Frühlingserwachen

hasengloeckchenEs sei wieder „in“ Kleingärten anzupachten , auf dem eigenen Grundstück heimische Gehölze zu pflanzen und Nisthilfen anzubringen.. Vermehrtes Umweltbewußtsein bezeugten auch die vielen Anrufe besorgter Bürger über Natureingriffe, so die beiden Naturschutzwarte des BUND, Günther Hoffmann und Uli Banken. Wenn wieder einmal ein Baum gefällt, eine Hecke abgeholzt oder ein Waldstück gerodet werde, seien die ehrenamtlichen Naturfreunde gefragt, sich die Orte des Umweltfrevels anzusehen und dagegen einzuschreiten. Nicht selten muss der BUND aber festestellen , dass die Kommunen selbst unsensibel mit der Natur umgehen, wie jetzt oft an Straßenrändern und Böschungenzu beobachten. Der BUND meint, dass die Bürger längst der Wert einer intakten Natur für Gesundheit und Erholung erkannt hätten, von offizieller Seite verharre man aber oft noch im gestrigen Denken. Dies zeigten z.B. alte Vorhaben für neue Straßen wie z.B. Ortsumgehung Wilnsdorf-Niederdielfen und neue Wohngebiete z.B. in Netphen-Walpersdorf. Was Jahre in den Amtsschubladen läge, solle immer noch durchgezogen werden. Der demographische Wandel, der Klimaschutz und die Wirtschaftsaussichten erforderten aber eine Neubesinnung auf vorhandenen Bestand beim Bauen, Bewahrung der Schöpfung und Achtung vor den Wundern der Natur. Kleine und große Umweltfreunde wollen viellicht im eigenen Umfeld aktiv werden. Hier bietet der BUND seine Anleitungen zum Nistkastenbau an: bund-siegen@gmx.de