinzelt unser Landschaftsbild.
Seit einigen Monaten schon betreuen engagierte MitgliederIMG_2706 Weiterlesen

Windenergie in Siegerland-Wittgenstein

Stellungnahme der BUND-Kreisgruppe Siegen-Wittgenstein zum notwendigen Ausbau der Windenergie in unserer Region
Durch Presseveröffentlichungen in der letzten Zeit konnte der Eindruck entstehen, dass die Kreisgruppe Si/Wi gegen den Ausbau der Windenergie in unserer Region sei und sich damit gegen die Position des Landes- bzw. Bundesverbandes stellen würde. Das ist nicht der Fall.
Die Kreisgruppe steht dagegen im vollen Einklang mit der Politik und den Zielen des Landes- und Bundesverbandes zum schnellstmöglichen Ausstieges aus der Atomkraft und aus der Verbrennung von fossilen Energieträgern Weiterlesen

BUND-Umwelturkunde 2015

Am Dienstag, dem 08.12. um 18.30 Uhr, wird im Haus des Alpenvereins, Leimbachstraße 76,  die diesjährige BUND-Umwelturkunde an die Familie Kühn vom Ziegenhof  in  Wilgersdorf überreicht.

Der  Würdigung wird im Rahmen unserer  gemütlichen Weihnachtsfeier vorgenommen,  wo man an Ort und Stelle die Produkte des Betriebes verkosten kann. Familie Hothum aus Rheinhessen wird uns dazu den bewährten Tropfen kredenzen, der auch von uns BUNDlern in Handarbeit gelesen, in die ein oder andere Flasche gelangte.
Die Familie Kühn – Ehepaar und Schwester – hat am 01.01.2012  mit ihren mitgebrachten Schafen vom Maustalerhof in Herzhausen den Ziegenhof übernommen.
In den drei Jahren ist ein beachtlicher Demeter-Hof entstanden mit einer Edelkäserei, deren Käse mittlerweile auch überregional an verschiedene Biomärkte verkauft wird. Ein Hofladen gehört ebenfalls dazu.
Der BUND betrachtet die Stärkung der ökologischen Landwirtschaft als einen wichtigen Baustein zum Erhalt der heimischen Umwelt  und möchte die Bedeutung des Biobetriebs für eine artgerechte Tierhaltung und nachhaltige Bodenbewirtschaftung in den Focus rücken.
Wir würden uns freuen, wenn recht viele Interessierte unserer Einladung folgen könnten…

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Schon jetzt wünschen wir allen ein frohe, geruhsame und besinnliche Advents-u. Weihnachtszeit!

Exkursion in die Nationalparkregion Kellerwald-Edersee am 25. Oktober 2015

Am 25.10. fuhr eine Gruppe von Mitgliedern des Kreisverbandes in die Nationalpark-Region am Edersee im hessischen Nachbarlandkreis Waldeck-Frankenberg. Der 2004 ausgewiesene Wald-Nationalpark ´Kellerwald-Edersee` liegt unmittelbar südlich des BUND0233Eder-Stausees und schützt einen der größten zusammenhängenden Rotbuchenwälder Mitteleuropas. In den steilen Hanglagen südlich (im Nationalpark) und nördlich des Stausees sind wertvolle alte Wälder zu entdecken, von denen einige nachweislich nie wirtschaftlich genutzt waren und die in ihrer Ursprünglichkeit einzigartig sind. Weiterlesen

Obstwiese

BUND_2589 Was steckt wohl in den Tüten? Diverse Äpfel alter Sorten, von fleißigen Händen gepflückt auf der Bürbacher Obstwiese.

BUND-Wanderung „Rund um Brachbach“, wandern auf den Spuren von Schiefer und Erz

Der Wanderweg ist als Gruben-Wanderweg ausgewiesen, kulturhistorisch bedeutsam, denn auf dem Weg werden wir immer wieder sogenannte „Mundlöcher“, also Stolleneingänge finden, allein auf diesem Weg 27 solcher Eingänge. Wir kommen an Schieferhalden vorbei, die die besondere – an die Beschaffenheit angepasste Vegetation und Tierwelt aufweist. Solch eine Schieferhalde gehört zur Schiefergrube Josefsglück, die noch bis Juni 1948 von einigen Brachbachern betrieben wurde. Das eigens dazu aufgebaute Besucherbergwerk werden wir mit Führung besichtigen. Weiter geht es zum Wernsbergtal, wo bis zum Jahr 1961 Erz und Schiefer abgebaut wurde und kehren dann schließlich auf dem Zechenwaldplatz zurück. Landschaftlich sehr abwechslungsreich – mal durch lichte Wälder über Höhen und Abstiege, mal auf Pfaden.
Treffpunkt: 9.30 Siegerlandhallenparkplatz (dort werden Fahrgeminschaften gebildet) oder 10.00 Zechenwaldplatz Brachbach – Wanderstrecke: ca 10 km – Führung durch das Bergwerk: 1 h – Nach 2/3 der Wanderstrecke Einkehr im Gasthof Haupt, Haubergstr. 9 –
Einschließlich Führung sind wir dann ca 3 h unterwegs bis zur Einkehr: Deshalb ist Rucksackverpflegung zu empfehlen. – Führung: Petra Blieck/ Robert Bender

Würdigung der BUND-Kassenführung von Inge und Werner Koch

BUND_0821Ein Punkt unseres heutigen Treffens ist die Würdigung von Inge und Werner für die von beiden betreute Kasse. Sie möchten diese Aufgabe nun gern in andere Hände geben.
Werner trat am 01.02.1984 in den BUND ein. Mehr als 30 Jahre hat er also unsere Kreisgruppe bereichert und stand stets zuverlässig mit Rat und Tat zur Seite. Ein ganz besonderer Tierkenner ist er schon durch seinen Hobbyberuf als Tierpräparator.
Das Hellertal  kennen beide wie ihre Westentasche, was dazu führte, dass sie uns häufig auf verwunschenen Pfaden zu ökologisch interessanten Plätzen führen konnten und die „Nacharbeit“ dann in ihrem schönen Haus ermöglichten.
Inge Koch nun wurde dann im März 2012 von unserer Kreisgruppe zur Kassenführerin gewählt. Und – wie das bei Eheleuten schon mal vorkommt – wurde unterstützt durch ihren Ehemann. Sie arbeiteten sich beide in die computergestütze Materie ein, die immer auch in enger Abstimmung mit dem Landesverband in Düsseldorf erfolgen musste.
Nicht nur die Kontobewegungen mussten agribisch genau geführt werden sondern dann zum Schluss auch immer die Jahresabrechnungen. Und die Kasse musste stimmen und sie stimmte! Auch wenn die Zuwendungen vom Landesverband nicht immer harmonisch verliefen.
Beiden sagen wir heute unseren ganz besonderen Dank für ihre so verantwortungsvolle Arbeit der Kassenführung!
Gleichzeitig hoffen wir sehr, dass die oben erwähnten Aktivitäten  der beiden darüberhinaus eine Fortsetzung finden und wünschen ihnen über diesen Weg alles erdenktlich Gute.

Weinlese am 03. Oktober

IMG_2397dieses Jahr findet die Weinlese am 03.10.15 wieder wie gewohnt statt. Nach Auskunft unseres Bioweinbauers Karlfried Hothum hat sich der Schädlingsbefall in diesem Sommer – im Gegensatz zum letzten Jahr – in Grenzen gehalten. Es war zu warm und zu trocken, ungünstige Bedingungen also für Schädlinge
Deshalb könnt Ihr Euch ab sofort anmelden bis spätestens 26.09.  entweder über:
bund-siegen@gmx.de, bgelling@arcor.de oder Tel: 0271/332177

Der Ablauf ist wie gehabt folgendermaßen:
Abfahrt: 9.00 Uhr Siegerlandhallenparklatz. Da können Fahrgemeinschaften gebildet werden.
Fahrtzeit: ca 2,5 h
Leichtes Mittagessen bei Hothums
anschließend Weinlese

Wir werden die praktische Arbeit im Weinberg genießen, Informationen bekommen über Anbau, Herstellung und Vermarktung eines Bioweins, es uns anschließend bei Verkostung und Verköstigung gutgehen lassen.

Dieses besondere Event sollte man sich nicht entgegehen lassen!

Vermeidung von Vogelschlag an Glas

Sind Sie schon einmal gegen eine Glasscheibe gelaufen oder haben eine andere Person gesehen, der das passiert ist? Im Nachhinein ist das meist lustig.  Bei Vögel jedoch nicht! Diese fliegen mit bis zu 100 km/Std gegen eine Glasscheibe und sterben an den Folgen. Geschätzt verenden in Europa jeden Tag 250.000 Vögel an Glas.

Vögel und Glas – Transparenz und Spiegelung

Transparentes Glas ist für Vögel eine unsichtbare Mauer. Sie sehen lediglich die dahinterliegenden Strukturen, wie Bäume, Artgenossen oder einfach den Himmel.
Spiegelungen an Glasscheiben und Metalloberflächen wirken oft täuschend echt. Das Spiegelbild ist für Vögel nicht von der realen Umwelt zu unterscheiden.

Aktiv in NRW

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir den Vogeltod an Glas beenden. Im NRW­weiten Projekt zur Vermeidung von Vogelschlag an Glas klären wir über die Vogelfalle Glas auf und zeigen effiziente Lösungsmöglichkeiten. Wir unterstützen Sie gerne vor Ort mit Vorträgen und Seminaren für Schulen, Biostationen sowie weitere interessierte Institutionen.

Südumfahrung Kreuztal und Fortsetzung der geplanten neuen Bundesfernstraße

Am 14.8.2015 kam der schon länger geplante und im Herbst wg des Bahnstreiks ausgefallene Termin mit Herrn Dr. Reh, dem Leiter des Bereichs Städtebau, Raumordnung und Verkehr aus der Bundesgeschäftsstelle des BUND in Berlin zustande. Mit ihm gibt es schon seit Jahren einen regen und fruchtbaren Austausch und fachliche Unterstützung.
BUND-Besuch-RehUnter Führung des Waldvorstehers von Buschhütten, Herrn Becker, nahmen die BUND- und gleichzeitig Vorstandsmitglieder der AG Naturpark Rothaargebirge Henstorf und Weber-Barteit neben einem weiteren Vorstandsmitglied der WG Buschhütten und dem Unterzeichner an dem Termin teil. Weiterlesen

Naturschutz-Hof Ebertseifen

Tag der offenen Tür. SO 23.08.2015
Der Naturschutzverein Ebertseifen Lebensräume e.V. öffnet die Türen für alle Neugierigen und Naturliebhaber. Neben den Zuchtanlagen bedrohter einheimischer Kleintierarten können die vielfältigen Biotope von Ebertseifen einzeln oder in kleinen Gruppen besichtigt werden. Regionale Firmen zeigen im Rahmen einer kleinen Ausstellung umweltverträgliche Produkte und Techniken. Befreundete Vereine stellen an eigenen Ständen ihre Naturschutzarbeit vor. Die Siegerl#nder Vogelfreunden und die Waldschule der Kreisjägerschaft Siegen.Wittgenstein werden zu Gast sein und der Tierpark Niederfischbach stellt seine neue Ausrichtung vor..
Im Hof gibt es Herzhaftes und Süsses für grosse und kleine Feinschmecker.
Von 11 Uhr bis 18 Uhr – bei jedem Wetter
Hof Ebertseifen, Ebertseifen 1, 57581 Katzwikel. Internet: www.ebertseifen.de email: info@ebertseifen.de Telefon 02734 571026. Zufahrt über Katzwinkel, Hubertusstr.

 

BUND-Exkursion – Sonntag 21.06.2015

BUND-Exkursion am Sonntag, dem 21.06. : „Auf versteckten Pfaden “  nach Trupbach/ Wickersbachtal mit anschl. Einkehr
Zur Beobachtung  von Kleintieren und Pflanzenbestimmungen in und an Gewässern sind Lupen gern mitzubringen!
Treffpunkt:  9.30 Uhr  Für Fahrgemeinschaften Parkplatz der Siegerlandhalle oder 10.00 Uhr auf dem Parkplatz Birlenbacher Höhe.
Führung: Ulrich Banken

Rad- und Wandertouren von BUND

15 Radtouren und Wandertouren beginnen und enden an Bahnhöfen und Haltepunkten der Rothaar-Bahn

8-05_RWTF-RothaarBahn_Titel_i3Ob auf den bewaldeten Bergen und Höhen mit ihren faszinierenden Fernsichten, in den idyllischen Wiesentälern oder an den zahlreichen Bächen und Flüssen der Region, hier können Sie dem Trubel des Alltags entgehen und in der ursprünglichen Natur die Seele baumeln lassen.    Besonders Wanderer und Radwanderer kommen entlang der Linien der Rothaar-Bahn (RB 93) und der Oberen Lahntal-Bahn (RB 94) auf ihre Kosten. Auch die Zugänge zum Rothaarsteig – zum Beispiel in Hilchenbach-Lützel – sind mit der Bahn äußerst günstig zu erreichen.    Dieser Freizeitführer zum Wandern und Rad fahren rund um Rothaar-Bahn und Obere Lahntal-Bahn präsentiert 15 verschiedene Tourenbeschreibungen für Wanderer und Radfreunde, bei denen die schönsten Plätze im Kreis Siegen-Wittgenstein erkundet werden können.    Mit individuellen Informationen über Städte, Sehenswürdigkeiten, Attraktionen und Ausflugsziele, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Touren wird Ihr Ausflug mit der Familie oder mit Freunden zum Erfolg.    Unser neuer Wander- und Radtourenführer wurde sorgfältig für Sie zusammengestellt. Er orientiert sich an den Streckenverläufen der Rothaar-Bahn und der Oberen Lahntal-Bahn.    Der Text gliedert sich in Informationen über die Bahnstrecken, die Wandertouren und die Radrouten sowie Beschreibungen der Städte und Orte entlang der Rothaarbahn und der Oberen Lahntal-Bahn. Kostenlos und potofrei bestellen Bahn und Bike Rothaarbahn

1.Mai-BUND-Wanderung

Von der Rödger Kirche starten wir. Die bewaldeten Höhen von Wilnsdorf, Kalteiche und Burbach kann man schon von weitem erkennen. Es geht zunächst bergab. Immer wieder eröffnen sich voralbmäßige Landschaften. In Oberdielfen angekommen geht es dann wieder bergauf zu einem Höhenweg, der wieder die Aussicht auf Täler, Hügel und offene Landschaften freigibt. Dieser Höhenweg bringt uns am Ende schließlich durch einen Laubwald zu unserer Einkehr „Pescatores“, wo an diesem Tag gegrillt wird und kulinarische Speisen auf uns warten. Von dort aus geht es über einen kürzeren Weg zurück zum Ausgangspunkt.
Treffpunkt: 9.30 Uhr Siegerlandhallenparkplatz oder 10.00 Uhr an der Rödger Kirche, wo hinter der Kirche auch geparkt werden kann. Wanderstrecke: 11 – 12km, Wanderführung: Helga Ganske

Siegen will den Radverkehr fördern !?!

Radverkehr in Siegen – seit ihr mit den Radwegverbindungen zufrieden ?? Wo sind die Probleme – wir wollen eine Dokumentation erstellen und denn mit Politikern und der Stadt Siegen diskutieren und Lösungen finden !!

Mail direkt an unser BUND-Mitglied Achim Walder => info@bivs.de

Radverkehr-Siegen_01

Stadt Siegen – Umwelt-Newsletter

Im Stadtgebiet Siegen sind zahlreiche Verbände, Vereine, Initiativen und Einzelpersonen ehrenamtlich im Umweltschutz engagiert und ergänzen mit ihrer Arbeit die städtischen Umweltaktivitäten. An diese Gruppen und alle umweltinteressierten Bürgerinnen und Bürger wendet sich ein neuer Umwelt-Newsletter der Abteilung Umwelt.
Er soll über Umweltaktivitäten der Stadt Siegen informieren und dabei helfen, eine größere Transparenz  zwischen der Stadtverwaltung und dem ehrenamtlichen Umweltschutz Den Umwelt-Newsletter können Sie nachstehend als pdf-Dokument herunterladen. 
=> Stadt Siegen

BUND Mitglied Achim Walder erhält den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Mit dem Zitat von Mahatma Ghandi ‚Das Ziel weicht ständig vor uns zurück. Genugtuung liegt im Einsatz, nicht im Erreichen. Ganzer Einsatz ist ganzer Erfolg.‘ leitete Andreas Müller, Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein, heute seine Laudatio zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Achim Walder ein. Dabei wurde deutlich, dass Achim in seinem Wirken als Umweltschützer im Verkehrsbereich mit seiner Tatkraft und seinem Wissen viele Institutionen und Verbände bereichert und motiviert hat.

Bundesverdienstkreuz Achim Walder

Elfrun Bernshausen, Ingrid Walder, Achim Walder, Landrat Andreas Müller

BUND-SI_2014_G4247

Angetreten zur Gratulation: BUND-Aktive meinen: „Super, Achim!“

ADFC,  Bürgerbusverein Kreuztal, – Bad Laasphe, – Wenden, Verkehrsclub Deutschland, Arbeitskreis Schienenverkehr, ProBahn, VHS oder BUND: in vielen Fällen kreuzten sich die Aufgabengebiete. Schon vor 20 Jahren hatte Achim mit der Idee der Einführung eines Job-Tickets bei den hiesigen Verkehrsbetrieben dicke Bretter bohren müssen und Neuland betreten. Doch steter Tropfen höhlte den Stein und jetzt, nach Jahren seines Einsatzes, kann man an vielen Stellen unseres Kreisgebietes die Früchte seiner Beharrlichkeit erkennen. Elfrun Bernshausen, die stellv. Bürgermeisterin aus Kreuztal, erinnerte daran, dass der Sinn der Verdienstmedaille/Verdienstorden der Bundesrepublik „ein Wirken zum friedlichen Aufstieg der Bundesrepublik Deutschland“ beinhaltet. Wie Don Quichote habe Achim Walder oft gegen Windmühlen gekämpft, dabei aber große Beharrlichkeit und Durchsetzungskraft bewiesen. Der Verein Bürgerbus Kreuztal, dessen Vorsitzender er ist, wurde zum Vorbild für die Region und die Stadt Kreuztal sei stolz auf die gelungene Vision, die nun bereits seit 18 Jahren umgesetzt sei. Der VCD hatte Abgesandte von Bundes- Landes- u. Kreisebene zur Feierstunde geschickt. Fahrradabstellanlagen und Semsterticket (heute NRW-Studententicket) habe er mit ‚Sturheit und unheimlicher Ruhe‘ vorangetrieben, so der Stellvertreter und ergänzte: ‚der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) im heimischen Raum ist ohne Achim Walder eine Suppe ohne Salz‘.

Verdienstorden Achim Walder

Lob und Dank -auch für 21 Jahre BUND-Treue- … nun das Bundesverdienstkreuz als Krönung! Sprecher Martin Zapletal und Bärbel Gelling sagen Danke.

 Dies bestätigte auch der Vertreter des Arbeitskreises Schienenverkehr. Bereits 1996 habe Achim Walder auf die Missstände bei den Zugverbindungen aufmerksam gemacht. Er habe es verstanden, die Presse zu mobilisieren, worauf die Vertreter der Bahn oftmals hätten Rede und Antwort stehen müssen. So habe z.B. nun auch Bad Laasphe um 5 Uhr seinen Zug nach Erndtebrück. Anfang der der 80-ger Jahre trat Achim bereits dem BUND bei und blieb ihm bis heute treu. Tür an Tür mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) hatte man damals ein gemeinsames Büro in der Hüttenwiese und später in der Sandstraße. So konnte man sich problemlos austauschen. Uli Banken vom BUND betonte noch einmal die Mannigfaltigkeit der Ideen Achims, die Welt zu verbessern. Beharrlichkeit, Frusttoleranz und sich nicht ablenken zu lassen, seien große Charakterstärken. Heute sei es üblich, in Projekten zu denken, doch das sei oftmals Reparaturverhalten. ‚Ich habe seinen Mut und seine Energie immer bewundert,‘ – diese Anerkennung kam schließlich vom früheren Landrat Paul Breuer. Bürger die nicht nur Ideen hätten, sondern auch Leute gewinnen und etwas umsetzen könnten, nötigten ihm Respekt ab, auch wenn man nicht immer am gleichen Strang gezogen habe. Achim Walder selbst hob hervor, dass all seine Aktivitäten nur gemeinsam mit den vielen Gruppierungen und Mitstreitern möglich geworden sind, und dankte allen für ihre Unterstützung und ihr Engagement.
Mit einem anschließenden kleinen Empfang im LYZ wurde die Feierstunde, bei der auch die Familie anwesend war, abgerundet. Im privaten Gespräch wurde so manche Anekdote ausgetauscht. Schließlich begegneten sich hier Wegbegleiter aus 40 Jahren ehrenamltlicher Arbeit in Kooperaton und Mitarbeit von Achim.
Das Bundesverdienstkreuz war ein logischer Meilenstein und krönender Abschluß seines verdienten Wirkens. Achim kann sich nun noch intensiver seinem beiden kleinen Enkeln widmen. Ganz sicher wird er dem Anliegen einer umweltverträglichen Mobilität aber weiterhin eine Stimme verleihen.
(Ines Schulte-Wilde)

Wandern entlang der Rothaarbahn

Wandermagazin_D_Wandern-entlang-der-Rothaarbahn_TitelDie südwestfälischen Mittelgebirgslandschaften Siegerland und Wittgensteiner Bergland mit dem Naturpark Rothaargebirge und dem Quellgebiet von Eder, Lahn und Sieg bieten ideale Möglichkeiten für ein besonderes Wander- und Naturerlebnis und zahlreiche Sehenswürdigkeiten für Ausflüge. Fünf Wandertouren entlang der RothaarBahn und Oberen LahntalBahn zwischen Siegen und Bad Berleburg / Bad Laasphe. Alle Wanderungen beginnen und enden an Bahnhöfen.
1. Zur Ginsburg und nach Hilchenbach
2. Über die Ederquelle nach Erndtebrück
3. Zur Ginsburg und nach Erndtebrück
4. Zum Kindelsberg
5. Auf dem Priesterweg in Bad Berleburg
==> Wandern entlang der Rothaarbahn

 

Weinlese 2012 – in vino vertias

Weinlese 2012 (1)Achthundert Liter Wein, in rheinhessischen Weinbergen gelesen, sind der ganze Stolz der fleißigen Siegerländer, die jetzt mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz zum ökologischen Weingut Hothum fuhren. Jedes Jahr am 3. Oktober macht sich der Umweltverband auf, um die befreundete Winzerfamilie in der Nähe von Bingen bei ihrer Arbeit zu unterstützen. In diesem Jahr startete Neues Bild__eine große Gruppe mit zahlreichen Kindern an Bord eines Siegener Reisebusses. Bei herrlichem Wetter konnte man die idyllischen Städtchen entlang des Rheins entspannt auf sich wirken lassen. Doch nicht nur das gemütliche Beisammensein am gedeckten Tisch zur Vesper und bei der Weinprobe verbindet: „Vor allem das Miterleben vom Wachsen und Gedeihen der Früchte, die die Natur uns schenkt, bringt uns die Neues Bild_Bodenhaftung. Bis es köstlicher Wein werden kann sehen wir, dass vor dem Genuss die oft schweißtreibende, wenn auch erfüllende Pflicht steht. Das wissen wir zu schätzen, so die Umweltschützer. Viel Neues gab es rund um den Weinbau zu erfahren. So erklärte Karl Hothum als Inhaber des Weinguts, dass der Klimawandel in der Region unmittelbar zu spüren sei. Durch die Erwärmung müssten zum Beispiel für den Riesling neue, kühlere Standorte gefunden werden. Infrage kämen fast nur noch Nordhänge, während Rotweine an den Südhängen immer bessere Qualität lieferten. „Warum denn in die Ferne schweifen, sieh das Gute liegt so nah“ – diesem alte Goethewort hat sich der BUND verschrieben. Er sieht es als Wert an, die Direktvermarktung von landwirtschaftlichen Produkten in der Nähe zu fördern. „Unsere bäuerlichen Betriebe sollen Bestand haben, dazu können Verbraucher bewusst beitragen.“

Schulhofgestaltung

schulhofMöglichkeiten des Lernens – sei es der Schulgarten mit Obstwiese und Nutzgarten, der Schulteich oder ein Freiluftklassenzimmer – sollten in das Angebot einbezogen werden. Der BUND  hat Informationen und Beispiele rund um die Schulhofgestaltung zusammen gestellt, die viele Anregungen für eine Gestaltung bieten.

Frühlingserwachen

hasengloeckchenEs sei wieder „in“ Kleingärten anzupachten , auf dem eigenen Grundstück heimische Gehölze zu pflanzen und Nisthilfen anzubringen.. Vermehrtes Umweltbewußtsein bezeugten auch die vielen Anrufe besorgter Bürger über Natureingriffe, so die beiden Naturschutzwarte des BUND, Günther Hoffmann und Uli Banken. Wenn wieder einmal ein Baum gefällt, eine Hecke abgeholzt oder ein Waldstück gerodet werde, seien die ehrenamtlichen Naturfreunde gefragt, sich die Orte des Umweltfrevels anzusehen und dagegen einzuschreiten. Nicht selten muss der BUND aber festestellen , dass die Kommunen selbst unsensibel mit der Weiterlesen

Wildtiere hautnah erleben

wildtiereBUND-Mitglieder: Bernd Hanrath (Maler), Anja Kühn (Leiterin der Umwelt-AG OGS Rudersdorf) und Werner Koch (BUND) (v.l.n.r.)

Wildtiere hautnah erleben konnten die Kinder der Umwelt-AG in der Offenen Ganztagsschule der Katholischen Grundschule Rudersdorf. Auf Einladung der Umweltbildnerin Anja Kühn kamen der Tierpräparator Werner Koch aus Zeppenfeld, der selbst langjähriges aktives Mitglied des BUND ist, und der Tiermaler und Illustrator Bernd Hanrath aus Deuz.Zahlreiche Tiere aus Wald und Flur wie Fuchs, Uhu, Habicht, Elster, Waldschnepfe und viele mehr wurden von den Kindern bestaunt. Einen Höhepunkt bildeten die Ausführungen von Werner Koch zum Wolf, den er auch als anschauliches Präparat dabei hatte. Mit sanften Handstrichen konnten die Kinder Gefieder und Felle der Tiere befühlen und so Auge in Auge den Reiz und Zauber der heimischen Tierwelt kennen lernen. Sie begutachteten scharfe Krallen, Schnäbel, Augen und beteiligten sich angeregt mit ihrem Wissen an den Erläuterungen von Werner Koch und Bernd Hanrath. Im Anschluss daran hielten sie ihre Eindrücke unter der Anleitung des Tiermalers auf Papier fest. Mit viel Spaß und Freude entstanden beeindruckende Bilder. Die Umwelt-AG der Katholischen Grundschule Rudersdorf ist ein Angebot für die Kinder der Offenen Ganztagsschule. Als “Umweltagenten” erfahren sie, dass Spaß und Spannung trotz aller neuzeitlichen elektronischen Versuchungen schon gleich vor der Haustür zu finden sind. Bei ihren Streifzügen durch die Natur suchen sie nach Tierspuren, erforschen die Bodenlebewesen im Laubstreu, ermitteln die Überlebensstrategien der Tiere im Winter, werden künstlerisch in der Natur aktiv oder entdecken die ersten Frühlingsboten. Ganz nebenbei soll das Umweltbewusstsein der Kinder gestärkt werden, denn was sie kennen und verstehen, das werden sie auch schützen wollen. So entdecken sie den Spielort “Natur” für sich, indem sie Bewegung, Spiel, Spaß und Naturerfahrung miteinander verbinden.

EINWEG ist KEIN WEG

Entschieden wendet sich die Kreisgruppe Siegen des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) gegen Bestrebungen der Discounter, Getränkedosen wieder hoffähig zu machen. Mehrwegsysteme und Glasgefäße seien ökologisch weiter im Vorteil, besonders beim Versand auf kurzem Wege unter 200 km. Der BUND bemängelt das kurzfristige Denken des Handels wenn z.B. der Sprecher der Rewe-Gruppe meine „die Dose sei die ideale Kleinpackung für unterwegs.“ Viele Bürger und Bürgerinnen nähmen den Umweltschutz sehr ernst, so Marco Schöler vom Siegener Umweltverband: „Sie achten auf ökologische Verpackungen, Schulklassen beteilgen sich an Säuberungsaktionen der Landschaft. Die Bürger sind gewissenhaft bei der Mülltrennung und haben von daher ein Recht auf eine optimale Entsorgung und vor allem Restnutzung. All dies wird sich verschlechtern, wenn der Ex-u.Hopp-Gedanke wieder zunimmt“.  Der Warentourismus über große Strecken belaste das Klima und schädige unser Straßennetz, so die Umweltschützer weiter. Im Gegensatz zum Kaufen und Wegwerfen stehe eine Produktion hochwertiger, auf lange Zeit nutzbarer und immer wieder befüllbarer Behältnisse.
Der BUND relativiert zudem die Aussage des Rewe-Sprechers, wonach der Kunde langfristig das Sortiment im Handel bestimme. Der Handel könnte viel öfter die Kunden mit ihren Wünschen unterstützen. Es sei nicht die Verbraucher gewesen, die die Getränkedosen eingefordert hätten. Wahrscheinlicher sei, dass Kostengründe des Handels eine Rolle spielten. Das letzte unerfreuliche Beispiel sei der Kampf um die Kartoffelsorte „Linda“ gewesen. Die meisten Verbraucher, nicht nur im Siegerland, würden sich freuen, wenn der Handel wirklich auf die Wünsche seiner Kunden einginge und den Umweltschutz vorantriebe. Als Wächter vor gentechnisch manipulierter Ware könne schon einmal ein starkes Zeichen gesetzt werden.

Klimaschutz in Siegen

Kurzmitteilung

Klimaschutz in Siegen

Mit Vorträgen und Info-Ständen bietet die BUND-Kreisgruppe Hilfe zu verschiedenen aktuellen Themen zum Klimaschutz. Als vorderstes Ziel geht es ums Energiesparen und um die Etablierung erneuerbarer Energien, um langfristig aus der ungesicherten Atomkraft auszusteigen. Der BUND favorisiert einen Energiemix aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse, Kraft-Wärme-Kopplung und die Weitererforschung der Möglichkeiten von Wasserstoff. BUND-Experten geben zu einzelnen Thema Auskunft – siehe Arbeitskreise.

Dioxin – Wir haben es satt!

Wie  jedes Jahr, so hat auch 2011 gleich zu Beginn sein Aufregerthema: „Dioxin in Lebensmitteln.“ Was muss noch alles gesagt, geschrieben, demonstriert werden, um Gehör zu finden? Politik über unsere Köpfe hinweg- das war gestern! Mischen Sie sich ein! Mit Ihrem klaren  „Nein“ zur Agrarpolitik von EU und Bundesregierung!
Unter Tel. 030-27586-574, stefan.euen@bund.net, oder www.bund.net/wir-haben-es-satt

DIOXIN – auch bei uns?

KaelbchenDas Dioxin-Thema allein auf Eier zu beziehen, hat sich längst überholt. Keine Panik zu verbreiten ist angebracht, doch  Ursachenforschung ist dringend geboten. Denn: Wer sind die „schwarzen Schafe“? Ist es nicht unsere  Geiz-ist geil-Gesellschaft? Vier Lebensmittelkonzerne bestimmen derzeit, was in die Regale kommt. Und das soll billig, billig, billig, sein . Die Zulieferer werden massiv unter Druck gesetzt. Der Preiskampf ist unerbittlich, sonst fliegt die Firma raus. Was ist also die Lösung? – Ein bisschen „mogeln“ um den Preis zu halten, oder die Konkurrenz zu unterbieten! Wird schon keiner merken… Kontrolle?  Wer legt sich schon gern mit den Großen der Branche an? Selbst Verbraucher-ministerin Ilse Aigner favorisierte vor wenigen Tagen noch die „Selbstkontrolle“.  => siehe Rubrik Ernährung und Landbau

Energie/ Rekommunalisierung der Stromnetze

Viele Jahre schon warnt der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND)  die Kommunen davor, die öffentliche Daseinsvorsorge, sei es Wasser, Abfall oder Energie an private Betreiber abzutreten,“ bekräftigt noch einmal der Vorstand des Umweltverbandes in Siegen.Die derzeitige Atomkatastrophe in Japan führt deutlich vor Augen, dass es nicht einem externen Betreiber überlassen werden kann, Messungen vorzunehmen und die Daten  darüber nach Belieben zu veröffentlichen.Die Stadt Siegen -und auch andere Siegerländer Kommunen- stehen derzeit vor der einmaligen Chance, ihr öffentliches Stromnetz zu übernehmen und in Eigenregie zu betreiben.Dies würde alternative Energieformen weiter voranbringen, da es gleiche Chancen für die Stromübernahme ins Netz für Wind-u. Sonnenergie herstellt.Derzeit wird diese Energie meist erst dann eingespeist, wenn Kapazitäten im Netz frei sind. Die Folge: nicht der umweltfreundlichen Energie kleinerer Anbieter wird der Vorzug gegeben, sondern zunächst werden die Netze mit dem von den großen Energiekonzernen erzeugten Strom gespeist.Die Akzeptanz erneuerbarer Energien wäre in der Bevölkerung noch größer, wenn deutlich wäre, wenn etwa „unser“ Windrad  eine kleine Gemeinde unabhängig versorgen könnte.Allen muss zunächst jedoch klar sein, dass die derzeitige Energieverschwendung gestoppt werden muss, fordern die Naturschützer. Die  Hauhalte könnten zum Beispiel Schwachlastzeiten (z.B. nicht alle Geräte am Montagmorgen betreiben) ausnutzen um eine gleichmäßige Energieverteilung zu erreichen. Gestaltungsvorschriften in den Kommunen könnten die ausufernde Beleuchtung von Werbetafeln und anderen  überflüssigen Energieverschwendern eindämmen. Abwärme aus Industriebetrieben muss über Fernwärmenetze weitergenutzt werden. Insgesamt muss das Gebot der Energieeffizienz in der Wirtschaft noch stärker in den Vordergrund gerückt werden. Auch die Architekten müssen in die Pflicht genommen werden. Wer kennt noch die Vorteile einer Speisekammer, die es ermöglicht, im Winter den Kühlschrank abzuschalten? Gibt es in den Häusern noch geeignete Trockenräume, die den Dauerbetrieb von elektrischen Trocknern überflüssig machen? Viele Maßnahmen, die zuletzt zu einem großen Ganzen führen, sind machbar und bieten zukunftsweisende Arbeitsplätze, so der BUND.
Der derzeitige Umgang mit Energie erinnert fatal an Goethes „Zauberlehrling“  –  „Die ich rief, die Geister, werd’ ich nun nicht los!“

BUND kritisiert geplante Baumfällungen in der Bahnhofstraße

Siegplatte-BaeumDie Kreisgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz Siegerland-Wittgenstein (BUND) kritisiert die Planungen zur Neugestaltung der Siegplatte und dem angrenzenden Quartier vorrangig wegen der dann anstehenden Baumfällaktionen von mindestens 8 großen starken Bäumen. Die Kreisgruppe macht deutlich, dass eine Neupflanzung von 19 Bäumen die Gesamtsituation in keiner Weise verbessere, wenn vorher 8 große Bäume gefällt würden. Ein alter Baum erziele eine mindestens 10 bis 15-fache höhere CO2 Bindung gegenüber einem neu gepflanzten. Zur Erfüllung der Klimaschutzziele sei es daher absolut erforderlich, dass jeder nur mögliche große Baum erhalten bliebe. Bis die kleinen Bäume auch nur den alten annähernd gleich kämen, dauere es 30 bis 40 Jahre und länger. Außerdem finde sich im gesamten Stadtgebiet Siegen keine vergleichbare, so stark frequentierte Fußgängerzone als Einkaufsstraße, die solch eine Aufenthaltsqualität im Grünen bieten könne. Die  durch die bestehenden Bäume erzielte Schattenfunktion führe zur kühleren und angenehmeren Temperatur im Sommer, verbessere das Stadtklima und sei bedeutsam für die Bürgerinnen und Bürger, die dort neben den Einkaufsmöglichkeiten auch Erlebnis-,Ruhe-  und Erholungräume suchten. Große Städte seien ohnehin in den Sommermonaten durch höhere Temperaturen benachteiligt. Deshalb sei besonders für Kinder und ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger der Erhalt dieser Kühlungsfunktion im Innenstadtbereich notwendig.

Apfelallergie

ApfelallergieLebensmitteltechniker untersuchten gemeinsam mit Medizinern der Uni Hamburg alte und neu gezüchtete Apfelsorten und kamen zu einem interessanten Ergebnis: Eine Schlüsselrolle spielen die so genannten Polyphenole, die in Pflanzen beispielsweise als Farb- oder Geschmacksstoffe vorkommen. Sie sind vor allem in den alten Apfelsorten wie etwa Boskoop enthalten. Die neuen Apfelsorten weisen dagegen nur geringe Mengen von Polyphenolen auf – sie wurden wegen des säuerlichen Geschmacks weitestgehend herausgezüchtet. Welche alten Sorten verträglich sind oder nicht, wurde bisher kaum untersucht. Hilfe bietet ein Projekt des BUND Lemgo. Dort sammelt man die Erfahrungen, welche Allergiker selbst mit Apfelsorten gemacht haben.

 

http://www.bund-lemgo.de/apfelallergie.html

Siegener Klimaschützer

klimaschtzerIn Anwesenheit  von Lokalpolitikern, Lehrern und Schülern wurde das herausragende Engagement zur Förderung der Erneuerbaren Energien in tätiger Praxis ausgezeichnet. Besonders gewürdigt wurde die effektive Öffentlichkeitsarbeit und der lokale Beitrag zum Klimaschutz. BUND-Vorsitzende Bärbel Gelling (Mitte rechts) würdigt den Bürgereinsatz der BEG unter dem Vorsitz von Brigitte Korpok. Außen die BEG-Aufsichtsratsmitglieder Gerhild Weber und Ernst-Christoph Buch
Weitere Infos: www.tausendmegawatt.de

BUND- Mitgliederversammlung 2010

Es erfolgt eine Aussprache über verschiedene Punkte, insbes. die Baumfällaktion am Oberen Schloss und das von der BUND- KG in Auftrag gegebenen Baumgutachten. Die Stadt Siegen verspricht, in Zukunft, richtige Baumgutachten zu erstellen, wenn derartige Fällungen vorgesehen sind. – Auch die Planungen über die Absicht der Stadt, an der Industrie-straße mehrere Bäume zu fällen, um Parkplätze zu schaffen, kommen noch mal zur Sprache. Fazit ist , dass die BUND- KG sich hier gewissermaßen auch als „außerparlamentarische Organisation“ verstehen kann, die zusammen mit der Politik und der Presse übereilte und falsche Entscheidungen der Verwaltung korrigieren und evtl. zu einem sensibleren Umgang mit der Natur beitragen kann.
Einzelne Arbeitskreise berichten über ihre Aktivitäten, insbesondere aus der Mitwirkung im Landschaftsbeirat (Streichung von Bäumen aus der Satzung über Naturdenkmale, wobei hier eine ausdrückliche Missbilligung darüber erfolgt, dass viele Naturdenkmale aus der Sat-zung des Kreises eigenmächtig von einzelnen Gemeinden herausge-nommen worden sind), Berichte aus der Tätigkeit als Beratende Mit-glieder aus dem Stadtumweltausschuss AfULE und Tätigkeiten der Landschaftswacht. Vom Arbeitskreis „Gewässer“ wird berichtet, dass das Kormoranproblem hier sehr sensibel ange- gangen wird und bisher keine Tiere geschossen worden sind. Der Arbeitskreis „Ökologische Verbesserung der Innen-stadt“ hat die Vorgänge um die Planungen zum Abriss der Siegplatte aufmerksam verfolgt. Das seinerzeit vom BUND erstellte Gutachten soll noch in die Diskussion bei der Verwirklichung eines der 3 schon ausgewählten Vorschläge ein- gebracht werden. Die 3 Preise seien nur eine Grundlage für die Verwirklichung, sodass man sich hier noch zur Verbes-serung des ökologischen Zustandes einmischen könnte, damit nicht wieder Beton an die Stelle von Beton trete. Das alte Gutachten zur Verbes-serung der Sieg im Bereich der Überkragung liegt dem BUND noch vor.

FELS-Wanderung und BUND- Umwelturkunde

Die Bi’s „Herz gegen FELS“ aus Herzhausen und ‚Felsenfest gegen FELS“ aus Ruckersfeld werden  gemeinsam und öffentlichkeitswirksam eine Widerstandseiche auf Ruckersfelder Gebiet im Bereich der geplanten Trasse pflanzen.Die Pflanzung findet am Sonntag, den 25.Oktober 2009 um 11 Uhr in der der Nähe des Wanderparkplatzes „Oberbach“ statt. Wir treffen uns kurz vor 11 Uhr am Parkplatz „Oberbach“ ( an der L 728 zwischen Herzhausen und Allenbach ). Von dort aus laufen wir eine kurze Strecke Richtung Ruckersfeld auf dem geplanten Trassenverlauf. Da wir hiesige Politiker und andere „wichtige“ Leute sowie die Presse aus Siegen-Wittgenstein eingeladen haben, ist es wichtig, daß möglichst viele FELS -Gegner kommen. Ein Pavillon-Zelt mit Sitzgelegenheit, Kuchen, Waffeln u. Getränke (auch Quellwasser aus betroffenen Quellen) wird vorhanden sein. Nach Mitteilung wird auf dieser Veranstaltung der BUND dem Netzwerk eine Umwelt – Urkunde mit einer kleinen Laudatio übergeben. Auch deshalb ist es wichtig, daß verantwortliche Netzwerker anwesend sind.Liebe Frau Archinal, bitte stellen Sie diese Einladung mit den Anhängen ins Netz.Über eine rege Teilnahme würden wir uns sehr freuen.Mit freundlichen Grüßenim Namen der Bürgerinitiative „Herz gegen FELS“

Baumfällungen am Oberen Schloss

Die Fällung von vierundzwanzig Bäumen am Oberen Schloß durch die Stadt Siegen bezeichnet der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz) in Siegen in einer Pressemitteilung als voreilig und unötig. Baumschutz sei ein zentrales Thema des Umweltverbandes, nicht zuletzt weil es auch ein Anliegen vieler Bürger sei, den Baumbestand im Stadtgebiet aus Gründen des Ästhetik, des Klimaschutzes und der Heimat-verbundenheit zu erhalten.„ Die kurzfristig gefällten Bäume im Schlosspark sind nun leider nicht mehr zu retten“, so die Vorsitzende des Verbandes, „dies heißt aber nicht, dass das ein Freibrief für weitere Fällmaßnahmen ist.““>Ob die Ende Oktober durchgeführten Abholzungsmaßnahmen gerechtfertig waren, wollte der Verband klären lassen und hatte jetzt  ein Baumgutachten eines renommierten Sachverständigenbüros aus Köln anfertigen lassen. Der Diplombiologe und vereidigter Baumschutzgutachter, der die Standorte an der Schlossmauer besichtigte, kommt zu dem Schluss, dass aufgrund der Beseitigung der Bäume keine messtechnische Ermittlung mehr durchgeführt und auch der vorherige Zustand nicht beurteilt werden könne. Wohl aber könnten Erfahrungswerte herangezogen werden.Die Stammquerschnitte der gefällten Bäume vor Ort bestätigten die der Baumkontrollrichtlinie zugrundeliegenden Erkenntnisse, die feststellen, dass bei Bäumen in der Reifephase keine wesentlichen Schäden zu erwarten seien. Im Falle Siegen habe es sich um mittelalte Bäume um vierzig Jahre gehandelt. Die Schlossmauer habe ein Widerlager zur Verankerung der Wurzeln darge-stellt. Zitat Gutachten: „Alle gefällten Bäume, auch die in geringem Abstand von der Mauer, dürften daher nach Jahrzehnten der Anpassung an den jeweiligen Strandort ausreichend im Boden verankert worden sein. Lediglich bei zwei Exemplaren mit problematischer Ecksituation ist die Fällung zum Schutz der Mauer fachlich vertretbar, bei weiteren fünf Bäumen hätten unter Umständen mittel bis langfristig Schäden entstehen können. Die Fällung der restlichen achtzehn Bäume waren nach erster überschlägiger Einschätzung – basierend auf Erfahrungswerten- weder zum Schutz der Mauer noch aus Gründen der Verkehrssicherheit erforderlich.“Aufgrund dieser Vorgänge mahnt der BUND noch einmal zu einem sensiblen Umgang mit Baumfällungen an. Vor allem habe hier kein kurzfristiger Hand-lungsbedarf bestanden. Voreilige Schritte bis hin zu Nacht -und Nebelaktionen hinterließen bei der Bevölkerung immer einen gewissen Argwohn, dass es letztlich darum gehe, Fakten zu schaffen. Die weitere Entwicklung an der Schlossmauer hätte man über Jahre ohne Risiko beobachten können, meinen die Umweltschützer. „Beobachten wird künftig allerdings der BUND, wie es um das Vorhaben bestellt ist, eine stattliche Anzahl weiterer Bäume aufs Korn zu nehmen.“Ulrich Banken

Umwelt-Newsletter der Stadt Siegen

Im Stadtgebiet Siegen sind zahlreiche Verbände, Vereine, Initiativen und Einzelpersonen ehrenamtlich im Umweltschutz engagiert und ergänzen mit ihrer Arbeit die städtischen Umweltaktivitäten. An diese Gruppen und alle umweltinteressierten Bürgerinnen und Bürger wendet sich ein neuer Umwelt-Newsletter der Abteilung Umwelt. Er soll über Umweltaktivitäten der Stadt Siegen informieren und dabei helfen, eine größere Transparenz  zwischen der Stadtverwaltung und dem ehrenamtlichen Umweltschutz sowie der Öffentlichkeit zu schaffen.
Den Umwelt-Newsletter können Sie nachstehend als pdf-Dokument herunterladen.

pdf-ZeichenUmwelt-Newsletter

BUND-Exkursion zum Historischen Hauberg Fellinghausen im Okt.

BUND-Exkursion zum  Historischen Hauberg Fellinghausen im Okt.

Die Arbeit im Hauberg ruht zur Zeit – nicht aber das Interesse an diesem Teil der Siegerländer Kulturgeschichte. So setzten sich auf Einladung des Siegener Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Wissbegierige auf die Spuren der jüngsten Siegerländer Vergangenheit. Auf einer Fläche von vierundzwanzig Hektar entstand in Fellinghausen die alte Tradition wieder neu: Der historische Hauberg! Unter der sachkundigen Führung von Forstdirektor i.R. Alfred Becker tauchte man ein in eine straff geregelte Wirtschaftweise, einen Kreislauf der Gewinnung von Bodenschätzen unter der Erde, Holz, Getreide und Grünsaat über dem Boden. „Nachhaltigkeit – ein Wort das in unser tägliches Handeln Eingang finden sollte, wurde schon damals praktiziert,“ so Becker als passionierter Haubergsgenosse. „Die Menschen damals wussten schon wie man wirtschaftet, ohne ihre natürlichen Lebensgrundlagen zu gefährden.“ Unter der strengen Haubergsordnung wurde dem Wald entnommen, was man zum Leben brauchte. An erster Stelle Kohle für die Schmelzöfen, Lohe zum Gerben des Leders, Holz für den Hausbrand, Roggen für das Brot, Schanzen für die Backhäuser, Futter für das Vieh. „Der Hirte, damals meist ein Bediensteter der Gemeinde, genoss hohes Ansehen wegen seiner Verantwortung für den wertvollen Tierbestand, der zum Weiden in den Hauberg getrieben wurde, aber auch wegen seiner medizinischen Kenntnisse,“ fügte Becker hinzu. Diese vielfältige Form der Bewirtschaftung prägte das Siegerland mehr als drei Jahrhunderte. Man schützte und nutzte die Wälder, die einen bescheidenen Wohlstand sicherten. Die Männer und Frauen, die heute in Fellinghausen Knipp, Hainhacke und Hoach, den kleinen Hakenpflug, beherrschen, lassen für uns im Schauhauberg wieder Roggen und Buchweizen wachsen.
Das geerntete Holz aus den Niederwäldern war damals jedoch das Haupterzeugnis. Die Kohlenmeiler rauchten Tag und Nacht für die Beschickung der Lataeneöfen. Die Genossen schälten die gerbstoffreiche Rinde der Eichen aber auch zum Gerben von Tierhäuten. Alte Straßenamen in Siegen, wie der Häutebachweg oder der Lohgraben erinnern noch an diese mühevolle Arbeit. Dass eine Generation nur so viel aus der Natur nehmen darf, wie in ihrer Zeit nachwächst, ist eine zentrale Forderung der Umweltverbände, denn aus der Vergangenheit können man lernen: Bevor nämlich die segensreiche Haubergsordung die Richtschnur bildete, haben auch unsere Vorfahren einst die bittere Erfahrungen machen müssen, dass Raubbau an der Natur die Wirtschaft zum Erliegen bringt. Der Wald, den sie energetisch zum Schmelzen des Eisenerzes brauchten, war ihnen riesig und unendlich erschienen. Da er aber nur langsam nachwuchs, waren sie dabei ihre Zukunft zu verfeuern. „Wir als Nachfahren haben die Aufgabe, aus diesen Einsichten zu lernen,“ forderte Ulrich Banken vom BUND auf, „das Thema ist lebenswichtig“!

Flächenverbrauch im Siegerland

Die Naturschutzverbände werden in der Planungsphase auf Wunsch der verschiedenen Bürgerinitiativen tätig, die von diesem Projekt direkt betroffen sind. Es ist dringend notwendig, zu all diesen zurzeit gleichzeitig laufenden Planungen einmal etwas Grundsätzliches zu sagen. Zum Ersten beruht diese Gewerbe- und Industrieplanung immer noch auf dem Grundsatz ständigen Wachstums. Sie basiert auf der Annahme, dass dafür unermessliche Vorräte an Naturgütern vorhanden seien. Dem ständigen und beharrlichen Drängen von Wachstumspropheten im Verbund mit der Baulobby und ganzen Stäben von Verwaltungen und Planungsbüros können unsere Entscheidungsträger nur zu oft nach. Weiterlesen

Baumschutzsatzung Siegen

Von der jüngst beschlossenen Änderung der Baumschutzsatzung, die im Siegener Rat in geheimer Abstimmung erfolgte, zeigt sich der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) überrascht und betroffen. Ein weiteres Mal habe die Satzung einen Rückschritt erfahren, nachdem bereits im Jahre 2006 Pappeln, Weiden und Birken aus dem Schutz entlassen wurden. Erneut eine habe es auch eine Aufweichung der einstigen Beschlüsse gegeben, indem der Stammumfang erhöht wurde.
Der BUND-Vorstand richtet an die Antragsteller die Frage:
WAS IST ORTSBILDPRÄGEND  und  WAS  IST  SCHÜTZENSWERT?
Solange hierfür nicht eindeutige Kriterien festgelegt würden, sei der Beliebigkeit Tür und Tor geöffnet. Man weicht wieder mal vor den Forderungen der Bürger zurück. – Wer entscheidet übrigens zwischen Innen- und Außenbereich?
Weit mehr als eine Satzung gebe eine verlässliche und  eindeutige Baumschutz- verordnung  der Bevölkerung mehr Sicherheit.
Ein stimmiges Konzept, das den gesamten Bereich der Stadtökologie berücksichtige, sei der einzig richtige Weg.
Die biologische Vielfalt zu erhalten ist die diesjährige internatonionale Übereinkunft von Staaten. Das Jahr 2010 ist zum Jahr der Biodiversität bestimmt worden. Da stehe es den verantwortlichen Parteien gut an, nicht nur darüber zu reden, sondern vor Ort auch umzusetzen. Dazu gehöre, den vorhandenen Bestand zu erhalten und zu pflegen und auch jüngere Bäume einzubeziehen.
Abschließend wünscht sich der BUND eine größere Achtung vor der Lebensweise  unserer Vorfahren, in der die Natur und insbesondere Bäume einen hohen Stellenwert besaßen, Wenn konservativ im eigentlichen Sinne bewahrend heiße, hätten besonders diese Parteien eine Verpflichtung, ihren eigenen Leitlinien gerecht zu werden

BUND: Unhaltbarer Zustand – sofortige Nachbesserungen erforderlich

 

Neuer Fahrplan, neue Züge. Aus Richtung Köln kommen seit dem 12.12.2010 die Züge der DB Regio Rheinland GmbH, eine private DB-Tochter, von Frankfurt und Gießen die Züge der  Hessische Landesbahn GmbH (HLB), ebenfalls eine Privatbahn, bis Siegen.
Seit der Fahrplanumstellung am 12.12.2010 und der Vergabe der Beförderungsleistungen an diese beiden Eisenbahnverkehrsunternehmen gibt es zwischen Köln und Gießen keine durchgehende Verbindung mehr, Siegen ist immer Umsteigebahnhof. Die Länderbahnzeit lässt grüßen, sie endete übrigens 1920 mit Gründung der Deutschen Reichsbahn.
Im Faltblatt der DB Regio Rheinland wird mit abgestimmten Anschlüssen an zentralen Bahnhöfen geworben. In den Fahrplanheften der HLB heißt es unter der Überschrift Attraktive Verbindungen u. a.: So besteht in Siegen Anschluss nach Köln mit kurzer Übergangszeit am selben Bahnsteig. Für die Reisenden sowohl in Richtung Köln als auch in Richtung Gießen ist diese Zeit in Siegen allerdings häufig lang. Zwangsaufenthalte von einer Stunde an Werktagen oder bis zu zwei Stunden an Sonn- und Feiertagen sind seit dem 12.12.2010 tägliche Realität und leidvolle Erfahrung der Bahnkunden. Oft sehen sie nur noch die Schlusslichter der Anschlusszüge der HLB oder der DB Regio Rheinland.
Für das Umsteigen in Siegen wurden 4 Minuten eingeplant. Die Reisenden haben in diesem Zeitrahmen zwischen den Gleisen 3 und 54 auf dem Mittelbahnsteig 200 – 400 m zurück zu legen. Wenn die Züge den Hauptbahnhof Siegen planmäßig erreichen, ist diese minimale Übergangszeit für viele Reisende so gerade ausreichend. Fast jeder Zug der DB Regio Rheinland GmbH erreicht Siegen aber ein bis drei Minuten später, umgekehrt erreicht etwa nur jeder zweite Zug der HLB den Bahnhof Siegen zu der im Fahrplan angegebenen Ankunftszeit. Nach Lesart der mit dem Zweckverband Westfalen-Süd (NWL) bestehenden Verträge sind beide Verkehrsunternehmen damit allerdings pünktlich, ihnen wurde jeweils eine Toleranz von 3 Minuten eingeräumt. Der Anschluss für die Reisenden ist damit zur vertraglich geplanten Glücksache geworden.
Den verantwortlichen Akteuren und Planern der Zweckverbände und der Eisenbahnverkehrsunternehmen ist die Realität der Siegstrecke nach Köln und der Strecke Siegen – Gießen – Frankfurt seit Jahrzehnten genauestens bekannt. In beiden Relationen, besonders aber auf der Siegstrecke, sind Verspätungen von mindestens einigen Minuten eher häufig, um nicht zu sagen die Regel. Es ist daher nicht nachvollziehbar, dass der regionale Aufgabenträger für den Bahnhof Siegen einer Umsteigezeit von nur 4 Minuten zugestimmt hat. Bei der ehemaligen Bundesbahn waren für Siegen noch mindestens 5 Minuten Zeit für das Umsteigen vorgesehen. Außerdem waren Wartezeiten gängige Praxis.

Kurzmitteilung

EHEC-Skandal – oder Schrebergarten?

Sprossen des Bockshornklees aus Ägypten wurden als Verursacher der EHEC-Erkrankungen ausgemacht. Dies zeigt, dass unsere  Lebensmittel weltweit im Austausch sind. Importverbote für deutsche Gurken in Russland, Einfuhrverbote von spanischem Gemüse in Deutschland, kennzeichneten vor Entdeckung des Erregers die Märkte. Die verunsicherten Verbraucher liessen das zunächst in Verdacht geratene Gemüse links liegen. Rieseneinbussen für unsere Bauern folgten. Eins sollte uns aber doch zu denken geben: Völlig unberührt von all den Aufregungen waren jene, die längst auf die Erzeugnisse des eigenen Gartens zurückgreifen oder dem Gemüsbauern um die Ecke vertrauen konnten. Der frische Salat und die knackigen Radischen der Saison lieferten die frühlingsfrischen Zutaten. Nun ist der Skandal in weite Ferne gerückt, doch der BUND bleibt in Sachen Ernährung immer am Ball. Ein Blick in die Obstabteilungen unserer Supermärkte zeigt, dass weiterhin trotz horrender Preise zu weit angereisten Produkten gegriffen wird. Griechische Kirschen das Kilo zu 4.90 E, während sich in den Gärten und den Straßenrändern die Bäume biegen und die Früchte ungenutzt zur Erde fallen. Die Kasse zeigt 2.45 Euro für das klitzekleine Schälchen Himbeeren, wo doch der Wald voll der herrlichsten Früchte ist.  Hallo!!! Eigene Kräfte und Ideen mobilisieren, werden wir ein Volk von neuen Gärtnern!

Rund um’s Wasser

Nach den Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie sind inzwischen für die einzelnen Länder und Wasserentwicklungskonzepte aufgestellt worden. – Auch für unser Siegener und Wittgensteiner Land gibt es inzwischen umfangreiche Bestandsaufnahmen, die von der chemischen über die biologische bis zur Strukturgüte reichen. Viele Gewässer befinden sich danach nicht mehr in einem natürlichen, sondern in einem geschädigten, ja sogar zerstörten Zustand. – Nunmehr sind wir in die Phase der öffentlichen Beteiligung eingetreten und sollen anhand der inzwischen bewstehenden Bewirtschaftungspläne – das klingt schon sehr nach Nutzung Fragebögen ausgefüllt werden, anhand deren wir aus Sicht der Naturschutzverbände zu diesen Steckbriefen Stellung nehmen sollen. Es werden für die örtlichen Gewässer noch Mithelfer gesucht. Bitte um Meldung bei unserer Geschäftsstelle oder bei mir.

2009 – Unsere Wanderung im Mai

Hasenglöckchen am Feldrand

Wie angekündigt, haben wir am 17.05.09 wieder eine Wanderung gemacht. Dieses Mal mit dem besonderen Highlight „Ökomarkt“ in Kreuztal mit Wein- und Kräuterpflanzenkauf. Hinauf ging es danach auf die Allenbacher Höhe, wo uns unser Mitglied Wolfgang Weber-Barteit auf der geplanten Trasse der zukünftigen Umgehungsstraße zwischen Kreuztal und Erndtebrück führte. Ein weiterer Höhepunkt war die Wanderung mit Herrn Fasel von der Biologischen Station in den Ruckersfelder Hauberg. Der kulinarische Abschluss war das Backesfest in Ruckersfeld mit Kaffee und Kuchen. Natürlich;gab es auch frisch gebackenes Schanzenbrot aus dem Backes.

„Auf Bergmannspfaden“ – Wanderung 2008

begab man sich in diesem Jahr am 1. Mai. 9 unternehmungslustige Wanderer starteten frohgemut am Ortsausgang von Wilnsdorf in Richtung Haiger. Einen etrsten Überblick über diesen historischen Pfad lieferte das Schild an der wohl ältesten Grube des Siegerlandes, der Grube Ratzenscheid aus dem Jahre 1298. Hier übt die heideartige Vegetation eine besondere Faszination aus. Dann ging’s an der Grube Jakobssegen vorbei bis zum Sportpaltz. Dort fuhren gerade 2 Traktoren mit Leiterwagen voll fröhlichen und „Maimenschen“ auf den Platz. Dann ging es weiter an dem noch im Betrieb befindlichen Steinbruch Kettner. Sehr beeindruckend waren die wohl frisch herrgerichteten Stolleneingänge der Grube Löwenstern und Gestellsteinstollen – übrigens fachgerecht für Fledermäuse vergittert. Auch die Naturbeobachtung kam nicht zu kurz, denn in einem flachen Waldtüpmpel tummelten sich Hunderte Kaulquappen der Erdkröte, Bergmolche und Köcherfliegenlarven. Dann aber ging’s auf weichen Waldpfaden entlang des Weißbaches und seiner Quelle nach Überquerung der L 904 zügig in Richtung TÜV-Heim, wo man seinen Hunger und Durst stillen konnte. – Dann aber musste man schon wieder zurückgehen, vorbei an der CVJM-Bildungsstätte „Noah-Heim“ und durch das Gelände des Naturschutzgebietes „Grube Neue Hoffnung“. Man nahm sich vor, solche Wanderungen öfters zu machen, was dann ja auch vieteljährlich erfolgen soll.

Juli-Wanderung des BUND

Warum sollen nicht auch die Nichturlauber in den Großen Ferien etwas unternehmen? So verabredete man sich kurzerhand zu einem Besuch von Manfred Stangier’s „NaKuMe“ in Obersdorf -Rödgen am Höhenweg. Das „NaturKunstMensch“- Zentrum  zeigte sich in dieser Jahreszeit in seiner vollsten Blütenparacht. Auf der Wiese vor dem Buchewald führte uns der ehemalige Biologielehrer von einer Wilnsdorfer Schule in sein neues Projekt ein. Voll Erstaunen konnten wir die vielen Kleinbiotope, die auf verschiedenen Gesteinsarten errichtet wurden, besichtigen. Nimmt man es genau, so ist das sogar schon ein kleiner Botanischer Garten mit fast 700 verschiedenen Pflanzen. Da findet man eine Quelle mit Bachlauf, der in einer kleinen Schlucht in einen Teich mündet. Umrandet ist das Ganze von Feld-, Wiesen- und Waldbiotopen. – Viele kleine Kunstwerke stehen versteckt in der Landschaft. Allerlei Seltenheiten wachsen hier auf Kleinbiotopen wie Moortümpel, Sumpfried, Ruderalstelle, Steinhaufen und Felsformation. Nach dieser gelungenen Führung, für die wir Manfred ein herzliches Dankeschön sagen, stärkte man sich in der Gaststätte auf der Eremitage. – Dann ging es mit frischem Elan ins FFH-Gebiet „Weissbachtal“. Auf dem ca. 5,5 km langen und in „Fredes Wanderführer“ gut beschriebenen Rundkurs konnte man auf den Wiesen und im Wald die wunderbare Symbiose zwischen Wildpflanzen und Insekten bestaunen. Das „Flora-Fauna-Habitat“ gehört heute zu den fest installierten Schutzgebieten von „gemeinschaftlichem“ Interesse der Europäischen Gemeinschaft. Die Pflege erfolgt nach genau festgeschriebenen Anweisungen nach Förderprogrammen und unter Beachtung des „Verschlechterungsverbot“.

Weitere Solarstrom-Gemeinschaftsanlagen in Planung

Die Hofgemeinschaft des Birkenhofes stellt gerne weitere Dachflächen für Solarstromanlagen zur Verfügung. Auf dem Dach des Gemüselagers kann kurzfristig eine weitere Gemeinschaftsanlage errichtet werden.Daneben laufen Planungen zur Errichtung von Bürgersolarstromanlagen auf städtischen Gebäuden im Stadtgebiet Siegen. Beteiligungen an Solarstrom-Gemeinschaftsanlagen sind nicht nur ökologisch sinnvoll, sie sind auch eine attraktive Geldanlage. Wenn es gelingt, die Anlagen zum größten Teil oder sogar komplett aus den Einlagen der Beteiligten zu finanzieren (ohne Bankdarlehen), werden bereits ab dem ersten Betriebsjahr Überschüsse erzielt, die für Ausschüttungen an die Beteiligten zur Verfügung stehen.Nähere Informationen zu den Projekten und den Beteiligungsmöglichkeiten können angefordert werden bei: Brigitte Korpok, Gewerbestr. 26, 57078 Siegen, Tel. privat 0271/8706939, Tel. Büro 02732/582346, Email  sonnenstrom@korpok.de

Neue Sonnenstromanlage auf dem Birkenhof

OLYMPUS DIGITAL CAMERA‚Die internationale Staatengemeinschaft versagt im Kampf gegen den Klimawandel. Die Ergebnisse von Bali sind meilenweit von dem entfernt, was im Kampf gegen die bereits spürbaren Auswirkungen des Klimawandels notwendig wäre….Die Bundesregierung ist bisher zwar Weltmeister im Verhandeln und Ankündigen von Klimazielen, spielt bei der Minderung der CO2-Emissionen im eigenen Land aber in der Kreisliga“. Es sei notwendig, dass Deutschland in Zukunft nicht nur verbal eine Vorreiterrolle im Klimaschutz einnehme, sondern tatsächlich ernst mache bei der Reduktion der Klimagase. Vielen Menschen, auch in unserer Region, ist es ein Anliegen, über Klimawandel nicht nur zu reden, sondern selber zu handeln. Im Oktober 2007 haben sich daher 15 Menschen zusammen gefunden und eine Gesellschaft gegründet, um von der Hofgemeinschaft des Birkenhofes in Wilnsdorf-Wilgersdorf den südwestlichen Teil des Kuhstalldaches zu pachten und dort eine zweite Solarstromanlage zu installieren und zu betreiben. Die Gesellschafter beteiligen sich mit unterschiedlich hohen Einlagen ab 500 € an der Sonnenstrom Birkenhof GbR und produzieren auf diese Weise zumindest einen Teil des von ihnen verbrauchten Stroms auf umweltfreundliche Weise selbst. Direkt nach Gründung der Gesellschaft Mitte Oktober wurde die Fa. Öko-Tec Solartechnik Beck aus Siegen beauftragt, die Solarstromanlage zu installieren. Bereits wenige Tage später begannen die Aktivitäten im und auf dem Kuhstall. Auf dem Dach wurden zunächst die Dachanker befestigt, danach Schienen angebracht und die Solarmodule eingepasst. Danach kamen die Arbeiten im Stall dran. Die Wechselrichter, die den produzierten Strom von Gleichstrom in Wechselstrom umwandeln, und ein neuer Zähler wurden installiert und mit den Modulen auf dem Dach verkabelt. Foto: Michael Beck Die Außenarbeiten wurden oft durch schlechtes Wetter (Regen, Sturm und Schnee) behindert, aber Michael Beck und seine Mitarbeiter kamen trotzdem zügig voran. Und am Montag, 12.11.2007, war es dann soweit: Die Anlage wurde ans Netz des RWE angeschlossen und speist seitdem umweltfreundlichen Strom ins Netz ein. Inzwischen wurde noch eine Anzeigetafel am Stallgebäude angebracht, auf der alle Hofbesucher ablesen können, wie viel Strom die beiden Solarstromanlagen auf dem Hof produzieren. Am Samstag, 17. November, trafen sich die Beteiligten mit ihren Familien und Gästen auf dem Hof zur offiziellen Einweihung der Anlage und hoffen nun auf sonnige Zeiten! Für die technisch Interessierten einige Daten: Module: 104 Module von Sharp (180 W) Peak-Leistung der Anlage: 18,72 kW PV-Generatorfläche: ca. 140 m² Vorauss. Jahresertrag: mindestens 15.000 kWh Foto: Michael Beck